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Anklage wegen vergifteter Pausenbrote: Entscheidung Ende Oktober?

Im Fall der vergifteten Pausenbrote entscheidet das Landgericht Bielefeld sehr wahrscheinlich bis Ende Oktober, ob es die Anklage zulässt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 56-jährigen Verdächtigen zehnfachen heimtückischen und grausamen versuchten Mord  vor. Der Mann soll mehreren Kollegen in einem Betrieb in Schloß-Holte Stukenbrock Gift auf Pausenbrote gestreut haben. Mitte November könnte das Bielefelder Gericht dann starten, so ein Sprecher. Mit der Anklage ist das Ausmaß der giftigen Pausenbrot-Anschläge von Schloß Holte-Stukenbrock größer als zunächst vermutet. Videoaufnahmen hatten einen ersten Verdacht genährt, die Firmenleitung schaltete schließlich die Polizei ein. Die Staatsanwaltschaft untersuchte daraufhin mehrere Krankheits- und Todesfälle in der Firma. Wie sich herausstellte, haben mehrere Kollegen schwere Nierenschäden oder liegen seit Jahren im Koma. Der Verdächtige sitzt seit Mai in Untersuchungshaft und schweigt zu den Vorwürfen.