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Gerry Weber: Umsatz bricht ein, Verlust verdoppelt sich

Bei Gerry Weber werden die Probleme größer. Das dritte Quartal des aktuell laufenden Geschäftsjahres zog die Modemacher aus Halle deutlich ins Minus. Der Umsatz brach um mehr als 11 Prozent auf gut 170 Millionen Euro ein. Auch der Verlust verdoppelte sich auf jetzt knapp elf Millionen Euro. Darin stecken die Kosten für den laufenden Umbau des Konzerns. Grund für die Miesen, sei der schwache Markt, ebenso wie der heiße Sommer, der als weitere Ursache für das schlechte Abschneiden im dritten Quartal herangezogen wird. Während das Online-Geschäft anzog, bleiben die Kernmarken schwach. Jetzt heißt es, die bisherige Umsatzprognose von 830 bis 840 Millionen Euro sei, so wörtlich, äußert ambitioniert. Nach den veröffentlichten Zahlen von Gerry Weber sind die Aktien der Haller auf den tiefsten Stand seit fast 14 Jahren gefallen.