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Studie: Kinderarmut sinkt

In Nordrhein-Westfalen sinkt die Zahl armer Kleinkinder, allerdings sehr viel langsamer als in den anderen Bundesländern. Das hat eine heute veröffentlichte  Studie der Gütersloher  Bertelsmann Stiftung ergeben. Die Armutsquote der Kinder unter drei Jahren sank in NRW demnach 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozentpunkte auf 21,4 Prozent. Im Bundesdurchschnitt verbesserte sich die Quote doppelt so stark, nämlich um 14,2 Prozentpunkte auf 18,2 Prozent. Als arm gelten der Studie zufolge Kinder in Familien, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Besonders problematisch ist die Lage in den großen Städten. Allein im Ruhrgebiet liegen demnach sechs von bundesweit 14 Großstädten, in denen mehr als 30 Prozent der Kleinkinder in Armut aufwachsen. Die Stadt mit der bundesweit höchsten Armutsquote ist Gelsenkirchen.