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14.000 Menschen demonstrieren gegen Rechts

Rund 14.000 Menschen haben am Samstag in der Bielefelder Innenstadt gegen einen Aufmarsch der Partei „die Rechte“ demonstriert. Sie sprachen sich für eine bunte und offene Gesellschaft aus und erinnerten an die Novemberpogromme und die Opfer des Nationalsozialismus. Zum Aufmarsch der Rechten kamen rund 230 Teilnehmer. Sie zogen zum Landgericht aus Solidarität für die in Bielefeld im Gefängnis sitzende Holocaust Leugnerin Ursula Haverbeck.

Die Polizei zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Verlauf der Demonstrationen. 11 Personen mussten in Gewahrsam genommen werden.14 Strafverfahren wurden eingeleitet, unter anderem weil sich Personen vermummt hatten. 50 Menschen versuchten eine Absperrung der Polizei zu durchbrechen, zudem gab es eine Sitzblockade. Die Polizei prüft auch noch, ob es strafbare Inhalte bei den Reden der Rechten gegeben hat.

In der Innenstadt waren zahlreiche Straßen gesperrt, Busse und Bahnen fuhren nur eingeschränkt. Mehr Hintergründe und Infos zu den Demonstrationen, Kundgebungen und Veranstaltungen findet ihr HIER