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Johanna Schmidt
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Bielefelder Polizei will bei allen Delikten weiter ausrücken

Weil viele Polizeipräsidien in Nordrhein-Westfalen überlastet seien, sollen Beamte nicht mehr zu bestimmten Fällen ausrücken. Das fordert eine Arbeitsgruppe einiger Polizeipräsidenten in Nordrhein-Westfalen. Die Bielefelder Polizei distanziert sich von den Forderungen. Ruhestörung, häusliche Gewalt oder Verkehrsunfälle ohne Verletzte – das wären nach Ansicht der Arbeitsgruppe der Polizeichefs Fälle, in denen die Polizei nicht mehr ausrücken solle. Für die Bielefelder Polizei sei dies nicht vorstellbar. Eine Sprecherin stellt klar, dass die Polizeipräsidentin Bielefelds, Katharina Giere nicht Mitglied der Arbeitsgruppe sei und dass die Bielefelder Polizei auch weiterhin jedem Hilferuf nachgehen werde. Auch die von der Arbeitsgruppe kritisierte Überlastung sei in Bielefeld nicht gegeben. Mit dem derzeit zur Verfügung stehenden Personal können alle Aufgaben bewältigt werden.