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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Mehrheit gegen "Gehirndoping"

Die Mehrheit der Studenten und Lehrkräfte in Deutschland lehnt es ab, verschreibungspflichtige Medikamente zu nehmen, um ihre Denkfähigkeit zu steigern. Das zeigt eine aktuelle Studie, bei der Forscher der Uni Bielefeld federführend mitgearbeitet haben.  
3.200 Studierende und über 1.000 Lehrkräfte an deutschen Hochschulen wurden zum „Gehirndoping“ befragt. Die Mehrheit hat gesundheitliche, aber auch moralische Bedenken geäußert. Aber, das zeigen Ergebnisse einer früheren Untersuchung: 4,6 Prozent oder einer von 20 Studenten hat mindestens einmal ein Medikament genommen, um sein Gehirn aufzuputschen. Diese verschreibungspflichtigen Medikamente werden für gewöhnlich Alzheimer Patienten oder Kindern mit Aufmerksamkeitsstörungen verabreicht. Und - auch das habe die Untersuchung gezeigt: wer es einmal tut, tue es häufig auch ein zweites Mal.