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Roxane Brockschnieder
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Gildemeister arbeitet mit Japanern zusammen

Die Gildemeister AG kooperiert ab sofort mit ihrem japanischen Konkurrenten Mori Seiki. Dadurch wollen beiden Unternehmen in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten rund 15 Millionen Euro einsparen. Die Zusammenarbeit umfasst u.a. die Produktion, den Einkauf, die Entwicklung und den Vertrieb von Maschinen in bestimmten Märkten. Beide Unternehmen beteiligen sich am jeweils anderen mit fünf Prozent der Aktien. Dadurch wird Mori Seiki größter Anteilseigner des Bielefelder Werkzeugmaschinenherstellers. Die Welt der Werkzeugmaschinen sei globaler geworden und um dort zu bestehen, müsse man starke Allianzen bilden, so Gildemeister Vorstands-Chef Rüdiger Kapitza. Wegen der Wirtschaftskrise muss Gildemeister bis zum Jahresende wahrscheinlich knapp zehn Prozent seiner 7.000 Mitarbeiter abbauen. Dabei sollen in erster Linie Leiharbeiter und Arbeitnehmer mit befristeten Beträgen betroffen sein.