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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Stadt reagiert auf Vorwürfe

Die Stadt Bielefeld hat auf den Vorwurf reagiert, dass in Bielefeld bis 2010 Wasseranlagen in Kitas und Sporthallen betrieben wurden, die vermeintlich krebserregende Stoffe produzieren. Baudezernent Gregor Moss hat Entwarnung gegeben. Er sagte uns, es habe in Bielefeld nie eine Gefährdung durch gefährliche Stoffe im Trinkwasser bestanden:  Das Wasser sei stets überprüft worden und dabei seien keine Grenzwerte überschritten worden. Außerdem habe die Stadt Bielefeld nichts davon gewusst, dass 2006 in Bonn festgestellt wurde, dass die Anlagen krebserregende Stoffe produzieren, so Moss weiter. Die sogenannten Oxidationsanlagen seien in Bielefeld aus anderen Gründen entfernt worden. Man wolle den Fall aber lückenlos aufklären und auch die Messergebnisse vorlegen. Moss hat deswegen für Montag zur Pressekonferenz geladen. Bei dem Fall geht es um den ehemaligen Leiter des Bielefelder Immobilienservicebetriebs Friedhelm Naujoks. Er soll in Bielefeld und Bonn bis 2010 gesundheitsgefährdende Rohrleitungen verbaut haben. Die Staatsanwaltshaft Bonn hat deswegen gegen Naujoks Anklage erhoben.