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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Stadt geht gegen das Baumsterben im Teuto vor

Dem Teutoburger Wald geht es so schlecht, wie noch nie. Flächenhaft sterben Bäume ab, teilweise sogar ganze Arten. Heftige Stürme, wie Friederike im Januar 2018, die trockenen Sommer oder auch Parasiten schwächen die Bäume. Die Stadt Bielefeld hat jetzt kurzfristige Maßnahmen vorgestellt, wie sie den Wald retten will.

Der Umweltbetrieb holzt die toten Bäume schon seit dem Sturm im Januar letzten Jahres ab, damit die Borkenkäfer aus dem Wald verschwinden. Etwa 15 LKW Ladungen pro Woche sind es, die dann teilweise auch verkauft werden. Ab Ende Oktober gibt es dazu noch eine Kampagne der Stadt. Bürger können spenden. Zum Beispiel zehn Euro für zehn Quadratmeter Waldfläche, damit die Bäume auch wieder zurück in den Wald kommen. Gepflanzt wird spätestens ab November weil der Boden dann nicht mehr so trocken ist. Spender bekommen eine Urkunde und haben an verschiedenen Aktionen auch die Möglichkeit selber Bäume mit den Förstern zu pflanzen.