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Tim Linnenbrügger
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Angeklagter im Mordprozess hat Erinnerungslücken

Im Bielefelder Prozess um den Mord an einer Frau aus Werther, hat der Ex-Mann und Angeklagte heute zum Auftakt über seinen Anwalt die Tat weitestgehend zugegeben. In der Erklärung des 37 jährigen hieß es, er habe vor der Tat im Februar dieses Jahres Kokain genommen und könne sich nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern. Soweit er sich erinnere, habe seine Frau im Streit zuerst nach einem Messer gegriffen. An ein zweites Messer habe er keine Erinnerung mehr. Der 37 jährige soll mit einem zweiten Messer auf seine Frau eingestochen haben, nachdem das erste abgebrochen war. Zeugin des Mordes wurde auch die 15 jährige Tochter des Paares. Sie hatte erfolglos versucht, ihren Vater zurückzuhalten. Die Jugendliche muss vor Gericht aussagen. Heute wurden auch ein Notfallseelsorger und eine Nachbarin gehört. Zu der war die 15 jährige gelaufen, um Hilfe zu holen.