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Medizin-Fakultät jetzt offiziell in Gründungsphase

Die Gründung der Medizinischen Fakultät an der Bielefelder Uni ist ein zentraler Baustein für die Ärzteversorgung der Zukunft in Ostwestfalen-Lippe. Das sagte heute NRW-Gesundheitsminister Laumann in Bielefeld. Zusammen mit Wissenschaftsministerin Pfeiffer-Poensgen hat er sich über den Planungsstand informiert. Die Fakultät hat heute auch offiziell ihren Gründungsstatus erreicht, am Donnerstag werden die ersten 8 Professuren ausgeschrieben. Ihr Konzept hatte die Uni dem Wissenschaftsrat bereits vor einer Woche eingereicht.

Die künftige medizinische Fakultät soll besonders für angehende Allgemeinmediziner attraktiv werden und eng mit den Kliniken und Ärzten in der Region zusammenarbeiten. In 3 Jahren sollen die ersten 100 Studierenden in Bielefeld ihr Medizinstudium beginnen, ab 2025 dann jährlich 300 weitere. Die Uni will gemeinsam mit den beteiligten Kooperationskliniken (EvKB, Klinikum Bielefeld und Klinikum Lippe) besonderen Wert auf eine qualititativ hochwertige und moderne Ärzteausbildung legen. Experten erwarten, dass hier ausgebildete Ärzte sich auch häufiger in der Region niederlassen und so den zunehmenden Ärztemangel stoppen können. Beim heutigen Besuch der NRW-Minister Pfeiffer-Poensgen und Laumann gab es viel Lob für alle am Entstehungsprozess Beteiligten: in den vergangenen 14 Monaten sei schon sehr viel erreicht worden, anderswo hätten ähnliche Prozesse teilweise mehrere Jahre gedauert.