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Sprengstoff-Fund hat Nachspiel

Der Sprengstoff-Fund in der JVA Brackwede wird demnächst auch den NRW-Rechtsausschuss beschäftigen. Die SPD-Landtagsfraktion fordert Aufklärung und einen schriftlichen Bericht des Justizministeriums. Es sei unfassbar, dass in einen Hochsicherheitstrakt Sprengstoff geschmuggelt werden konnte, meint der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Frank Sichau. Der Fall werfe schwerwiegende Fragen an Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter von der CDU auf. Die SPD fordert eine sofortige Klärung der Umstände und der Verantwortlichkeiten für die Sicherheitsmängel. Im Februar hatte ein zu zwölf Jahren Haft verurteilter Bankräuber versucht, zwei Bielefelder JVA-Beamte als Geiseln zu nehmen. Dabei kam es auch zu einer Verpuffung. Später wurden in der Zelle Spuren von Treibladungspulver gefunden.