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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Lügde: Mutter eines Opfers soll Hauptangeklagten erpresst haben

Im Missbrauchsskandal von Lügde soll die Mutter eines Opfers einen der beiden mutmaßlichen Haupttäter nach dem Missbrauch ihrer Tochter erpresst haben. Das meldet die Lippische Landeszeitung. Die Frau aus Bad Pyrmont soll von Andreas Z Geld für ihr Schweigen verlangt haben. Beim ersten Mal ging es um 500 Euro. Das zweite Mal hat sie 2.000 Euro gefordert, sagte der Rechtsanwalt des Angeklagten Johannes Salmen der LZ. Die ersten 500 Euro habe die Frau bekommen, danach habe sein Mandant Zeit gebraucht, das übrige Geld aufzutreiben. Das hätte der Frau zu lange gedauert und sie habe Ende Oktober Anzeige erstattet. Danach kamen die Ermittlungen im Missbrauchsfall Lügde ins Rollen. Sein Mandant habe aus der Haft heraus Anzeige gegen die Mutter erstattet, so Salmen zur LZ.