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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Folgen für die Anlaufstelle

Die Bielefelder Drogenberatung bekommt in diesem Jahr weniger Geld - und das wird sich auf die Öffnungszeiten des Hilfezentrums an der Borsigstraße auswirken. Das hat ihr Geschäftsführer im Sozialausschuss mitgeteilt. In der Anlaufstelle können Abhängige unter Aufsicht Drogen konsumieren. Und dieses Angebot wird gut genutzt. In Bielefeld konnte dadurch in den vergangenen Jahren die Drogenszene von der Straße geholt werden. Weil sich das Budget der Drogenberatung um 150.000 Euro verringert, können Verträge von vier Mitarbeitern nicht verlängert werden. Die Stadt will jetzt prüfen, ob es andere finanzielle Möglichkeiten gibt, damit die Arbeit der Anlaufstelle nicht eingeschränkt werden muss. Die Zahl der Drogenabhängigen in Bielefeld wird auf 2.500 Menschen geschätzt.