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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Prozessauftakt im Gütersloher Doppelmord

Vor dem Bielefelder Landgericht hat heute Mittag der Doppelmord-Prozess von Gütersloh begonnen. Der mutmaßliche Täter soll an Heiligabend ein älteres Geschwisterpaar heimtückisch und aus Habgier umgebracht haben. Dabei hat er laut Anklage jeweils elf Mal auf seine Opfer eingestochen. Der Hund in dem Haus wurde ebenfalls getötet. Der 29-jährige Verler kam mit einem Zettel, den er sich vor die Brust hielt, in den Saal, auf dem stand in Großbuchstaben: SCHULDFREI. Der Mann soll die vermögenden Leute gekannt und eine Flasche Rotwein zum Vorwand als Weihnachtsgeschenk mitgebracht haben. Später kam es in der Villa in Gütersloh offenbar zu den brutalen Messerattacken. Seine DNA ließ sich am Tatort nachweisen. Um die Morde zu verdecken, soll er danach einen Gashahn aufgedreht haben, um das Haus zur Explosion zu bringen. Beim nächsten Mal will der Angeklagte über seinen Anwalt eine Erklärung zu den Vorwürfen verlesen lassen. Der Doppelmord-Prozess wird am 18. August um 12 Uhr fortgesetzt.