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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Haben Flüchtlinge Werbung für den IS gemacht?

In der Flüchtlingsunterkunft in Schloß Holte-Stukenbrock im Kreis Gütersloh haben angeblich drei Flüchtlinge Werbung für den IS gemacht. Das berichtet die Gütersloher NW und bezieht sich auf den  Bielefelder Staatsschutz. Die drei Männer sollen demnach mit einem Handy-Foto von einem Ausbildungscamp des IS Werbung gemacht haben – wollten so die anderen Flüchtlinge von der Terrormiliz begeistern. Mittlerweile sollen die radikalen Männer auf andere Unterkünfte in Deutschland verteilt worden sein - bestätigt auch die Polizei - nicht aber, dass ein direkter Zusammenhang der Flüchtlinge zu dem Handy-Foto besteht.  Die Polizei beobachtet in ganz OWL zwei Menschen, denen sie Terroranschläge oder politisch motivierte Gewalttaten theoretisch zutraut, schreibt die NW. Dennoch hätten demnach die Sicherheitsbehörden auch auf diese Region ein wachsames Auge und das nicht erst seit den Anschlägen vor einer Woche in Paris. In Bielefeld sind dem Staatsschutz bislang keine extrem gewaltbereiten Islamisten bekannt, sagte Polizeisprecher Ridder auf Radio Bielefeld- Anfrage. Das Bundeskriminalamt geht davon aus, dass in Deutschland etwa 420 solcher Gefährder leben.