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Bettina Wittemeier
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Clausen will Kimpel zum Beamten ernennen

Oberbürgermeister Pit Clausen will den Streit mit der Stadt Gütersloh um die Pensionszahlungen für den designierten WEGE-Geschäftsführer Andreas Kimpel beenden. Nach NW-Informationen hat Clausen dem Gütersloher Kulturdezernenten angeboten, ihn bei einem Wechsel nach Bielefeld mit einer A 13 Stelle zum Beamten der Stadt Bielefeld zu ernennen und dann auf den Geschäftsführerposten der WEGE abzuordnen. Mit dieser Lösung würden sich die Stadt  Bielefeld und die Stadt Gütersloh die Pensionszahlungen nach Kimpels aktiver Zeit aufteilen, wobei die Gütersloher nur den Versorgungsanteil für acht Jahre zahlen müssten. Die Pensionszahlungen sollen rund 4.500 Euro betragen. Wie die Gütersloher Bürgermeisterin Maria Unger auf Clausens Kompromissvorschlag reagiert, ist noch unklar. Eigentlich sollte Kimpel am Freitag vom Gütersloher Stadtrat als Kulturdezernent wiedergewählt werden. Dann müsste Kimpel von seinem Posten zurücktreten, wenn er im April seinen Posten als Geschäftsführer der Bielefelder WEGE antreten will.  Die Stadt Gütersloh müsste dann  keinerlei Pension für Kimpel zahlen und dieser würde auf sämtliche Pensionsansprüche verzichten, falls er in Bielefeld nicht verbeamtet würde.