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Dreifachmordprozess: Plädoyers und Urteil verzögern sich

Im Prozess um den Dreifachmord von Hille verzögern sich die Plädoyers der Nebenkläger und Verteidiger auf unbestimmte Zeit. Die für heute geplanten Schlussvorträge konnten am Landgericht Bielefeld nicht gehalten werden, weil die Verteidiger nach der Anhörung eines weiteren Zeugen neue Beweisanträge stellten. Das Gericht will daher jetzt einen Bundeswehrsoldaten als weiteren zeugen laden, der allerdings derzeit krankgeschrieben ist. Ursprünglich wollten das Gericht bereits am 23. Mai gegen die beiden Angeklagten aus dem Kreis Minden-Lübbecke ein Urteil sprechen. Jetzt ist für den 14. Juni ein weiterer Verhandlungstermin angesetzt.