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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Gewerbeimmobilien als Flüchtlingsunterkunft

Die Ereignisse an der ungarischen Grenze haben die Planungen des Bielefelder Krisenstabs kurzfristig durcheinander gebracht. Das Innenministerium hatte den Bielefeldern am Wochenende signalisiert: 2000 der 10.000 aus Bayern weitergereisten Flüchtlinge kommen nach NRW. Es war also anzunehmen, dass einige von ihnen auch in Bielefeld unterkommen sollen. Der Krisenstab hat sich deswegen gestern Vormittag getroffen, um Notlösungen zu besprechen. Aber die Flüchtlinge wurden jetzt anderweitig in NRW untergebracht. Das heißt aber nicht, dass die Lage in den Flüchtlingsunterkünften in Bielefeld entspannt ist, so Thorsten Böhling von der zentralen Ausländerbehörde. Gerade in der ersten Wochenhälfte seien die Belegungszahlen hoch. Die Stadt hofft jetzt auf Vertragsverhandlungen zu Gewerbeimmobilien, die für die Flüchtlinge frei werden sollen. So hätten die Sporthallen dann endlich ausgedient.