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Horrorhaus von Höxter: Urteil bald rechtskräftig

Gut fünf Monate nach dem Ende des Prozesses um das Folterpaar von Höxter wird bald  auch das Urteil gegen die 50jährige Frau rechtskräftig. Ihr Bielefelder Anwalt will die Revision am Paderborner Landgericht in Kürze widerrufen und das Urteil von dreizehn Jahren Haft wegen Mordes durch Unterlassen akzeptieren. Der Anwalt der Frau hatte zunächst Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt. Nach dem Studium der schriftlichen Urteilsbegründung entschied er sich jetzt gegen die Überprüfung des Urteils durch den Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Die Anwälte des Mannes, der zu elf Jahren Haft verurteilt worden war, hatten bereits vor fünf Monaten auf eine Revision verzichtet. Über Jahre hinweg hatte das Paar Frauen mit Kontaktanzeigen in sein Haus nach Höxter-Bosseborn gelockt und dort psychisch und physisch misshandelt. Zwei der Frauen hatten die Quälereien nicht überlebt.