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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Neue Vorwürfe gegen falsche Ärztin

Im Fall der per Haftbefehl gesuchten falschen Ärztin aus Bielefeld gibt es neue Vorwürfe. Sie soll sich von einem ihrer Opfer 30.000 Euro für ihre angebliche Nieren-Transplantation erschlichen haben.   Demnach soll sie der Patientin vorgegaukelt haben, zu sterben, wenn sie kein Spenderorgan bekomme. Tatsächlich ausgegeben hat die Frau das Geld laut dem Westfalen – Blatt aber für ein Auto. Die 50-jährige wird bereits wegen weiterer Vergehen gesucht, bleibt aber verschwunden. Unter anderem soll sie fälschlicherweise drei Doktortitel angegeben und sich so das Vertrauen von Patienten erschlichen haben. Die Staatsanwaltschaft Detmold wirft ihr vor, fünf Patienten um 116.000 Euro gebracht zu haben. Die 50-jährige bestreitet die Vorwürfe, ist aber zum Gerichtstermin vor einer Woche nicht erschienen.