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Oetkers Radeberger-Gruppe zieht Einsprich gegen Millionen-Bußgeld zurück

Einen Tag vor dem Prozessstart um das sogenannte Bierkartell hat die zum Dr.-Oetker-Konzern zählende Radeberger-Gruppe ihren Einspruch gegen ein Bußgeld des Bundeskartellamtes
zurückgezogen. Als Begründung für den Rückzug gibt die Radeberger-Gruppe an, dass das Verfahren vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf «nicht kalkulierbare finanzielle Risiken für das Unternehmen» nach sich ziehen würde. Sie bestreitet weiteran Preisabsprachen beteiligt gewesen zu sein. Das Bundeskartellamt hatte 2013 und 2014 u.a. gegen elf Unternehmen Bußgelder in Höhe von rund 338 Millionen Euro verhängt, mit 222 Millionen Euro entfiel dabei der größte Teil auf die Radeberger-Gruppe und auf Carlsberg Deutschland.