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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Pausenbrot-Prozess: Zeugen aus dem Umfeld sagen aus

Der siebte Verhandlungstag des Pausenbrot Prozesses am Landgericht Bielefeld ist beendet. Neue Erkenntnisse zum Motiv des Angeklagten gab es aber kaum. Das Gericht versucht weiter zu klären, ob der Bielefelder drei Kollegen bei der Firma Ari in Schloß Holte-Stukenbrock vergiftet hat. Heute wurden zwei weitere Zeugen gehört, die den 56-jährigen Mann beschreiben sollten. Sowohl die beste Freundin der Ehefrau, als auch sein Vorarbeiter bei der Firma Ari in Schloß Holte-Stukenbrock beschrieben ihn wieder als eher still und in sich gekehrt. Während die beste Freundin seiner Ehefrau das Eheleben als eher normal beschrieb, stellte der Vorarbeiter den Angeklagten als Einzelgänger da, der bei der Arbeit mit niemandem geredet habe, nicht mal grüßte. Er sagte vor Gericht wörtlich, er hätte dem Angeklagten diese Taten nie im Leben zugetraut. Morgen in einer Woche sagt ein Toxikologe aus. Ende Februar soll der Pausenbrot-Prozess beendet sein.