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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Schnelles Urteil im Maskenmordprozess möglich

Der sogenannte Maskenmordprozess ist am Morgen vor dem Bielefelder Landgericht fortgesetzt worden. Dabei hatten heute ein Psychologe und ein Fachpsychiater das Wort. Beide Gutachter haben bei dem 19jährigen Angeklagten aus Jöllenbeck eine Reifeverzögerung und eine Gefühlsarmut festgestellt. Sie halten ebenso wie ein Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe eine Verurteilung nach Jugendstrafrecht für angemessen. Falls die Richter dem folgen, droht dem Angeklagten nur eine Höchststrafe von zehn Jahre Haft. Bereits am Mittwoch sollen im Maskenmord-Prozess die Plädoyers und das Urteil gesprochen werden.