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Bettina Wittemeier
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Medizinstudent geht in Berufung

Der Prozess gegen den 30-jährigen Medizinstudenten der 2011 in der Kinderklinik Bethel ein Baby mit einer falschen Injektion getötet hat geht in neue Runde. Der damalige Praktikant war im Oktober 2012 vom Amtsgericht Bielefeld zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Jetzt hat er beim Landgericht Berufung eingelegt.  Wegen fahrlässiger Tötung hatten ihn die Richter damals zu einer Geldstrafe von 1,800 Euro verurteilt. Der 30 Jährige hatte in der Kinderklinik einem leukämiekranken Baby ein Mittel gespritzt und nicht wie vorgeschrieben in den Mund geträufelt. Als Medizinstudent hätte er das Mittel gar nicht injizieren dürfen.