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Holger Höner
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Kindermädchen sagt vor Gericht aus

Vor dem Bielefelder Landgericht hat heute der Prozess um einen Raubüberfall auf ein Bielefelder Unternehmerehepaar begonnen. Angeklagt sind das Kindermädchen der Familie und zwei Komplizen. Ein weiterer mutmaßlicher Tatbeteiligter ist noch auf der Flucht. Das Quartett soll bei der Tat Uhren, Bargeld und Schmuck im Wert von 256.000 Euro erbeutet haben. Heute am ersten Verhandlungstag sagte zuerst das Kindermädchen aus. Die 20-jährige bestritt in ihrer Einlassung, die Idee zu dem Raubüberfall gehabt zu haben und schob den schwarzen Peter ihrem 23-jährigen Bekannten zu. Er sei auf die Idee gekommen, da mal einzusteigen, nachdem sie ihm erzählt habe, dass sie für eine reiche Familie arbeite. Nachdem sie zunächst abgelehnt habe, sei sie doch auf den Vorschlag eingestiegen, weil sie ihrem Bekannten durch die Beute ein Studium ermöglichen wollte.  Die Täter hatten das Ehepaar während des Überfalls gefesselt, geknebelt und mit Schusswaffen bedroht. Für den Prozess sind insgesamt fünf Verhandlungstage angesetzt, der nächste am Dienstag.