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Holger Höner
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Schiedsgericht soll Machtkampf schlichten

Im Bielefelder Oetker-Konzern soll ein Schiedsgericht den angeblichen Generationenkonflikt im Kampf um die Macht in der Unternehmensgruppe entschärfen. Das meldet das Manager-Magazin online unter Hinweis auf seine morgige Ausgabe. Das Schiedsgericht als Schlichter zwischen den Familienzweigen fungieren.   Dem Gremium gehören namhafte Juristen an. Den Vorsitz hat der ehemalige Präsident des Bundesgerichtshofs Karlmann Geiß. Die Familie hatte das Schiedsgericht unter größter Geheimhaltung eingesetzt, schreibt das Manager Magazin. Der Ursprung des langwierigen Konflikts sei die Neubesetzung der Unternehmensspitze vor vier Jahren gewesen. Seinerzeit soll sich auch Alfred Oetker um den Posten des persönlich haftenden Gesellschafters beworben haben, sein Halbbruder Richard Oetker war dann aber zum Firmenchef ernannt worden. Unter Mitwirkung des Schiedsgerichts habe sich die Familie bereits auf die Regel einigen können, wie der wichtige Beirat der Oetkergruppe besetzt werde. Oetker-Sprecher Jörg Schillinger wollte den Bericht auf Radio-Bielefeld-Nachfrage nicht kommentieren.