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Projekt "Wegweiser" in Bielefeld

Damit Jugendliche in Bielefelder erst gar nicht in die salafistische Szene abrutschen, gibt es seit neuestem das Projekt „Wegweiser“. Die vom Land initiierte Beratungsstelle unter Trägerschaft der AWO sitzt in der Arndtstraße. Ein zweiter Standort ist Herford. Prävention ist der beste Schutz vom dem Terror von Morgen, sagte NRW Innenminister Ralf Jäger bei seinem Besuch in Bielefeld heute Mittag. 

Die Wegweiser Beratungsstellen gibt es mittlerweile an 13 Standorten in NRW. 2014 wurde die erste Stelle eröffnet. Seitdem gab es 500 individuelle Beratungen von Jugendlichen, die drohten in die salafistische Szene abzurutschen. Sie waren zwischen 14 und 18 Jahre alt, ein Beweis dafür, dass die Szene immer jünger wird, so Innenminister Jäger. 80 Prozent der Betroffenen waren Jungs. In der Regel, so zeigt die Erfahrung aus den Wegweiser Beratungsstellen in anderen Städten, sind es Frauen, also Müttern, Schwestern oder Lehrerinnen, denen eine Veränderung bei den Jugendlichen auffällt. Oberbürgermeister Clausen betonte, dass er diese Hilfe vor Ort für den richtigen Schritt hält.