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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Sechseinhalb jahre Haft im Spatenstiel-Prozess gefordert

Im sogenannten Spatenstiel-Prozess vor dem Bielefelder Landgericht hat die Staatsanwältin jetzt für den Angeklagten eine Haftstrafe von sechseinhalb Jahren wegen Totschlags gefordert. Sie sah es als erwiesen an, dass der 26jährige Deutsch-Russe an Himmelfahrt am Löhner Bahnhof einen Familienvater so stark mit einem Spatenstiel verletzt hat, dass er dadurch gestorben ist. Die Verteidiger des Angeklagten plädierten auf eine Haftstrafe von dreieinviertel bzw. zwei Jahren auf Bewährung. Das Urteil gegen den 26jährigen wird das Bielefelder Landgericht am dritten Dezember sprechen.