Responsive image
 
---
---
Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Mehr Ausagben für Sozialhilfe

Die Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr in Bielefeld deutlicher gestiegen als im Landesschnitt: in ganz NRW waren es fast fünf Prozent, in Bielefeld sieben. Die Stadt Bielefeld hatte 2010 rund 48,9 Millionen Euro für Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch 12 ausgegeben, im vergangenen Jahr waren es 3,4 Millionen mehr, nämlich rund 52,3 Millionen Euro. Den größten Anteil hatte die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Das liege daran, dass viele ältere Menschen, die  arbeitslos geworden sind und nur eine kleine Rente hatten, direkt von Hartz IV in die Grundsicherung gingen, heißt es von der Stadt. Die weitere Hauptgruppe waren Menschen, die im Jobcenter nicht mehr vermittelt werden können, weil sie nicht länger als drei Stunden am Tag arbeiten können. Weil diese Leistungen 2014 wieder vom Bund gezahlt werden, spart  Bielefeld künftig gut 21 Millionen Euro im Jahr. Als Stadt der Diakonie war in Bielefeld der dritte große Posten die Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen, rund 800.000 Euro.