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Philipp Finkelmeier
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Corona-News-Archiv


+++ 01. September +++ Maskenpflicht bei der Kommunalwahl

In Bielefeld und ganz NRW ist die Maskenpflicht heute wieder einmal Thema – nämlich in Bezug auf die Kommunalwahl am übernächsten Sonntag (13.9.). Laut neuer NRW-Corona-Schutzverordnung gilt nämlich im Wahllokal jetzt doch eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes – wie das umgesetzt werden soll ist aber nicht konkret geregelt. Es heißt aber: es müssen Möglichkeiten geschaffen werden, damit auch Personen, die gegen diese Pflicht verstoßen, ihr Wahlrecht ausüben können. Konsequenzen haben Maskenverweigerer in Bielefeld damit anscheinend nicht zu befürchten. Die Stadt hat ihr Hygienkonzept zur Wahl entsprechend angepasst, heißt es in einer Mitteilung - u.a. mit Regelungen zum Mindestabstand, Lüften und Desinfektion. Wer seine Alltagsmaske lediglich vergessen hat, bekommt vor Ort ein Einmal-Exemplar gestellt.

+++ 01. September +++ Sechs Neuinfektionen gemeldet

Am Dienstag meldet die Stadt sechs Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Demgegenüber gelten im Tagesvergleich vier Bielefelder mehr als genesen – damit steigt die Zahl der aktuell infektös gemeldeten Personen in Bielefeld um zwei auf jetzt 47. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie 742 Menschen aus unserer Stadt angesteckt. 688 haben die Infektion offiziell hinter sich.In Quarantäne befinden sich aktuell 158 Bielefelder, das sind sieben mehr als am Vortag.
In den Bielefelder Krankenhäusern werden derzeit vier Coronapatienten behandelt, eine Person davon unter Beatmung auf der Intensivstation.

+++ 01. September +++ Corona wirkt sich auf Arbeitslosenzahlen in Bielefeld aus

Die Corona-Krise hat den Arbeitsmarkt bei uns weiter fest im Griff. Laut Arbeitsagentur entspannte sich die Lage in Bielefeld in den vergangenen Wochen aber ein wenig. Die Zahl der Arbeitslosen ist in Bielefeld im August gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen, um 0,4 Prozent, auf jetzt 16.467 Menschen, die bei uns arbeitslos gemeldet sind, das sei aber saisontypisch. Auf Jahressicht flachte die Kurve nach dem Anstieg der Arbeitslosigkeit in Folge der Corona-Krise ab – gegenüber dem Vorjahr stieg die Arbeitslosenzahl um 22 Prozent.

+++ 01. September +++ Weitere Beratungen zu einem möglichen Weihnachtsmarkt-Konzept

Der Bielefelder Weihnachtsmarkt ist noch nicht vom Tisch. In den kommenden zwei Wochen will sich die Bielefeld Marketing weiter mit der Stadtverwaltung darüber beraten. Schon in der vergangenen Woche hatten sich die Verantwortlichen mit Stadtmarketing-Organisationen in anderen NRW-Großstädten über mögliche Rahmenbedingungen für Weihnachtsmärkte ausgetauscht. Letztlich entscheiden aber die Vorgaben von Bund, Land und Kommune in welcher Form ein modifizierter Weihnachtsmarkt durchführbar wäre, heißt es. Im Kern geht es darum, Menschenansammlungen zu vermeiden. Die Bielefeld Marketing will alles daran setzen den Weihnachtsmarkt stattfinden zu lassen und äußert sich vorsichtig optimistisch, mit Blick auf das bereits erfolgreiche Besucherkonzept beim „Burgsommer“ an der Sparrenburg.


+++ 02. September +++ Bundesligastart ohne Fans auf der Alm

Auch wenn Fußball-Bundesligist RB Leipzig zum Saisonstart mit über 8000 Zuschauern plant, müssen die Ränge in der SchücoArena weiter leer bleiben. Bei Arminia Bielefeld wie auch den anderen NRW-Bundesligisten gilt laut aktueller NRW-Landesverordnung eine theoretische Obergrenze von 300 Besuchern. Daran können auch die guten Gespräche und das vorgelegte Konzept nichts ändern, sagte uns Sozialdezernent und Corona-Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger. Eine Rückkehr von Arminia-Fans ins Stadion ist damit zumindest vorerst nicht in Sicht. In Sachsen gelten andere rechtliche Voraussetzungen, so Nürnberger.

+++ 02. September +++ Acht Neuinfektionen - insgesamt hoher Anteil von Reiserückkehrern

Acht Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldet die Stadt heute – damit steigt die Zahl der aktuell infektösen Personen in unserer Stadt wieder auf jetzt 52. Das sind fünf mehr als gestern – da auch drei Menschen neu als genesen gelten. Seit Mitte Juli haben sich knapp 2600 Reiserückkehrer beim Gesundheitsamt gemeldet, 89 von ihnen wurden positiv getestet.  Der Anteil dieser Rückkehrer an den insgesamt positiv getesteten Personen in diesem Zeitraum liegt bei fast 40%.

+++ 02. Septemer +++ Corona-Krise reißt Loch in den Stadthaushalt

Die Folgen der Corona-Krise schlagen im Haushalt der Stadt Bielefeld stärker durch als zunächst angenommen. Hilfe kommt vom Land und Bund, die Einnahmeausfälle zum Teil ausgleicht. Insgesamt stieg der Fehlbetrag bis Juli auf mehr als 77 Millionen Euro, so Kämmerer Rainer Kaschel gestern im Finanzausschuss. Das größte Loch reißt die fehlende Gewerbesteuer in den Stadt-Etat. Allein durch die Gewerbesteuer brechen dem Haushalt mehr als 65 Millionen Euro weg. Viele Unternehmen machten Gebrauch von dem Angebot der Stadt die Gewerbesteuer herabsetzen zu lassen oder zu stunden, um die Folge der Corona-Krise abzufedern. Auch dem Ordnungsamt fehlen Einnahmen. Im April beispielweise verzichtete das Amt komplett darauf, Knöllchen für das Falschparken auszustellen. Auch die Vergnügungssteuereinnahmen gingen zurück. Kosten verursachten der Stadt Bielefeld dagegen die zusätzliche Schutzausrüstung der Feuerwehr oder das Aussetzen der Kitagebühren.

+++ 02. September +++ Corona-Hilfsfond schüttet Geld aus Spenden an Studierende aus

Ab jetzt können sich Studierende der Uni Bielefeld, die in der Corona-Krise in Not geraten sind, um Hilfe bewerben. Noch bis Ende des Monats soll es möglich sein, einmalig 500 Euro zu bekommen. Der Allgemeine Studierendenausschuss hatte zusammen mit der Universitätsgesellschaft Spenden für diesen Notfallfonds gesammelt. Insgesamt stehen jetzt 36.000 Euro für die in Not geratenen Studierenden zur Verfügung und der Asta nimmt weiterhin Spenden an. Einen Link zur Bewerbung um das Geld gibt es hier.


+++ 03. September +++ Erneuter Coronaalarm an Bielefelder Schulen

Dreieinhalb Wochen nach dem Ende der Ferien gibt es mehrere Coronafälle in Bielefelder Schulen und einen Verdachtsfall an einer Kita.

An der Diesterweg Grundschule in Mitte ist eine Lehrerin positiv getestet worden. Sie hatte zuvor drei Klassen unterrichtet. Fast 100 Schüler und zahlreiche Lehrer, zu denen es engeren Kontakt im Lehrerzimmer gab, müssen nun in Quarantäne. Sie sollen sich im Testzentrum an der Feldstraße testen lassen. Auch die Kinder der Diesterwegschule, die keinen direkten Kontakt mit der infizierten Lehrerin hatten, können sich testen lassen. Die Schule bleibt morgen komplett geschlossen. Am Wochenende soll über die Wiederaufnahme des Unterrichts in der kommenden Woche entschieden werden. 

Gleichzeitig meldeten die Berufskollegs Rudolf Rempel, Carl Severing und Tor 6 Coronafälle.

Am Rudolf Rempel haben sich zwei Schülerinnen infiziert. Da sie keine größeren Kontakte hatten, halten sich die Auswirkungen auf den Schulbetrieb in Grenzen. 

Am Carl Severing müssen nach einem positiven Fall 25 Schüler und fünf Lehrer in Quarantäne. Und auch am Tor 6 müssen sich einige wenige Berufsschüler in Quarantäne begeben.

Je einen Coronafall könnte es auch an der  Grundschule Windflöte und in der Kita Am Rosenhag in Hillegossen geben. Diese Tests sind vom Labor aber noch nicht final bestätigt. Die Einrichtungen sind informiert. Betroffene Kinder bleiben morgen zu Hause.

Krisenstabsleiter Info Nürnberger warb um Verständnis dafür, dass die Testungen derzeit mehr Zeit in Anspruch nehmen. Aufgrund höherer Testzahlen habe sich auch die Wartezeit zwischen Test und Ergebnis verlängert. Derzeit dauere es vier bis fünf Tage.

+++ 03. September +++ Zwei neue Coronafälle: 51 aktuelle Infektionen in Bielefeld

Am Donnerstag wurden zwei weitere Coronafälle von der Stadt gemeldet. Gleichzeitig gelten im Tagesvergleich drei weitere Bielefelder als genesen. Damit sind seit Beginn der Pandemie 752 Bielefelder positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 694 Menschen aus unserer Stadt gelten als genesen. Sieben Bielefelder sind mit Corona verstorben. In Quarantäne befinden sich 216 Personen, das sind 24 mehr als am Vortag.

+++ 03. September +++ FH Bielefeld will Corona-Alltag erleichtern

Die FH Bielefeld arbeitet daran, unseren Alltag während der Corona-Pandemie zu erleichtern. Insgesamt werden jetzt 13 dieser Projekte finanziell gefördert. Dabei prüfen Arbeitsgruppen beispielweise unterschiedlichen Materialien für den Mund-Nasen-Schutz und alternative Ideen die Masken zu reinigen. Andere wiederrum erfassen die Situation rund um ambulante Pflegedienste um deren Arbeit zu verbessern und auch Ideen zur digitalen Lehre werden gefördert.

+++ 03. September +++ Hilfe zum Winter für die Bielefelder Gastronomie

Die durch die Corona-Krise gebeutelte Gastronomie in Bielefeld bekommt zur kalten Jahreszeit Hilfe von der Stadt. Zum einen will sie mehr Raum in der Außengastronomie zulassen und hier auf die Gebühren für das ganze Jahr verzichten. Der Stadtentwicklungsausschuss hat gestern beschlossen, jetzt zu prüfen, wo öffentlicher Raum erweitert nutzbar ist. Vorrübergehend sollen vor den Gastronomien im Winter auch Heizstrahler erlaubt werden. In Bielefeld ist das noch ungeregelt, in anderen Städten sind sie verboten.

+++ 03. September +++ Vergleichsweise wenig Corona-Bußgelder in Bielefeld

In Bielefeld sind bisher vergleichsweise wenig Corona-Bußgelder verhängt worden. Unsere Stadt lag bei einer NRW-Bilanz aus dem Juni zu den verhängten Strafen in den 12 größten Städten in NRW auf dem vorletzten Platz. Während Duisburg in etwa 2.500 Fällen Bußgelder einforderte, waren es in Bielefeld rund 70 Fälle. Seit Ausbruch der Pandemie kommt die Stadt auf etwa 800 verhängte Geldstrafen. Offenbar funktioniert es in Bielefeld auch ohne drastische Strafen und Kontrollen, wie Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger beispielsweise zur Einhaltung der Quarantäne im Radio Bielefeld-Interview sagt. Jetzt steht der Stadt mehr Personal zur Verfügung um die Quarantäne zu überprüfen, beispielsweise durch Anrufe oder Hausbesuche.


+++ 04. September +++ Mehr Busse und Bahnen im Schulverkehr

Damit die Schulbusse in Bielefeld zur Coronazeit nicht weiter so überfüllt sind, setzt moBiel morgens und mittags jetzt mehr Busse ein. Dazu wurden Fahrer und Reisebusse von privaten Firmen beauftragt. Ab Montag fahren dann auch mehr Stadtbahnen. Die insgesamt sechs Busse werden auf verschiedenen Linien vor allem da eingesetzt, wo besonders viele Schüler unterwegs sind. Umgesetzt wird diese Maßnahme bis zu den Herbstferien - die Kosten liegen laut Stadtwerke-Geschäftsführer Uekmann täglich im vierstelligen Bereich. Sie werden aber vollständig bezahlt vom Land NRW. Nach den Herbstferien soll es ein neues Konzept geben, weil wetterbedingt dann auch mehr Schüler mit dem ÖPNV fahren werden. Außerdem endet das Förderprogramm des Landes. Neben zusätzlichen Bussen müsse auch über eine Entzerrung der Schulanfangszeiten nachgedacht werden, heißt es von der Stadt und moBiel. Wie das Konzept genau aussieht und funktionieren kann, wird jetzt geprüft und mit den Schulen besprochen.

Auf welchen Linien wann mehr Fahrzeuge unterwegs sind, erfahrt ihr hier.

+++ 04. September +++ Hoffnung auf Bielefelder Weihnachtsmarkt?

In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld hat der Leiter des heimischen Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberger Hoffnung auf einen möglichen Weihnachtsmarkt gemacht. Insgesamt sei die Situation in Bielefeld gut, so Nürnberger – bei den aktuellen Zahlen können man auch darüber nachdenken, mutiger zu werden. Dazu gehöre unter anderem die Möglichkeit, einen Weihnachtsmarkt stattfinden zu lassen – wenn auch deutlich anders als gewohnt. Aber man dürfe den Menschen nicht mehr zumuten als unbedingt nötig – "wir werden noch länger mit dem Virus leben müssen", so der Krisenstabsleiter weiter.

+++ 04. September +++ Update mit Ingo Nürnberg

Bielefelds Corona-Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger hat alle Hände voll zu tun: Nach verschiedenen Infektionsfällen an Bielefelder Schulen müssen etliche Bielefelder Schüler und auch Lehrerinnen und Lehrer aktuell auf Covid 19 getestet werden. Nürnberger hat im Interview mit Radio Bielefeld Moderatorin Bettina Wittemeier einen aktuellen Stand der Testungen und Maßnahmen gegeben. Außerdem hört ihr hier, wie sich Nürnberger zu Arminia Bielefelds Konzept für mögliche Spiele mit Zuschauern äußert.

+++ 04. September +++ 12 neue Corona-Fälle in Bielefeld, aber auch Entwarnung an zwei Schulen

Gleich 12 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus meldet die Stadt heute, damit sind aktuell 63 Menschen in Bielefeld infektiös – also auch 12 mehr als gestern. Gute Nachrichten gibt es dagegen von der Grundschule Windflöte, der Kita am Rosenhag und an einer Klasse des Rudolf-Rempel-Berufskollegs. Die dort positiven Testergebnisse haben sich nämlich als falsch ergeben. Das sei natürlich ärgerlich, sagt Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger, weil Kinder sofort nach Hause geschickt wurden – man werde nun mit dem Labor sprechen und den Sachverhalt aufklären. Die Tests der Schüler und Lehrer der Diesterwegschule im städtischen Testzentrum liefen bis in den Nachmittag. Von 275 Schülern und Lehrern kamen 245. Für die Schüler ist der Test freiwillig. 
Die Tests an den Berufskollegs Carl-Severing und Tor 6 sind für Montag geplant. Insgesamt sind jetzt insgesamt 764 Menschen in Bielefeld positiv auf das Corona-Virus getestet worden, 694 gelten als genesen. Die Neuinfektionsrate in den letzten 7 Tagen steigt auf 10,2 pro 100.000 Einwohner, das entspricht 34 Neuinfizierten (kritische Grenze für Bielefeld: 170)

+++ 04. September +++ Heute starten Corona-Tests wegen bestätigt Infizierter an mehreren Schulen

In Bielefeld sorgen mehrere positive Corona-Tests dafür, dass sich heute insgesamt etwa 300 Menschen testen lassen müssen. Schüler und Lehrer von zwei Grundschulen und drei Berufskollegs unterziehen sich dem Test im Drive-In Testzentrum auf dem ehemaligen Gelände der Firma Kahmann und Ellerbrock an der Feldstraße, auch eine Kita ist betroffen. Die Diesterweg Grundschule bleibt heute komplett geschlossen, hier hat sich offenbar eine Lehrerin infiziert. Zudem sind betroffen die Grundschule Windflöte, das Rudolf-Rempel- und das Carl-Severing- Berufskolleg, sowie das Berufskolleg am Tor 6 und die Evangelische Kita am Rosenhag. Mehrere hundert Menschen sind in Quarantäne.Der Bielefelder Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger beruhigt, man habe die Situation im Griff. Er bedauert die aktuelle Situation für die Eltern, die sich jetzt wieder um Betreuung kümmern müssen. Er bat um Geduld und Verständis, bezüglich der Testergebnisse. Weil die Labore aktuell überlastet seien, könnte es etwas dauern bis es erste Ergbisse gebe. Auch die zweite Herren-Handballmannschaft des TuS Jöllenbeck ist seit Mittwoch in Quarantäne, weil es hier einen Coronafall gegeben hatte. Wegen eines Testspiels des Teams am Wochenende bleibt auch der Gegner, die HSG Werther/Borgholzhausen, 14 Tage in Quarantäne.

+++ 04. September +++ Arminias Konzept für 12.000 Zuschauer am Freitag, 04.09.2020 Lokalnachrichten

Bundesligaaufsteiger Arminia Bielefeld ist vorbereitet für den Fall, dass doch mehr Fans in die Schüco Arena dürfen. Das WB zitiert Geschäftsführer Markus Rejek, wonach der DSC schon ein entsprechendes Konzept mit Experten ausgearbeitet habe, das auch vom Bielefelder Gesundheitsamt bereits abgesegnet sei.  Demnach geht es um eine Strategie für 12.000 Fans für die die Hygienemaßnahmen der Deutschen Fußball Liga umgesetzt werden könnten. Die hatte vorgegeben Stehplätze, Gästefans und Alkohol zu verbieten. Auf der Tribüne gilt demnach Maskenpflicht. Im Stehplatzbereich der Schüco-Arena würden sogenannte Vario-Sitze eingerichtet, Speisen und Getränke am Platz serviert und Vorrang hätten zunächst Dauerkarteninhaber. Aktuell dürfen maximal 300 Zuschauer Spiele des DSC sehen.


+++ 09. September +++ Goldbeck mit guten Nachrichten trotz Corona

Das Bielefelder Bauunternehmen Goldbeck ist weiter auf Wachstumskurs– nach der aktuellen Bilanz sei das Geschäftsjahr 2019/2020 erfolgreich und ereignisreich gewesen und auch das laufende Geschäftsjahr sei trotz Corona stabil, erklärte Geschäftsführer Jan-Hendrik Goldbeck. Vergangenes Jahr habe man rund 60 Millionen Euro wurden in Standorte und Gebäude investiert – weitere 100 Millionen sind geplant. Aktuell arbeiten 7800 Menschen für Goldbeck, 1500 davon in Bielefeld.

+++ 09. September +++ 56 aktuelle Coronafälle - alle Tests am Berufskolleg am Tor 6 negativ

Aufatmen am Berufskolleg am Tor 6: Hier sind alle Coronatests negativ ausgefallen, teilt die Stadt mit. Bei den Berufskollegs Carl-Severing und Rudolf Rempel stehen die Ergebnisse noch aus.
Gleichzeitig meldet die Stadt heute eine Neuinfektion mit dem Coronavirus. Damit sind jetzt seid Beginn der Pandemie 773 Bielefelder positiv getestet worden. Fünf Personen mehr gelten wieder als genesen und damit jetzt insgesamt 710. Demnach sind aktuell 56 Bielefelder infektiös. In Quarantäne befinden sich aktuell 367 Personen, das sind zwei mehr als gestern.
Die Stadt korrigiert außerdem die gestern gemeldeten Zahlen zu Patienten in den Bielefelder Krankenhäusern. Sieben Menschen werden dort aktuell behandelt, einer auf der Intensivstation und unter Beatmung. 


+++ 05. September +++ Kein neuer Coronafall gemeldet.

Für die Stadt Bielefeld ist am Samstag keine weitere Corona-Neuinfektion gemeldet worden. Damit sind insgesamt 760 Menschen in unserer Stadt positiv auf das Virus getestet worden. 698 sind genesen. Das sind vier mehr als gestern. Vier weitere zunächst vom Labor positiv gemeldete Fälle bestätigten sich nicht und wurden aus der Statistik wieder herausgerechnet. Im Zusammenhang mit Corona sind sieben Personen in Bielefeld gestorben. Als aktuell infektiös gelten demnach jetzt 55 Bielefelderinnen und Bielefelder (minus acht). In Quarantäne befinden sich 324 Personen aus unserer Stadt, das sind 27 weniger als am Vortag.

+++ 05. Septemnber +++ Die Linke begrüßt Absage der verkaufsoffenen Sonntage

Die Linke in Bielefeld begrüßt die Absage von weiteren verkaufsoffenen Sonntagen. Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts lasse die Beschäftigten im Einzelhandel aufatmen, erklärte Oberbürgermeisterkandidat Ocak. Es sei traurig, dass sich Amtsinhaber Clausen zuerst zum Sprachrohr des Handelsverbands gemacht habe. Positiv aber, dass er von weiteren Sonntagsöffnungen dann doch Abstand genommen habe. Die Linke sieht höhere Tarife als wirksames Mittel an, um den Konsum anzukurbeln, nicht weitere Sonntagsöffnungen. Diese waren vom Handelsverband dringend gefordert worden, um die coronabedingten Einbußen auszugleichen und Insolvenzen zu verhindern. 

+++ 05. September +++ Wieder Suppe beim Bielefelder Tisch

Der Bielefelder Tisch kann nach den Corona-Einschränkungen jetzt wieder Essen an Bedürftige ausschenken. Ab sofort soll es jeden Samstag von 12 bis 14 Uhr eine Suppe zum Mitnehmen an der Heeper Straße 121 geben. Die Menschen sollen eigene Behältnisse mitbringen und sich auch beim Bielefelder Tisch an die Corona-Vorschriften halten.

+++ 05. September +++ Clubbetreiber bekommen Entlastung

Um die von den Coronamaßnahmen stark getroffenen Clubbetreiber in Bielefeld finanziell zu entlasten, müssen sie in diesem Jahr keine Vergnügungssteuer zahlen. Das hat der Rat auf CDU-Antrag beschlossen. Ob diese Erleichterung auch 2021 greifen soll, bleibt noch offen. Pro Jahr kassiert die Stadt dadurch sonst 40.000 Euro. Außerdem entfallen 2020 die Sondernutzungsgebühren bei Stadtfesten.

+++ 17. September +++ Erneuter Coronafall: Rudolf-Rempel Berufskolleg wird bis Samstag geschlossen

Aufgrund eines Coronafalls im Kollegium hat das Bielefelder Gesundheitsamt das Rudol-Rempel Berufskolleg bis einschließlich Samstag geschlossen. Darüber informiert die Schule am Donnerstagabend auf ihrer Homepage. Die Zeit der Schließung werde genutzt, um die Kontaktketten nachzuverfolgen und entsprechende Quarantänen anzuordnen. Die Schülerinnen und Schüler sollen zunächst Unterrichtsmaterialien über die Kanäle bekommen, die schon während des Lockdowns verwendet wurden. Alle Berufsschulklassen gehen am Freitag statt in die Schule in die Betriebe. Eine geplante Steuerberaterkammerprüfung findet statt. Die Schulleitung will nun ein Konzept erarbeiten, wie der Unterricht in der kommenden Woche organisiert werden kann. Der jetzige ist bereits der dritte Coronafall am Rudolf-Rempel Berufskolleg nach Ende der Sommerferien.

+++ 17. September +++ Bertelsmann will 100 Stellen in Gütersloh streichen

Bertelsmann will 100 Stellen in der Hauptverwaltung, dem sogenannten Corporate-Center in Gütersloh abbauen. Das hat Vorstands-Chef Rabe heute den Mitarbeitern mitgeteilt. Ziel sei, die jährlichen Kosten um 35 Millionen Euro zu senken. Das ist eine der Maßnahmen, die das Unternehmen als Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie umsetzen will. Der Konzern werde sich in jedem Einzelfall um faire Lösungen bemühen, so Rabe weiter. Im nächsten Schritt soll die Geschäftsleitung nun die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufnehmen. Die Neuaufstellung soll bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein. Außerdem will Bertelsmann die Sachkosten deutlich senken.

+++ 17. September +++ So plant Arminia den Heimspielstart mit Fans

Arminia Bielefeld hat jetzt den Plan veröffentlicht, wie die Fans zu den ersten drei Bundesliga Heimspielen in die SchücoArena kommen können. Demnach haben ausschließlich Dauerkartenbesitzer die Chance dabei zu sein. Für das erste Heimspiel gegen den 1. FC Köln müssen Dauerkartenbesitzer eine Zugangsberechtigung für die SchücoArena online auf arminia-bielefeld.de beantragen. Die Anmeldung dafür ist ab Sonntag 19:05 Uhr freigeschaltet und läuft, solange der Vorrat reicht. Es dürfen aufgrund der Coronamaßnahmen nur rund 5.000 Zuschauer ins Stadion, wie viele Plätze davon an die Dauerkartenbesitzer gehen, hat der DSC nicht mitgeteilt.
Für die Spitzenspiele im Oktober gegen Bayern München und Borussia Dortmund müssen sich Dauerkartenbesitzer zunächst für eines der beiden Spiele entscheiden und sich dann in einem nächsten Schritt für ihr gewählte Spiel registrieren. Es darf maximal eines der beiden Spiele besucht werden.
Für die Registrierung werden die Ticketnummer und der Barcode der Dauerkarte gebraucht. Wer seine noch nicht erhalten hat, muss diese vor einer Registrierung im Fanshop abholen. Bei der Vergabe der Plätze werden laut Mitteilung von Arminia alle Preiskategorien gleich berücksichtigt. Der DSC weist darauf hin, dass es noch keine finale Genehmigung für die Ticketvergabe gibt und deshalb alles noch unter Vorbehalt steht.

+++ 17. September +++ Coronatests an Schulen in Heepen und Gellershagen negativ - 3 neue Fälle gemeldet

An der Eichendorff Grundschule in Gellershagen und am Heeper Gymnasium gibt es keine weiteren positiven Corona-Testergebnisse. Die im städtischen Testzentrum an der Feldstraße genommenen Abstriche haben alle ein negatives Ergebnis. Das teilt die Stadt am Donnerstag mit. Gleichzeitig werden in Bielefeld drei weitere und damit jetzt seit Beginn der Pandemie insgesamt 812 Coronafälle gemeldet. Davon gelten 744 als wieder genesen, im Tagesvergleich zwei mehr. Acht Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Demnach sind jetzt 60 Personen aus Bielefeld aktuell infektiös.
Unter Quarantäne stehen 551 Bielefelder, das sind 26 weniger als am Vortag.

+++ 17. September +++ Bürgernähe kritisiert die Polizei wegen Absage der Verkehrsprüfungen

Auch die Bürgernähe kritisiert die Polizei: Sie hält Corona als Grund für nicht-stattfindende Fahrradprüfungen für Grundschüler in Bielefeld für unglaubwürdig. Gordona Rammert von der Partei, und selbst Schülerlotsin, zeigt sich entsetzt über das Verhalten der Polizei und die mangelnde Bereitschaft Alternativen zu suchen. Sie schlägt vor, den ADFC, die Verkehrswacht oder den VCD miteinzubeziehen und fordert in Zeiten von Verkehrswende und Radentscheid, dass sich das Schulamt einschaltet. Ihrer Meinung nach ziehe sich die Polizei aus der Verantwortung, die in den vergangenen Tagen erklärt hatte, dass coronabedingt aktuell keine Verkehrserziehung stattfinden könnte.

+++ 17. September +++ Arbeitsagenturen wolllen OWL Wirtschaft durch die Krise helfen

Die Chefs der Arbeitsagenturen in Ostwestfalen-Lippe haben sich für die Zeit der Corona-Pandemie das Ziel gesetzt, die regionale Wirtschaft möglichst stabil durch die Krise zu bringen und Arbeitsplätze zu sichern. In erster Linie wollen sie dafür sorgen, dass Kurzarbeiter- und Arbeitslosengeld pünktlich ausgezahlt wird. Aber die Arbeitsagenturleitungen wiesen in ihrem Spitzengespräch auch daraufhin, wie wichtig es ist, sich in Krisenzeiten weiterzubilden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Zudem betonten sie, dass Lehrstellensuchende noch bis Anfang des Jahres eine duale Ausbildung anfangen könnten und es dafür noch genügend freie Plätze in OWL gebe.


+++ 16. September +++ Noch ist nicht klar, wer ins Stadion darf

Arminias Finanzgeschäftsführer Markus Rejek begrüßt die bundesweite Entscheidung der Politik, wieder 20 Prozent der Stadionplätze besetzen zu können. Jetzt müsse ein transparentes und für alle Dauerkartenbesitzer faires Prozedere definiert und kommuniziert werden, sagte Rejek. Denn auch jetzt könne man nicht allen Ticketbesitzern bei jedem Heimspiel den Stadionbesuch ermöglichen. Arminia kann durch die neue Regelung rund 5000 Plätze in der SchücoArena besetzen.

+++ 16. September +++ Erstmal kein Verkehrstraining der Polizei mehr an Bielefelder Schulen

Die Bielefelder Polizei wird wegen der Coronakrise vorerst kein Verkehrssicherheitstraining und auch keine Fahrradprüfungen an Grundschulen mehr anbieten. Der Schutz der Polizisten vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus habe höchste Priorität. Nicht zwingend erforderliche Leistungen würden daher minimiert, Konatkte möglichst vermieden sagte uns Polizeisprecherin Sonja Rehmert. Bielefelds Schulamtsdirektorin Gitta Trachte bedauert die Entscheidung und sieht Verkehrs- und Fahrradprüfungen im freien mit den Coronamaßnahmen eigentlich für vereinbar. Die Polizei will, sobald es die Corona-Lage zulasse, die Angebote an Grundschulen wieder starten.

+++ 16. September +++ 6 neue Fälle und 5 Genesene mehr gemeldet

Am Mittwoch wurden von der Stadt sechs weitere positive Coronatests bei Bielefeldern gemeldet. Damit gibt es jetzt seit Beginn der Pandemie 809 Coronafälle in Bielefeld. Fünf mehr werden als genesen angegeben, damit jetzt insgesamt 742. Acht Bielefelder sind mit Corona verstorben. Demnach gelten aktuell 59 als infektiös. Unter Quarantäne stehen nun 577 Menschen aus unserer Stadt, das sind 51 mehr als am Vortag. Die Testergebnisse der Abstriche aus der Eichedorff-Grundschule und vom Heeper Gymnasium liegen noch nicht vor. Diese wurden am Montag im städtischen Testzentrum an der Feldstraße genommen. Heute werden dort Schüler und Lehrer der Martin-Niemöller Schule und des Rudolf-Rempel Berufskollegs erwartet.

+++ 16. September +++ Bescheinigung für Maskenbefreiung bei moBiel

Wer aus medizinischen Gründen auch in Stadtbahnen und Bussen trotz Pflicht keine Maske tragen kann, muss das mit einem ärztlichen Zeugnis nachweisen können. Ab morgen können sich Kunden von moBiel bei Vorlage eines solchen Attests eine Bescheinigung abholen, die sichtbar an der Jacke getragen werden kann. Das erleichtere dann die Kontrollen und informiere auch die anderen Fahrgäste über die Maskenbefreiung, so moBiel. Das Original-Attest des Arztes muss dennoch mitgeführt werden. Die moBiel-Bescheinigung gibt es Kundenzentrum Jahnplatz Nr. 5 und im moBiel serviceCenter im Jahnplatztunnel.

+++ 16. September +++ Bielefelder Weihnachtsmarkt soll stattfinden aber anders

Die Bielefeld Marketing setzt alles daran, den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr stattfinden zu lassen. Aktuell werde ein entsprechendes Konzept mit der Stadtverwaltung abgestimmt, um alle Corona-Schutzregeln einzuhalten. Bis Ende des Monats soll ein Ergebnis vorliegen. Auf der Jahreshauptversammlung des Verkehrsvereins sagte Bielefeld Marketingchef Martin Knabenreich, der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr werde auf jeden Fall anders aussehen. Unter anderem müssten die Abstände zwischen den Ständen entzerrt und unterschiedliche Vorgaben für Stände gemacht werden. Grundsätzliche Voraussetzung für den Bielefelder Weihnachtsmarkt ist weiterhin eine niedrige Infektionszahl in der Stadt.

+++ 16. September +++ Kampagne für den Einzelhandel vor Ort

Mit einer neuen Kampagne will der Handelsverband OWL den Einzelhandel in den Innenstädten unterstützen. Unter dem Motto „Nicht nur klicken, auch anfassen!“ soll die Aktion dazu beitragen, die Innenstädte zu beleben. Die Kampagne beinhaltet ein Imagevideo und Plakate, wird aber auch über Social Media kommuniziert und soll das Alleinstellungsmerkmal der Geschäfte herausheben. Seit Jahren sinke die Kundenfrequenz in Innenstädten unter anderem durch den Online-Handel, so der Handelsverband OWL, außerdem hätten die Folgen der Corona-Krise den Geschäften zugesetzt.


+++ 15. September +++ Arminia startet wohl mit Fans in die Bundesliga

Arminia Bielefeld kann wahrscheinlich in den ersten drei Heimspielen gegen den 1.FC Köln, Bayern München und Borussia Dortmund über 5.000 Zuschauer in die SchücoArena lassen. Die Chefs der Staatskanzleien der Länder haben sich  auf einen sechswöchigen Testbetrieb unter Corona-Bedingungen mit Zuschauern geeinigt. Die Grenze soll demnach bundesweit bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität liegen. Es gilt ein Alkoholverbot. Auch Auswärtsfans sind nicht zugelassen. Sollten in der Stadt gehäuft Corona-Fälle auftreten, werden allerdings keine Zuschauer zugelassen.

+++ 15. September +++ Run & Roll Day zählte unter Coronabedingungen 500 Teilnehmern

Nicht vor tausenden Zuschauern auf dem autofreien OWD – sondern virtu ell im Netz. So hat coronabedingt am Wochenende (12./13.9.) der traditionelle Run & Roll-Day als Online-Event stattgefunden. Immerhin rund 500 Teilnehmer*innen haben mitgemacht – sie konnten sich als Läufer, Skater oder Walker ihre Strecken aussuchen und ihre Laufzeiten dann online hochladen. Die Urkunden konnten gleich selbst ausgedruckt werden. „Wir freuen uns, dass wir den Bielefelderinnen und Bielefeldern ein digitales und kostenloses Sport-Event bieten konnten – als kleines Trostpflaster für die ausgefallene Großveranstaltung“, da sind sich Martin Knabenreich, Geschäftsführer des Veranstalters Bielefeld Marketing, und Martin Uekmann, Geschäftsführer des Haupsponsors Stadtwerke Bielefeld, einig. „Wir haben das Beste aus der Situation gemacht und sind zufrieden mit der Premiere des neuen Formats.“ Mehr unter www.run-and-roll-day.de

+++ 15. September +++ Drei neue Coronafälle und steigende Quarantänezahlen

Am Dienstag meldet die Stadt drei neue Coronafälle in Bielefeld. Damit sind jetzt seit Beginn der Pandemie 803 Bielefelder positiv auf das Virus getestet worden. Genau wie am Vortag gelten 737 Menschen aus unserer Stadt als bereits genesen, acht sind bisher mit Corona verstorben. Demnach sind aktuell 58 Bielefelder infektiös. In den Bielefelder Krankenhäusern werden mit Stand von heute fünf Coronapatienten behandelt. Zwei davon auf der Intensivstation, einer wird auch beatmet.
Die Zahl der Bielefelder unter Quarantäne steigt im Tagesverlauf deutlich um 85 Fälle auf jetzt 526 an.

+++ 15. September +++ Notfallpraxis zieht zurück in die Eingangshalle

Die Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung am Klinikum Bielefeld Mitte zieht ab heute zurück in die Eingangshalle. Dort ist die Praxis durch einen eigenen Eingang neben dem Haupteingang zu erreichen - unter den geltenden Hygienevorschriften. Coronabedingt war die Anlaufstelle für Notfälle kurzzeitig im STATT-Klinikum untergebracht.

+++ 15. September +++ Verstärkte Maskenkontrollen

Mitarbeiter vom Bielefelder Ordnungsamt kontrollieren aktuell verstärkt an den Endhaltestellen von Stadtbahnen und Bussen die Einhaltung der Maskenpflicht. Es seien zwar nicht mehr Mitarbeiter im Einsatz als üblich, so die Stadt auf Radio Bielefeld-Nachfrage, diese hätten bei ihren Außeneinsätzen aber die Endstationen besonders im Fokus. Menschen ohne Maske würden zunächst angesprochen und ermahnt - es seien aber auch schon Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Im ÖPNV drohen ohne Mund-Nasen-Schutz generell 150€ Strafe.


+++ 14. September +++ 134 Schüler und Lehrer auf Corona getestet

Im städtischen Corona-Testzentrum an der Feldstraße wurden heute 134 Schüler und zwölf Lehrer des Heeper Gymnasiums und der Eichendorff-Grundschule auf das Virus getestet. An beiden Schulen waren Ende vergangener Woche Coronafälle bekannt geworden. Das Gesundheitsamt hatte direkt die Nachverfolgung gestartet und alle möglichen Kontaktpersonen zum Test aufgefordert. Neun Schüler nahmen die Termine heute nicht war. Die Auswertung der Tests dauert gewöhnlich drei bis vier Tage. Auch am Mittwoch werden im Testzentrum nochmal Abstriche gemacht. Dann werden Schüler und Lehrer der Martin-Niemöller Gesamtschule und des Rudolf-Rempel Berufskollegs getestet. Auch an den beiden Schulen waren am Wochenende Coronafälle bekannt geworden. Für die Durchführung der Coronatests sind der Arbeiter-Samariter-Bund und die Johanniter zuständig.

+++ 14. September +++ Kein neuer Coronafall aber auch Eichendorff-Schüler zu Tests aufgefordert

Am Montag wurde kein neuer Coronafall von der Stadt gemeldet. Damit gibt es weiter insgesamt 800 Bielefelder, die seit Beginn der Pandemie positiv auf Corona getestet wurden. 737 und damit im Tagesvergleich vier mehr, gelten als genesen. Acht Bielefelder sind mit Corona verstorben. Als aktuell infektiös werden somit 55 gezählt. In Quarantäne befinden sich jetzt 441 Perosnen aus unserer Stadt, das sind 29 weniger als am Vortag.
Erst heute wurde bekannt, dass es auch einen positiven Fall an der Eichendorff-Grundschule in Gellershagen gibt. Hier sind jetzt 37 Personen aufgefordert sich heute im städtischen Testzentrum testen zu lassen. Bereits am Freitag wurde ein Fall am Heeper Gymnasium bekannt. Hier werden heute insgesamt 120 Schüler und Lehrer an der Feldstraße erwartet.
Am Wochenende waren auch Fälle an der Martin-Niemöller Gesamtschule und erneut am Rudolf-Rempel Berufskolleg gemeldet worden. Zusammen stehen gut 100 Tests an. Diese sollen im Testzentrum am Mittwoch erfolgen. Das städtische Testzentrum wird vom Arbeiter-Samariter-Bund und den Johannitern betrieben.

+++ 14. September +++ Arminia startet unter Coronabedingungen in die Pflichtspielsaison

Am Abend versucht Arminia Bielefeld beim Regionalligisten Rot-Weiß-Essen in die zweite DFB-Pokalrunde einzuziehen. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie können auch wieder Zuschauer dabei sein. Laut NRW-Verordnung dürfen insgesamt 300 Personen live ins Stadion. Eigentlich würde dem DSC ein Anteil an den Zuschauereinnahmen zustehen. Doch Arminia verzichtet um so ein Zeichen der Solidarität mit dem unterklassigen Verein zu setzen.
Radio Bielefeld überträgt den Pokalauftakt ab 18.30 Uhr für euch live.


+++ 12. September +++ 6 neue Fälle: Jetzt auch Martin-Niemöller Schule betroffen

Am Samstagnachmittag wurde der nächste Coronafall an einer Bielefelder Schule gemeldet. Nachdem am Freitag bereits ein Fall in der 11. Jahrgangsstufe  des Gymnasium Heepen bekannt geworden war, gibt es jetzt auch einen Fall an der Martin-Niemöller Gesamtschule. Aus Heepen sind ab Montag rund 100 Schüler und Lehrer aufgerufen einen Abstrich im städtischen Testzentrum an der Feldstraße zu machen. Von der Martin-Niemöller Schule sind es gut 80 Personen. Diese können sich ab Mittwoch testen lassen. Das Gesundheitsamt hat bereits die Kontaktnachverfolgung gestartet, um dann die Quarantänen aussprechen zu können.

Zudem werden sechs Neuinfektionen gemeldet. Insgesamt sind nun 789 Bielefelderinnen und Bielefelder positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 731 und damit im Tagesvergleich elf mehr, gelten als genesen. Acht Bielefelder sind mit Corona verstorben. Aktuell infektiös sind 50 Personen. 

In Quarantäne befinden sich aktuell 398Personen, das sind 41 mehr als am Vortag.


+++ 13. September +++ 11 neue Fälle: Rudolf Rempel erneut betroffen

Am Sonntag wurden 11 neue und damit jetzt seit Beginn der Pandemie insgesamt 800 Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Im Tagesvergleich gelten zwei Personen mehr und damit jetzt gesamt 733 als wieder genesen. Acht Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Demnach gelten aktuell 59 Bielefelder als infektiös. 
In Quarantäne befinden sich aktuell 470 Personen, das sind 72 mehr als am Vortag.
Einen neuen positiven Fall gibt es am Rudolf-Rempel Berufskolleg. 28 Personen sind im Zuge dessen aufgefordert sich am Mittwoch im städtischen Testzentrum an der Feldstraße testen zu lassen. Dann werden dort auch rund 80 Schüler und Lehrer der Martin Niemöller Schule erwartet. Dort wurde am Samstag ein positiver Fall bekannt. Gut 100 Personen können ab Montag an der Feldstraße einen Abstrich machen. Sie stehen im Zusammenhang mit einem Coronafall am Gymnasium Heepen.

+++ 13. September +++ Wahlen starten unter Coronabedingungen

In Bielefeld haben die Kommunalwahlen begonnen. Die Wahlbeteiligung lag um 10 Uhr bei rund 25 Prozent. Die Wahllokale sind unter Corona-Bedingungen bis heute Abend 18 Uhr geöffnet. In den Wahllokalen gilt: Maske auf, Abstand halten und den eigenen Kuli mitbringen. Viele Bielefelder haben im Vorfeld aber schon von der Briefwahl Gebrauch gemacht. Wie die Wahl ausgeht hört ihr Sonntagabend live bei Radio Bielefeld in einem "Wahl Spezial" ab 18 Uhr.


+++ 11. September +++ Corona-Update mit Ingo Nürnberger

Fünf Neuinfektionen in Bielefeld am Freitag. Ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Corona. Und wieder gibt es einen Coronafall in einer Bielefelder Schule. Dieses Mal am Gymnasium in Heepen. In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld hat uns der Leiter des Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberger auf den neuesten Stand gesetzt. Außerdem gibt er alle Infos zur Kommunalwahl am Sonntag. Was müsst ihr dort in Sachen Corona beachten? Hier könnt ihr das Gespräch mit Moderator Holger Höner nachhören.

+++ 11. September +++ Achter Toter und fünf Neuinfektionen in Bielefeld

Die Stadt Bielefeld meldet heute einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Aktuell infektiös sind weiterhin 55 Bielefelder. Bei dem Toten handelt es sich um einen 76 Jahre alten Mann ohne Vorerkrankungen, der zuvor im Krankenhaus behandelt wurde. Insgesamt steigt die Zahl der mit Corona Verstorbenen in Bielefeld damit auf acht.  Außerdem meldet die Stadt heute fünf Neuinfektionen und vier Genesene. 357 Menschen befinden sich in Quarantäne, das sind 41 weniger als gestern. Wegen eines bestätigten Falls am Gymnasium Heepen beschäftigt sich das Gesundheitsamt aktuell mit der Kontaktnachverfolgung. Knapp 100 Schüler, Lehrer und weitere Kontakpersonen können sich am Montag auf dem ehemaligen Gelände von Kahmann und Ellerbrock an der Feldstraße testen lassen. 

+++ 11. September +++ Arminia in Frankfurt mit heimischen Fans

Wenn Arminia Bielefeld zum ersten Spiel in Liga 1 nach Frankfurt fährt, werden dort Frankfurter Fans im Stadion sein. Das zuständige Gesundheitsamt hat die Rückkehr von 6.500 Heim-Fans genehmigt. Zuvor hatte bereits RB Leipzig grünes Licht für Heimspiele vor bis zu 8500 Fans erhalten. Eine bundeseinheitliche Freigabe für die teilweise Zuschauer-Rückkehr in die Stadien wird nicht vor Ende Oktober erwartet. Der erste Wettbewerb steht für den DSC bereits am Montagabend an – dann trifft Arminia Bielefeld im DFB Pokal auf Rot Weiss Essen.

+++ 11. September +++ Wegen Corona: Kuli zur Wahl mitbringen

Übermorgen ist Kommunalwahl in Bielefeld. Bislang haben bereits 65.500 Menschen ihre Anträge für eine Briefwahl gestellt bzw. damit schon abgestimmt. Das ist mehr als ein Viertel aller Wahlberechtigten, teilte die Stadt mit. In den Wahllokalen am Sonntag müssen die Bielefelder Maske tragen, Abstand halten und eigene Kugelschreiber mitbringen. Einige Standorte von Wahllokalen haben sich geändert.

+++ 11. September +++ Coronafall am Gymnasium Heepen

Am Heeper Gymnasium hat es einen positiven Coronatest gegeben. In Absprache mit dem Gesundheitsamt werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 sowie einige Lehrkräfte am heutigen Freitag nicht in die Schule kommen. Jetzt soll ermittelt werden, ob es einen Kontakt zu der positiv getesteten Person gegeben hat.

Die betroffenen Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte sind telefonisch informiert worden.

Die weitere Vorgehensweise gibt das Gesundheitsamt der Stadt Bielefeld vor.

+++ 11. September +++ Paritätische verteilt Masken an 130 Einrichtungen

Der Paritätische in Bielefeld verteilt jetzt kostenlos Einweg-Masken an seine 130 Mitgliedseinrichtungen. Die Spende kommt von der Firma BASF und wird bundesweit ausgeliefert. Allein die Dienste in Herford erhalten 16 Paletten mit neuen Schutzmasken. 10.000 Stück stehen bei der Paritätischen in Bielefeld und bei Pro Familia jetzt zur Verfügung.


+++ 10. September +++ Fünf neue Fälle gemeldet - einer am Carl Severing Berufskolleg

Am Donnerstag werden von der Stadt fünf weitere Coronafälle und damit jetzt insgesamt 778 positive Testergebnisse bei Bielefeldern gemeldet. Im Tagesverlauf gelten sechs weitere Personen aus unserer Stadt und damit insgesamt 716 als genesen. Sieben Bielefelder sind mit Corona verstorben. Als aktuell infektiös gelten demnach 55.
Die Testergebnisse aus dem Carl Severing Berufskolleg sind unterdessen da und allesamt negativ. Neben der Diesterwegschule und den Berufskollegs Tor6 und Rudolf Rempel gab es vergangene Woche positive Fälle und in dem Zuge weitere Testungen. Jetzt gibt es im Carl Severing Berufskolleg davon unabhängig aber einen weiteren Fall. Deshalb werden noch heute zwölf weitere Abstriche gemacht.
In Quarantäne befinden sich aktuell 398 Bielefelder, das sind 31 mehr als am Vortag.


+++ 07. September +++ Kein neuer Fall und Entwarnung an der Diesterwegschule

Am Montag wurde von der Stadt kein weiterer Coronafall gemeldet. Es bleibt somit bei insgesamt 765 infizierten Bielefeldern seit Beginn der Pandemie. Davon gelten 701 als wieder genesen, sieben Bielefelder sind mit Corona verstorben. Demnach sind jetzt 57 aktuel infektiös. In Quarantäne befinden sich 361 und damit 24 Bielefelder mehr als am Vortag.
Es liegen unterdessen auch fast alle Testergebnisse aus der Diesterweg Grundschule vor. Nachdem dort Ende vergangener Woche eine Lehrerin positiv getestet wurde, haben sich am vergangenen Freitag 245 Schüler und Lehrer auf das Virus testen lassen. Bis auf ein noch ausstehendes Testergebnis einer Lehrperson sind alle Abstriche negativ. Drei Klassen und ein großer Teil der Lehrer bleibt dennoch weiter unter Quarantäne gestellt. Mindestens in dieser Woche wird es deshalb keinen regulären Schubetrieb an der Diesterwegschule geben, aber ein Betreuungangebot über die OGS.

+++ 07. September +++ Weitere Coronatests an der Feldstraße

Am Montagvormittag sind im städtischen Coronatestzentrum an der Feldstraße weitere Abstriche genommen worden. Insgesamt sechs Lehrer und 30 Schüler der Berufskollegs Carl-Severing und Tor 6 waren aufgerufen sich in der vom Arbeiter-Samariter-Bund und den Johannitern organisierten Anlaufstelle testen zu lassen, nachdem es in der vergangenen Woche bei ihnen mögliche Kontakte zu einer mit Corona infizierten Person gab. Für die Lehrer war der Test verpflichtend. Sie erschienen alle. Die Tests für die Schüler sind freiwillig. Hier wurden nur 20 der 30 Termine wahrgenommen. Die Ergebnisse der Coronatests liegen derzeit nach vier bis fünf Tagen vor.


+++ 06. September +++ 5 neue Coronafälle gemeldet

Am Sonntag meldete die Stadt fünf weitere und damit jetzt insgesamt seit Beginn der Pandemie 765 Coronainfektionen in Bielefeld. 701 und damit drei weitere Menschen aus unserer Stadt gelten als genesen, sieben sind mit Corona verstorben. Aktuell infektiös sind demnach jetzt 57 Personen. Unter Quarantäne stehen 337 Bielefelder, das sind 13 mehr als am Vortag.


+++ 29. Juli +++ Drei neue Corona-Fälle bei der KFZ-Zulassungsstelle

Bei der KFZ-Zulassungsstelle gibt es drei neue Corona-Fälle. Das haben bisher die Tests der 38 Mitarbeiter ergeben. Zehn Ergebnisse stehen noch aus. Insgesamt meldet die Stadt Bielefeld für heute neun Neuinfektionen. Damit sind aktuell 48 Menschen in unserer Stadt infiziert. 17 davon waren vorher im Urlaub.  

+++ 29. Juli +++ Altenheim-Mitarbeiterin infiziert, Tests laufen

Bei den Corona-Neufällen in Bielefeld hat das Evangelische Johanneswerk bestätigt, dass auch eine seine Mitarbeiterinnen positiv getestet worden ist. Vier weitere, die Kontakt mit ihr hatten, sind in Quarantäne. Die infizierte Altenheim-Mitarbeiterin ist im Jochen-Klepper-Haus tätig. Auch die Bewohner sind getestet worden. Die Ergebnisse stehen noch aus.


+++ 28. Juli +++ Tönnies will bis zu 1.500 Wohnungen bauen

Nach der heftigen Kritik an den katastrophalen Wohnverhältnissen seiner Werkvertragsarbeiter will der Fleischkonzern Tönnies rund 70 Häuser mit bis zu 1500 Wohnungen bauen. Ziel sei es, den Arbeitern in Zukunft günstige und gut ausgestattete Wohnungen nach einem festen Standard bereitzustellen. Muster für die Neubauten an mehreren Standorten in der Region sollen Studenten-Wohnheime in Lemgo sein, sagte der Geschäftsführer der Tönnies Holding, Daniel Nottbrock. Es sollen gut ausgestattete Wohneinheiten zu ortsüblichen Mietpreisen entstehen.

+++ 28. Juli +++ Heute fünf Corona-Neuinfektionen - 16 Urlaubsrückkehrer positiv getestet

Die Stadt Bielefeld meldet heute fünf Corona-Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der aktuell nachweislich Infizierten auf 41 Personen. Die Testergebnisse der Mitarbeiter der KfZ-Zulassungsstelle liegen noch nicht vor. Eine Person wird aktuell auf der Intensivstation in einem Bielefelder Krankenhaus behandelt. Insgesamt sind damit 572 Bielefelder*innen bisher positiv auf das Corona-Virus getestet worden. 16 Menschen davon sind Reiserückkehrer.

+++ 28. Juli +++ IHK unterstützt flexible Starttermine für Lehrjahr

Der Ausbildungsstart ist normalerweise am ersten August. In diesem besonderen Jahr unterstützt die Industrie- und Handelskammer in Bielefeld aber auch jeden späteren Einstiegstermin. Wir wollen dem Lehrjahr 2020 noch einen Schub geben, teilte die IHK mit, so dass bis in den Winter hinein zum 1. oder 15. eines jeden Monats ein Azubi beginnen kann. Viele Betriebe hätten jetzt erst entschieden, doch wieder Stellen zur Verfügung zu haben. Der Bedarf für gut ausgebildete Fachkräfte bleibe hoch.

+++ 28. Juli +++ 20 zusätzliche Stellen für Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt in Bielefeld soll um 20 zusätzliche Beschäftigte aufgestockt werden, um die Corona-Herausforderungen besser zu meistern. Die Mitarbeiter sollen in einer eigenen Abteilung zusammenkommen. So sollen der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Stadt gewährleistet bleiben. Die bisherigen Mitarbeiter haben zuletzt viele Überstunden geschoben.


+++ 27. Juli +++ Corona-Fall in Bielefelder KFZ-Zulassungstelle

In der Bielefelder KFZ-Zulassungsstelle gibt es eine Corona-Infektion. Eine Mitarbeiterin hatte sich bei ihrem Vater angesteckt. Weil es vergangene Woche eine Mitarbeiterversammlung zu den aktuellen Umstrukturierungen in der Behörde gegeben hatte, sind jetzt 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Quarantäne. Sie werden aktuell getestet und arbeiten aus dem Homeoffice. Um den Ablauf in der Zulassungsstelle zu gewährleisten, sind ehemalige Kollegen eingesprungen. Oberbürgermeister Pit Clausen betonte, es würde zu keinen nennenswerten Verzögerungen kommen.

+++ 27. Juli +++ Aktuell 38 Coronafälle in Bielefeld

In Bielefeld leiden aktuell 38 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion. Es gibt aber keine Neuinfektionen. Gestern wurden versehentlich acht Bielefelder zu viel als wieder gesund registriert, teilte die Stadt Bielefeld mit. 12 Corona-Infizierte sind Urlaubsrückkehrer. Insgesamt sind seit Anfang März 567 Menschen in Bielefeld positiv auf das Virus getestet worden, 524 sind wieder von der Infektion genesen, fünf sind an den Folgen von Covid 19 gestorben. 29 Menschen sind in Bielefeld in den vergangenen sieben Tagen neu mit dem Coronaviris infiziert. Die wöchentliche Neuinfektionsgrenze für einen "Lockdown" liegt in Bielefeld bei knapp 170.

+++ 27. Juli +++ SSV beginnt mit vollen Lagern

Trotz oder gerade auch wegen der Corona-Pandemie wird auch in diesem Jahr am Sommerschlussverkauf festgehalten. Der geht heute auch in Bielefeld los. Durch den sechswöchigen Lockdown im Frühjahr sind die Lager voll, teilte der Handelsverband OWL mit. Für die Herbstware muss Platz geschaffen werden, mit Preisnachlässen bis 70 Prozent.


+++ 26. Juli +++ Acht neue Fälle aber keine Coronapatienten mehr in Bielefelds Kliniken

Am Sonntag meldet der Krisenstab der Stadt acht neue Coronafälle. Gleichzeitig gelten im Tagesvergleich 12 bislang Infizierte mehr als wieder genesen. Damit haben von insgesamt 567 positiv auf Corona getesteten Bielefeldern 532 die Infektion hinter sich. Fünf Menschen aus unserer Stadt sind mit Corona verstorben. 30 gelten derzeit noch als infektiös. 341 Bielefelder befinden sich aktuell in Quarantäne.
Aus den Krankenhäusern der Stadt werden erstmal seit dem Beginn der Statistik am 18. März keine Coronapatienten mehr gemeldet.


+++ 21. Juli +++ Vier neue Fälle

Am Dienstag hat die Stadt vier weitere und damit seit Beginn der Coronapandemie 542 Infektionen in Bielefeld gemeldet. Aktuell infektiös sind davon noch 42 Personen. 495 Bielefelder sind wieder genesen, fünf mit Corona verstorben. 231 Menschen in unserer Stadt stehen unter Quarantäne, das sind 29 mehr als am Vortag.

Aus den Bielefelder Krankenhäusern gibt es weiter keine aktualisierten Zahlen. Vergangene Woche waren zuletzt vier Coronapatienten gemeldet worden, davon einer auf der Intensivstation und unter Beatmung.

+++ 21. Juli +++ Mehr verkaufsoffene Sonntage gefordert

Die FDP setzt sich für zusätzliche verkaufsoffene Sonntage in Bielefeld ein. Den dazu notwendigen Ratsbeschluss will die Partei im September einbringen. Die Landesregierung hatte die Möglichkeit zusätzlicher verkaufsoffener Sonntage ermöglicht, um die von der Corona-Krise gebeutelten Geschäfte zu unterstützen. Gerade in der Adventszeit würden diese Sonntage Umsatzabwanderung an den Online-Handel verhindern und die Frequenz in der Innenstadt entzerren, so die FDP. Sie fordert, dass Bielefeld mehr dafür tun müsse Einkaufsstadt zu bleiben.

+++ 21. Juli +++ Coronafall in Dornberger Kita

In einer weiteren Bielefelder Kita gibt es einen nächsten Corona-Fall. Bereits in der vergangenen Woche wurde ein Kind der Kita am Freibad Dornberg positiv auf das Virus getestet - ohne Symptome. Etwa 15 Kinder der Gruppe und deren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. Alle Kinder und Mitarbeiter der Kita sind getestet worden, bisher sind die Ergebnisse negativ. In der Statistik der Stadt Bielefeld hatte es gestern keinen neuen Corona-Fall gegeben. 


+++ 25. Juli +++ Zwei neue Fälle und 13 Genesene mehr gemeldet

Am Samstag meldet der Krisenstab der Stadt zwei neue Coronafälle. Gleichzeitig gelten aber auch 13 bislang Infizierte mehr als wieder genesen. Damit haben von bislang insgesamt 559 positiv auf Corona getesteten Bielefeldern 520 die Infektion hinter sich. Fünf Menschen aus unserer Stadt sind mit Corona verstorben. 34 gelten derzeit noch als infektiös, darunter weiter zehn Reiserückkehrer aus Risikogebieten. 412 Bielefelder befinden sich aktuell in Quarantäne.
Aus den Krankenhäusern der Stadt waren zuletzt am Mittwoch zwei Coronapatienten gemeldet worden. Davon musste einer auf einer Intensivstation beatmet werden.

+++ 25. Juli +++ Keine zweite Welle aber gut 30 aktuelle Infektionen bei Tönnies

Mit der Wiederaufnahme des Betriebs bei Tönnies nach einer Corona-Zwangspause sind nach Unternehmensangaben bei routinemäßigen Kontrollen rund 30 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Die meisten sind demnach sogenannte Altfälle, bei denen das Virus schon früher festgestellt wurde und noch immer nachweisbar ist. Vom Kreis Gütersloh hieß es am Freitagnachmittag: unter den Abstrichen von 7300 Beschäftigten seien 31 positive Befunde gewesen. Man sehe aber keine zweite Welle bei Tönnies. Von den 31 Positiv-Befunden seien 21 Personen dem Kreis Gütersloh zuzuordnen mit 18 Altfällen und drei Neuinfektionen. Zu den zehn anderen Ergebnissen könne man sich nicht genauer äußern, weil sie zu Beschäftigten gehörten, die nicht im Kreis Gütersloh wohnten. Die weitere Prüfung sei an die zuständigen Gesundheitsämter etwa in Bielefeld und im Kreis Warendorf übergeben worden, so eine Sprecherin des Kreises Gütersloh.


+++ 24. Juli +++ Das Bielefelder Corona-Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld hat der Leiter des Bielefelder Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberger über die aktuelle Lage gesprochen. Es ging um Reiserückkehrer aus Risikogebieten, geplante Tests an Schulen und Kitas, Veranstaltungen und mehr. Hier könnt ihr das komplette Interview nachhören.

+++ 24. Juli +++ Vier neue Infektionen und sechs Genesene mehr gemeldet

Am Freitag wurden weitere vier Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Damit sind jetzt 557 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. Zeitgleich gelten 507 und damit im Vortagesvergleich sechs mehr Bielefelder als wieder genesen. Fünf Menschen aus unserer Stadt sind mit Corona verstorben. Demnach gibt es in Bielefeld aktuell 45 infektiöse Personen. In Quarantäne befinden sich 412 Bielefelder und damit 45 mehr als am Vortag.

Aus Bielefelds Krankenhäusern wurden zuletzt am Mittwoch zwei Coronapatienten gemeldet. Einer davon muss auf einer Intensivstation beatmet werden.

+++ 24. Juli +++ Der Spiegel berichtet über neue Infektionswelle bei Tönnies

Im Schlachtbetrieb der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gibt es unter den Beschäftigten offenbar eine neue Welle an Corona-Infektionen. Das hat eine Sprecherin des Kreises Gütersloh dem Spiegel gegenüber bestätigt. Demnach gebe 20 Personen aus dem Arbeitsumfeld der Firma Tönnies, die ein positives Testergebnis haben. Die betroffenen Arbeiter seien in den vergangenen Tagen im Werk tätig gewesen. Gleich um 11 Uhr soll der Krisenstab des Kreises deswegen zusammenkommen. Erst seit ein paar Tagen darf bei Tönnies wieder geschlachtet werden.

+++ 24. Juli +++ Tönnies-Infektionskette führt zu Westfleisch

Die massive Infektionswelle im Tönnies-Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück ist offenbar durch Kontakte von Tönnies-Mitarbeitern zu infizierten Mitarbeitern des Konkurrenten Westfleisch ausgelöst worden. Laut NW ist das ein weiteres Ergebnis der aktuellen Studie, die zu dem massenhaften Corona-Ausbruch bei Tönnies veröffentlicht wurde. Demnach sind die Viren-Mutationen, der bei Tönnies positiv getesteten Personen, ähnlich der Viren bei den Infizierten von Westfleisch, so die Studie. Zwischen Mitarbeitern beider Unternehmen gab es offenbar Kontakte. Deshalb folgern die Studien-Experten, dass die Infektionskette von Westfleisch zu Tönnies verlief.


+++ 23. Juli +++ Studie zu Corona und Tönnies veröffentlicht

 

Corona-Viren können unter Umständen deutlich weiter als zwei Meter in der Luft fliegen, und bei Tönnies hat es einen  "Super-Spreader" gegeben, der mehrere Kollegen gleichzeitig ansteckte. Das sind zentrale Ergebnisse einer neuen Studie, die eine Forschergruppe von drei renommierten Instituten jetzt vorgestellt hat. Zumindest ein Stück weit wird die Unternehmensführung dadurch von schweren Vorwürfen entlastet.  Ausgehend von einem einzigen Mitarbeiter wurde demnach das Virus in der Zerlegung auf mehrere Personen in einem Umkreis von mehr als acht Metern übertragen, stellten die Wissenschaftler im Hinblick auf die ersten Übertragungsereignisse  im Mai fest. Die Erreger befanden sich dabei  in kleinsten Schwebeteilchen in der Luft. Damit sei ein sogenannter "Spreader" für den Ausbruch bei Tönnies gefunden", sagte der Hamburger Forschungsgruppenleiter  Adam Grundhoff vom Uni-Klinikum Hamburg-Eppendorf.

+++ 23. Juli +++ 47 aktuelle Infektionen darunter 10 Reiserückkehrer

Heute meldet die Stadt sieben weitere Coronafälle in Bielefeld. Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getesteten Personen aus Bielefeld auf 553 an. Davon gelten 501 als bereits genesen, fünf Menschen aus unserer Stadt sind mit Corona verstorben. Als aktuell infektiös gelten demnach 47 Personen. Erstmals informiert der Krisenstab der Stadt darüber, dass von den seit vergangenem Freitag gemeldeten Neuinfektionen zehn positive Fälle im Zusammenhang mit der Reiserückkehr aus Risikogebieten stehen.
Wer beispielsweise aus den USA oder der Türkei zurückreist, ist grundsätzlich verpflichtet, sich sofort nach der Rückkehr beim Gesundheitsamt zu melden. Auch müssen betreffende Personen sich sofort nach der Einreise in Quarantäne begeben, anderenfalls droht eine Geldstrafe.
Aktuelle Zahlen aus Bielefelds Krankenhäusern gibt es heute nicht. Gestern waren zwei Coronapatienten gemeldet worden. Davon einer unter Beatmung auf einer Intensivstation. In Quarantäne befinden sich aktuell 367 Bielefelder, 102 mehr als am Vortag.

+++ 23. Juli +++ Pop-Up Kirmes startet an der Radrennbahn

Die Veranstaltungen in Corona-Zeiten sind in Bielefeld überschaubar. Am heutigen Donnerstag kommt aber eine neue Attraktion dazu: Zum ersten Mal wird heute ein sogenannter Pop-up-Freizeitpark an der Radrennbahn eröffnet. Die von der Corona-Krise besonders getroffenen Bielefelder Schausteller organisieren die Kirmes, in etwas anderer Form. Das corona-konforme Konzept wurde zusammen mit der Bielefeld Marketing und der Stadt entwickelt. Demnach ist das Gelände eingezäunt, der Eintritt kostet einen Euro. An jedem der elf Fahrgeschäfte muss ein gesondertes Ticket gekauft werden. Insgesamt sind hier 36 Stände aufgebaut, auch einen Biergarten gibt es.

Um 14 Uhr geht es an der Radrennbahn los. Bis zum 16.August bleibt der Freizeitpark immer donnerstags bis sonntags bis 21 Uhr geöffnet.

+++ 23. Juli +++ Mehr Coronfälle bei Tönnies als bisher angenommen

Nach dem Corona-Ausbruch bei dem Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück haben die Behörden neue, höhere Infektions-Zahlen genannt. Gesundheitsminister Laumann sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", nach aktuellem Stand werden dem Ausbruch insgesamt mehr als 2.100 Fälle zugeordnet. Zuvor war von 1.400 Fällen die Rede gewesen. Wegen des Corona-Ausbruchs stand der Tönnies-Betrieb in Rheda-Wiedenbrück rund vier Wochen lang still. Gestern demonstrierten erneut Tierschützer vor dem Werk. Aktivisten stellten sich auch vor ein Werkvertragsunternehmen in der Nähe von Harsewinkel. 


+++ 22. Juli +++ Weinmarkt endgültig abgesagt

Der Bielefelder Weinmarkt Anfang September kann in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Das hat am frühen Abend die Bielefeld-Marketing mitgeteilt. Diverse Konzepte wurden geprüft, sind aus Sicht der Stadt aber nicht genehmigungsfähig, sagte der Leiter des Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberger. Das treffe natürlich die Gastronomie in Bielefeld. Deswegen prüfen Stadt und Bielefeld-Marketing derzeit ein Konzept für einen alternativen Gastronomie-Markt, der im Spätsommer stattfinden könnte.

Der Weinmarkt Anfang September ist für viele Bielefelder und Besucher ein Anlass, um gemeinsam edle Tropfen in der schönen Kulisse der Bielefelder Altstadt zu genießen. www.bielefeld.jetztn

+++ 22. Juli +++ Wieder vier neue Fälle

Auch am Mittwoch meldete der Krisenstab der Stadt vier neue Coronafälle in Bielefeld. Damit sind jetzt offiziell 546 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Coronavirus getestet worden. 496 Menschen aus unserer Stadt gelten als genesen, einer mehr als am Vortag. Fünf Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Als aktuell infektiös gelten somit 45 Personen.
In Quarantäne befinden sich 265 Bielefelder. 34 Mehr als am Dienstag. Aus den Bielefelder Krankenhäusern werden heute noch zwei Coronapatienten gemeldet. Einer davon muss auf der Intensivstation auch beatmet werden.

+++ 22. Juli +++ Bertelsmann Stiftung fürchtet mehr Kinderarmut

Rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland wachsen nach einer Studie der Gütersloher Bertelsmann Stiftung in Armut auf – das sind mehr als 21 Prozent aller unter 18-Jährigen. Die Autoren der Studie kritisieren, dass es seit dem Jahr 2014 keine Verbesserung bei diesen Zahlen gebe. Die Bertelsmann Stiftung nennt die Kinderarmut in Deutschland durch die unverändert hohen Zahlen eine „unbearbeitete Großbaustelle“. Die Corona-Krise drohe die Probleme der Kinderarmut nun weiter zu verschärfen. Eltern benachteiligter Kinder und Jugendlicher arbeiteten häufig in Teilzeitarbeit oder als Minijobber und seien in der Pandemie von Jobverlusten oder Einkommenseinbußen überdurchschnittlich stark betroffen, heißt es in der Analyse. Wegen der Corona-Auswirkungen bestehe die Gefahr, dass viele arme Kinder einfach durchs Raster fallen.

+++ 22. Juli +++ NGG: Coronakrise droht Azubi-Krise zu werden

Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten warnt vor einer Azubi-Krise in Bielefeld. Der Fachkräftemangel könnte sich, in den ohnehin schon schwachbesetzten Branchen, verstärken. Wegen der Corona-Krise haben Ausbildungsbetriebe in der Stadt ihr Angebot zwischen Oktober und Juni um 21 Prozent zurückgefahren, zeigten Zahlen der Agentur für Arbeit.

Besonders dramatisch sei die Lage demnach in Hotels, Gaststätten und im Lebensmittelhandwerk. Die Gewerkschaft weist dabei auf die Ausbildungsprämien hin, die der Bund beschlossen hat. Durch die Corona-Krise hart getroffene Betriebe bekommen demnach für jeden nicht gestrichenen Ausbildungsplatz 2.000 Euro, für jeden zusätzlichen 3.000 Euro.

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+++ 22. Juli +++ Bielefelder Reaktionen nach dem EU Gipfel

Aus Bielefeld kommen sowohl lobende als auch kritische Töne nach dem wegweisenden EU-Gipfel. Die EU-Staaten hatten sich im Kampf gegen die Corona-Wirtschaftskrise auf das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte geeinigt. Zusammen umfasst es 1,8 Billionen Euro. Die Bielefelder Bundestagsabgeordnete der SPD, Wibke Esdar, sagt, diese gemeinsame Investition des Konjunkturpakets bräuchte man. Die Grüne Britta Hasselmann meint dagegen, man habe bedauerlicherweise wieder viele nationale Egoismen statt Solidarität gesehen. Und der Bielefelder CDU-Europapolitiker Elmar Brok sieht die Einigung auf das Finanzpaket als Beleg für die Lebenskraft der EU.


+++ 20. Juli +++ Tönnies kündigt Konzept für Werksverträge an

Der  Fleischkonzern Tönnies hat nach dem massiven Corona-Ausbruch vor einem Monat konkrete Schritte für Veränderungen im Unternehmen angekündigt: So sollen bis zum ersten  September 1000 Werksvertragsangestellte direkt in Rheda-Wiedenbrück einen Vertrag erhalten. Bis Jahresende sei das Ziel, alle „Mitarbeiter der Kernbereiche direkt beim Unternehmen einzustellen“, heißt es in einer Mitteilung. Zudem will Tönnies bis September in Rheda-Wiedenbrück 400 Wohnplätze für die zukünftigen Angestellten anmieten.

+++ 20. Juli +++ 38 aktuelle Infektionen in Bielefeld gemeldet

Am Montag meldet die Stadt keinen neuen Coronafall. Damit sind seit Beginn der Pandemie weiterhin 538 Bielefelder positiv auf das Virus getestet worden. Als bereits wieder genesen gelten unterdessen 495 Menschen aus unserer Stadt, fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben. Damit gibt es 38 aktuelle Infektionen in Bielefeld. Die meisten dieser aktuellen Infektionen gehen auf eine Verlobungsfeier zurück. Von 30 Gästen haben sich 20 direkt angesteckt, weitere zwölf Infektionen stehen im Zusammenhang.

Unter Quarantäne stehen 202 Bielefelder. In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand vom vergangenen Mittwoch vier Coronapatienten behandelt, davon einer intensivmedizinisch und unter Beatmung.

+++ 20. Juli +++ SPD Politiker Stegner veröffentlicht Tönnies-Gedicht

Tönnies bleibt weiter in den Schlagzeilen: Der Fraktionschef der SPD in Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, hat bei Twitter ein Gedicht über Tönnies veröffentlicht. Stegner kritisiert das Schlachtunternehmen aus Rheda-Wiedenbrück schon eine Weile. Heute startet ein weiterer Probebetrieb in der Zerlegung, in der sich die meisten Menschen bei dem massenhaften Corona-Ausbruch infiziert hatten - unter neuen Hygieneauflagen und Behördenaufsicht. Nach dem Ausbruch gab es heftige Kritik an Werkverträgen, jetzt scheint Tönnies die Menschen anstellen zu wollen. Mehrere Medien berichten, dass der Konzern 15 neue Tochter-Firmen im Handelsregister eintragen ließ. Kritiker fürchten, dass das alte System nur unter neuem Namen weitergeführt wird. Die Bundesregierung hatte angekündigt, Werkverträge verbieten zu lassen. Der Gesetzentwurf soll noch diesen Monat beschlossen werden.


+++ 19. Juli +++ Zwei neue Corona-Infektionen in Bielefeld - 15 Genesene

Die Stadt Bielefeld meldet am Sonntag zwei neue Corona-Infektionen. Damit haben sich seit Ausbruch der Epidemie 538 Menschen in Bielefeld angesteckt. Es gelten aber nur noch 41 Menschen als infektiös, da die Zahl der Genesenen um 15 im Vergleich zum Samstag gestiegen ist. Insgesamt haben nun 492 Bielefelder und Bielefelderinnen eine Corona-Infektion überstanden. Aktuelle Krankenhauszahlen liegen heute erneut nicht vor. Die Zahl der unter Quarantäne stehenden Menschen bei uns in der Stadt ist um 20 gestiegen und liegt nun bei 205. Laut Angaben der Stadt liegt die Neuinfektionsrate in den letzten sieben Tage nun bei 11,8 pro 100.000 Einwohner, das entspricht 40 Neuinfizierten.

+++ 18. Juli +++ Fünf neue Corona-Fälle in Bielefeld

Fünf Infektionsfälle mehr als am Vortag – aber auch drei Genesene. Das meldet die Stadt Bielefeld am Samstag bezogen auf die Corona-Zahlen. Damit sind aktuell 54 Menschen in unserer Stadt mit dem Virus infiziert. Insgesamt haben sich 536 Bielefelder seit Ausbruch der Epidemie angesteckt. Mittlerweile ist bekannt, dass 28 im Zusammenhang mit einer Verlobungsfeier stehen. Die Neuinfektionsrate liegt in den letzten sieben Tage nun bei 11,2 pro 100.000 Einwohner, das entspricht 38 Neuinfizierten. Von den positiv Getesteten sind bisher 477 Menschen genesen. In Quarantäne befinden sich aktuell 187 Personen. Das sind 15 mehr als am Vortag. Aus Bielefelds Krankenhäusern gibt es auch heute keine aktuellen Zahlen.


+++ 17. Juli +++ Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld hat der Leiter des Bielefelder Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberger über die Neuinfektionen gesprochen. Bei einer Verlobungsfeier hatten sich verschiedene Menschen infiziert und das Virus weitergetragen. Außerdem sind der Start der Bundesliga und Urlaubsreisen Thema gewesen. Hier könnt ihr das komplette Interview nachhören.

+++ 17. Juli +++ Eine Neuinfektion gemeldet

Am Freitag wurde ein neuer Coronafall in Bielefeld gemeldet. Zeitgleich ist auch ein weiterer Bielefelder wieder genesen. Damit sind weiterhin 52 Menschen in unserer Stadt aktuell mit dem Virus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie wurden damit den offiziellen Angaben zufolge 531 Bielefelder positiv auf Corona getestet, fünf davon sind verstorben. In dieser Woche waren 26 Neuinfektionen hinzugekommen, die im Zusammenhang mit einer Verlobungsfeier stehen. In Quarantäne befinden sich aktuell 174 Bielefelder und damit elf mehr als am Vortag. Aus Bielefelds Krankenhäusern gibt es auch heute keine aktuellen Zahlen. Am Mittwoch wurden zuletzt vier Coronapatienten gemeldet, davon einer auf der Intensivstation und unter Beatmung.

+++ 17. Juli +++ Schlachtung unterbrochen, Gutachter fehlt noch

Jetzt ist der Betrieb bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück doch wieder unterbrochen worden. Die Schlachtung beginnt heute später, teilte ein Firmensprecher mit. Nach Kontrollen der Bezirksregierung mussten und wurden weitere Umbauten vorgenommen. Die Abnahme durch den Gutachter fehlt aber noch. Man sei durchaus verwundert darüber, dass Abläufe und Prozesse, die seit über 20 Jahren genehmigt sind und jährlich mehrfach kontrolliert wurden, jetzt bemängelt werden, erklärte der Tönnies-Sprecher weiter. Für die Zerlegung der Schweine gab es für heute grünes Licht. Greenpeace-Aktivisten hatten gestern ein Banner vom Tönnies-Werk abgerollt und wurden ermittelt. Heute Nachmittag haben Tierschützer weitere Proteste in Rheda-Wiedenbrück angekündigt.


+++ 16. Juli +++ Immer mehr Ansteckungen nach Verlobungsfeier

Die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus nimmt in Bielefeld weiter zu. Im Tagesvergleich steigt sie um zwölf auf 530. Die Zunahme steht erneut im Zusammenhang mit einer Verlobungsfeier. Nach der Feier liegen jetzt 26 positive Tests vor. 30 Gäste sollen sich nach Auskunft der Stadt auf der Feier befunden haben. Auch die Zahl der bereits wieder genesenen Bielefelder steigt um zwölf auf jetzt 473. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit Corona verstorben. Damit sind aktuell 52 Menschen in unserer Stadt infiziert.

Aktuelle Zahlen aus Bielefelder Krankenhäusern gibt es heute nicht. Gestern wurden vier Coronapatienten gemeldet. Davon musste einer auf der Intensivstation beatmet werden. Unter Quarantäne stehen jetzt 163 Personen in Bielefeld, 23 mehr als am Vortag.

Die gemeldeten Zahlen des Robert Koch Instituts weichen weiter von den hier gemeldeten Zahlen ab. Dort gibt es andauernde technische Probleme, deshalb tauchen nicht alle bekannten Fälle in den Statistiken des RKI auf.

+++ 16. Juli +++ Greenpeace-Aktivisten auf Tönnies-Dach

Die Umweltorganisation Greenpeace hat vorhin beim Schlachtkonzern Tönnies gegen die Arbeit der Fleischindustrie demonstriert. Am Morgen landeten nach Beobachtungen eines dpa-Reporters Aktivisten mit motorisierten Gleitschirmen auf dem Dach einer Halle des Werks. Sie entrollten an der Firmenzentrale in Rheda-Wiedenbrück ein Banner mit dem Schriftzug «Schluss mit dem Schweinesystem». Tönnies hat heute nach rund vierwöchiger Corona-Zwangspause an seinem Stammsitz den Schlachtbetrieb wieder aufnehmen dürfen.

+++ 16. Juli +++ Auch offizielle Absage für Stiftsmarkt 2020

Nach dem Heeper Ting musste jetzt auch der Stiftsmarkt in Schildesche für dieses Jahr offiziell abgesagt werden. Man habe lange gehofft und gewartet und bedauert den Schritt, teilte die Interessen- und Werbegemeinschaft InSchildesche mit, die Gesundheit der Menschen müsse aber vorgehen. Der Stiftsmarkt wird dann im kommenden Jahr wieder gefeiert.


+++ 15. Juli +++ Ishara öffnet die Saunawelt wieder

Nach über vier Monaten Corona-Pause öffnet das Ishara am Montag wieder seine Saunen. Geöffnet werden allerdings nur die Saunen, die mindestens auf 80 Grad geheizt werden können. Maximal 65 Personen dürfen sich in der Saunawelt zeitgleich aufhalten. Der Eintritt erfolgt über das E-Ticketing-Verfahren, der Mindestabstand von anderthalb Meter muss eingehalten werden.Das Familien- und Sportbad kann noch nicht wieder geöffnet werden, weil mehr Personal in den Freibädern benötigt wird.

+++ 15. Juli +++ Tönnies darf in Rheda wieder schlachten

Rund vier Wochen nach dem Corona-Ausbruch bei Deutschlands größtem Fleischbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück darf das Unternehmen an seinem Hauptstandort wieder schlachten. Die Stadtverwaltung hat jetzt den angeordneten Produktionsstopp für die Schlachtung mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Damit kann das Unternehmen in Rheda-Wiederbrück wieder Tiere von Landwirten annehmen und die Produktion schrittweise hochfahren. Tönnies kündigte an, morgen wieder schlachten zu wollen. Ab den frühen Morgenstunden würden die ersten Tiere angeliefert, sagte ein Konzernsprecher. Eine Genehmigung für den zweiten Produktionsschritt ist allerdings noch offen. Für die Zerteilung der Tiere hat die Stadt vorerst noch keine Genehmigung erteilt.

+++ 15. Juli +++ Sechs neue Coronafälle

Am Mittwoch wurden in Bielefeld sechs weitere Coronafälle bekannt. Gleichzeitig gelten sieben Personen mehr als genesen. Die Zahl der aktuellen Infektionen liegt demnach bei 52. Diese Zahlen gehen aus der heutigen Meldung des Bielefelder Krisenstabs hervor. 15 dieser Infektionen stehen im Zusammenhang mit einer Verlobungsfeier. Die weiteren Gäste und deren Kontakte werden derzeit vom Gesundheitsamt nachverfolgt. Insgesamt sind in Bielefeld nun seit Beginn der Pandemie 518 Bielefelder positiv auf Corona getestet worden. 461 gelten als wieder genesen, fünf sind mit Corona verstorben. Unter Quarantäne stehen 140 Bielefelder, 63 mehr als am Vortag. Die offiziell vom Robert Koch Institut gemeldeten Zahlen weichen aufgrund von technischen Problemen beim RKI weiterhin ab.  

In den Bielefelder Krankenhäusern werden vier Coronapatienten behandelt, einer davon auf der Intensivstation und unter Beatmung.

+++ 15. Juli +++ Heeper Ting im Herbst fällt Corona zum Opfer

In diesem Jahr muss jetzt auch offiziell der Heeper Ting ausfallen. Das haben mit Bedauern Bezirksbürgermeister Sternbacher und die Interessen- und Werbegemeinschaft Heepen bekannt gegeben. Auch wenn die Vorbereitungen und die Vorfreude weit waren, wären die Corona-Auflagen für das Stadtteilfest zu hoch. Man könne ja nicht den ganzen Ortskern einzäunen, hieß es u.a. zur Begründung. Der Ting, vom 04. bis 06. September geplant, wird dann nächstes Jahr wieder gefeiert.


+++ 14. Juli +++ 14 neue Coronafälle - aber noch keiner offiziell gemeldet

Der Krisenstab der Stadt meldet am Dienstag den vierten Tag in Folge offiziell keinen neuen Coronafall in Bielefeld. Inoffiziell werden aber 14 neue Fälle angegeben. Hintergrund dieser Differenz ist ein technisches Problem beim Robert Koch Institut. Dessen Zahlen muss die Stadt Bielefeld offiziell melden, in die Statistik des RKI werden die 14 neuen Fälle aber erst in den kommenden Tagen eingearbeitet.

Die offiziellen Zahlen des RKI sind somit momentan falsch. Real steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder auf 512. Davon gelten 454 als bereits wieder genesen, fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben. Damit sind aktuell 53 Bielefelder mit einer Coronainfektion bekannt. Zwölf der Neuinfizierten waren Gäste einer Verlobungsfeier. Laut Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger zeige dieser Fall deutlich: „Auch wenn wir nur im Familien- und Freundeskreis feiern, kann etwas passieren."

In Bielefelder Krankenhäusern werden aktuell drei Coronapatienten behandelt. Davon muss einer auf der Intensivstation beatmet werden. Unter Quarantäne stehen 77 Personen aus Bielefeld, fünf mehr als am Vortag.

+++ 14. Juli +++ Gütersloher dürfen ohne Einschränkungen nach Österreich

Menschen aus dem Kreis Gütersloh dürfen wieder ohne Einschränkungen nach Österreich reisen. Das Außenministerium in Wien hat die Einreisebeschränkung nach eigenen Angaben aufgehoben. Die vergangenen zwei Wochen mussten Menschen aus dem Kreis Gütersloh einen negativen Corona-Test vom Arzt vorweisen, wenn sie nach Österreich wollten.

Beim Fleischkonzern Tönnies sind heute wieder die ersten Arbeiter im Einsatz. Einige hundert Beschäftigte von der Convenience-Tochter Tillman’s, die negativ getestet und nicht in Quarantäne sind, fangen an. Sie arbeiten nicht in dem Schlachtbereich in Rheda-Wiedenbrück. Die Tönnies-Mitarbeiter müssen jetzt auch neue Hygiene-Regeln beachten. Unterdessen ist auch bei einem Mitarbeiter bei Wiesenhof Geflügelwurst in Rietberg das Coronavirus nachgewiesen worden.


+++ 13. Juli +++ Kein weiterer Coronafall in der Kita Brock und auch nicht in Bielefeld

Die Corona-Tests bei den Kindern und Beschäftigten in der Kita-Brock in Brackwede sind allesamt negativ verlaufen. Das meldet der Krisenstab der Stadt. Für die Kita-Gruppe, in der das positiv getestete Kind untergebracht war, besteht nach den aktuellen Richtlinien des Robert-Koch-Instituts aber weiterhin häusliche Quarantäne. Die Inkubationszeit ist noch nicht beendet. Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger sagt dazu, er wisse, dass dies die Eltern vor eine große Herausforderung und Belastung stellt. Die Kinder der anderen Gruppen können ab morgen wieder in die Kita gehen.
Auch darüber hinaus wurde am Montag kein neuer Coronafall in Bielefeld gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurde das Virus unverändert bei 498 Bielefeldern nachgewiesen. Auch die Zahl der genesenen Menschen in unserer Stadt bleibt im Tagesvergleich konstant bei 452. Damit leiden aktuell weiterhin 42 Bielefelder an den Folgen der Virus-Infektion. Fünf Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Unter Quarantäne stehen aktuell nur noch 72 Personen aus Bielefeld, 265 weniger als am Vortag. Dieser starke Rückgang liegt daran, dass für viele Tönniesmitarbeiter die Quarantänezeit geendet ist.

+++ 13. Juli +++ Clemens Tönnies "zur Verantwortung ziehen

Die bundesweite Tönnies-Debatte geht in eine neue Runde. Jetzt sagte SPD-Politiker Stegner bei „Bild live“, in der Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück finde richtige Ausbeutung statt. Jemand wie Clemens Tönnies brauche keine staatlichen Steuerhilfen, sondern sollte zur Verantwortung gezogen werden. Vielleicht käme er irgendwann auch in staatliche Kost und Logis, deutete Stegner eine mögliche Haftstrafe für den Unternehmer an. Der Antrag des Fleischkonzerns auf Erstattung von Corona-Lohnkosten durch das Land NRW stößt allgemein auf große Empörung.

+++ 13. Juli +++ Gesundheitsamt muss sich besser aufstellen

Die Gesundheitsämter bundesweit und auch das in Bielefeld sind für die Ausnahmesituation der Corona-Krise nicht gerüstet gewesen. Das sagte jetzt Krisenstabschef Nürnberger in einer Fernsehrunde. Man brauche mehr medizinisches und medizinisch geschultes Personal. Wir müssen uns im Gesundheitsamt besser aufstellen, sagte er bei „Health TV“.


+++ 12. Juli +++ Zahl der aktuellen Coronafälle sinkt auf 42

Auch diesen Sonntag wird kein neuer Coronafall in Bielefeld gemeldet. Allerdings werden drei weitere Bielefelder als genesen angegeben. Damit sind aktuell 42 Bielefelder*innen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 498 Bielefelder positiv getestet worden. Davon haben 39 einen Bezug zum Fleischverwerter Tönnies. 451 gelten als wieder gesund, fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben. Unter Quarantäne stehen aktuell 338 Menschen aus unserer Stadt. Das sind sieben mehr als am Vortag.

+++ 12. Juli +++ Immer mehr Kritik an Tönnies

Die Anträge des Schlachtbetriebs Tönnies auf Erstattung von Lohnkosten für die Zeit der Corona-Quarantäne stoßen weiter auf Kritik. Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner kritisierte in der BILD-Zeitung die Signalwirkung, die eine solche Forderung mit sich bringe. Durch die Vorfälle sei eine ganze Region in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Ärger der Bürger darüber werde dadurch sicherlich nicht kleiner. Der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Laumann hält einen gesetzlichen Anspruch der Firma Tönnies für möglich, mahnte aber: „Ich würde mir anstelle von Herrn Tönnies und seinen Geschäftspartnern sehr genau überlegen, was man den Menschen in NRW eigentlich noch alles zumuten will“, so Laumann in der Bild am Sonntag.


+++ 11. Juli +++ Tönnies will Lohnkosten erstattet bekommen

Beim Fleischkonzern Tönnies sollen an diesem Wochenende neue Filter für die Lüftungsanlage einbaut werden. Am Montag sollen Hygiene-Experten die neue Filtertechnik unter die Lupe nehmen.

Der Schlachtbetrieb Tönnies und weitere Subunternehmer haben unterdessen beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe Anträge auf Erstattung von Lohnkosten durch das Land NRW gestellt. Hintergrund sind Quarantäne-Maßnahmen nach den massenhaften Corona-Infektionen bei Tönnies-Arbeitern in Rheda-Wiedenbrück. Nach Angaben eines Sprechers des LWL werden die Anträge jetzt nach Eingang abgearbeitet. Das Infektionsschutzgesetz sieht die Erstattung vor, wenn Gesundheitsämter einen Betrieb schließen und Quarantäne anordnen.  Von der SPD gibt es Kritik. „Lohnkostenerstattung vom Land zu fordern ist ein Unding. Tönnies hat in Gütersloh den Lockdown gebracht und jetzt soll die Allgemeinheit dafür zahlen?", kritisiert die SPD Bundestags-Fraktion.

+++ 11. Juli +++ Keine Neuinfektion und fünf wieder Gesunde gemeldet

Am Samstag wurde kein neuer Coronafall in Bielefeld gemeldet. Damit sind aktuell 45 Bielefelder*innen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Fünf Personen werden als wieder gesund angegeben. Bisher sind damit insgesamt 498 Bielefelder positiv getestet worden. Davon haben 39 einen Bezug zum Fleischverwerter Tönnies. Unter Quarantäne stehen aktuell 331 Menschen aus unserer Stadt. Das sind 14 weniger als am Vortag.


+++ 10. Juli +++ Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld hat der Leiter des Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberg einen Überblick über die aktuelle Lage in Bielefeld gegeben. Wie hat sich die Situation in der Kita Brock in Brackwede entwickelt? Wie steht Nürnberger zu den Planungen eines Weinfestes? Warum werden in Bielefeld Verstöße gegen Hygienemaßnahmen nicht stärker sanktioniert? Das komplette Interview könnt ihr hier nachhören:

+++ 10. Juli +++ Drei neue Coronafälle

Am Freitag wurden drei neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Damit steigt die Zahl der bislang positiv auf Corona getesteten Bielefelder auf 498. Davon haben 39 einen Bezug zum Fleischverwerter Tönnies. Die Zahl der bereits genesenen Menschen aus unserer Stadt steigt ebenfalls um drei auf 443. Damit bleibt es weiter bei 50 aktuellen Infektionen. Fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben.
In den Bielefelder Krankenhäusern werden drei Coronapatienten behandelt. Zwei davon auf der Intensivstation und einer muss auch beatmet werden. Unter Quarantäne stehen aktuell 345 Personen aus Bielefeld. Das sind 187 weniger als bei der letzten Meldung am Mittwoch.

+++ 10. Juli +++ Aufatmen in der Kita Brock

In der Kita Brock in Brackwede sind fast alle Coronatestergebnisse da und sie sind negativ. Das meldet der Krisenstab der Stadt und Leiter Ingo Nürnberger ergänzt: "Wir warten nun noch auf die restlichen Ergebnisse und entscheiden dann am Montag, wie es in der kommenden Woche weitergeht." Am Mittwoch war ein Kind der Kita positiv getestet worden. Die Kita in der Nähe des Kuperhammers wurde geschlossen. Alle 77 Kinder und 15 Mitarbeiterinnen kamen vorsichtshalber in Quarantäne. Sie konnten in den vergangenen Tagen einen freiwilligen Coronatest machen. Unabhängig von der Kita wurden am Freitagmittag drei neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet.

+++ 10. Juli +++ Wegen Corona: Weniger Einbrüche, mehr Trickbetrüger

Die Corona-Pandemie hat auch Einfluss auf die Straftaten in Bielefeld. Beispielsweise ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Bielefeld in der Corona-Zeit deutlich zurückgegangen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr zwischen März und Juni um über 50 Prozent. Das bestätigte die Polizei auf Radio Bielefeld Nachfrage. Raubüberfälle gab es zu 12 Prozent weniger. Auffällig ist der Anstieg der Taschendiebstähle um 10 Prozent. Auch die Zahl der Straftaten, bei denen ältere Menschen Opfer wurden, ist stark nach oben gegangen – um mehr als das Vierfache. Nach Angaben der Polizei Bielefeld liegt das vor allem an Telefonbetrügern. Gerade in dieser Woche hatte es verstärkt wieder Anrufe falscher Polizisten gegeben. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wurde über 70 Prozent mehr angezeigt. Von März bis Juni stellte die Polizei bei 623 Personen Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung fest.


+++ 09. Juli +++ Drei neue Coronafälle gemeldet

Am Donnerstag wurden drei neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Zwei davon stehen im Zusammenhang mit dem Skandal beim Fleischverwerter Tönnies. Damit erhöht sich die Zahl der insgesamt positiv getesteten Bielefelder auf 495. Davon sind den offiziellen Angaben zufolge 440 wieder genesen. Daraus ergibt sich die Zahl von 50 aktuellen Infektionen. Noch ist nicht klar, ob es in der Brackweder Kindertagesstätte Brok weitere Ansteckungen gegeben hat. Nachdem ein Kind positiv getestet wurde, haben nahezu alle 77 anderen Kinder und die 15 Erzieherinnen einen Test gemacht. Die Ergebnisse stehen noch aus. Angaben zur Zahl der unter Quarantäne stehenden Bielefelder können heute nicht gemacht werden. Vom Gesundheitsamt heißt es: "Die Quarantänen der Kita müssen eingearbeitet werden und Quarantänen aus dem "Fall Tönnies" entfernt werden." Daran werde intensiv gearbeitet. Auch aktuelle Zahlen aus den Krankenhäusern gibt es heute nicht. Am Mittwoch wurden zwei Coronapatienten gemeldet. Einer davon musste auf der Intensivstation beatmet werden.

+++ 09. Juli +++ Tönnies wird bedroht

Nach der coronabedingten Schließung des Hauptstandorts des Fleischkonzerns Tönnies in Rheda-Wiedenbrück wollen die Behörden heute über die Wiederaufnahme des Produktionsbetriebs beraten. Tönnies hat ein neues Hygienekonzept vorgelegt, das jetzt geprüft wird. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück will sicherstellen, dass ein weiterer Ausbruch des Virus verhindert wird.

Gestern hatte der Bürgermeister eine Ausnahmegenehmigung erteilt, wonach der Verwaltungsbereich des Unternehmens wieder öffnen und ein Teil der etwa 400 Mitarbeiter heute an den Arbeitsplatz zurückkehren darf. Auch die Kita auf dem Werksgelände ist wieder geöffnet.

Nach dem massenhaften Corona-Ausbruch in der Fleischfabrik ist Chef Clemens Tönnies in den vergangenen Tagen immer wieder bedroht worden. Laut WB hat ihm auch ein Fernseh-Team Dienstagabend aufgelauert und war seinem Auto bis vor sein Haus gefolgt. Tönnies erstattete Anzeige wegen Hausfriedensbruch.


+++ 08. Juli +++ Bald wieder Besuche im EvKB möglich

Das Evangelische Klinikuim Bethel und das Krankenhaus Mara lockern ihre Besuchs-regelungen wieder. Nach dem Lockdown im Kreis Gütersloh hatte es vorsichtshalber einen Besucherstopp gegeben – dieser wird ab Freitag (10.7.) aufgehoben. Es bleibt aber bei klaren Regeln. U.a. gilt: Besuchszeit ist nachmittags von 15 bis 19 Uhr für maximal eine Stunde. Erwachsene Patienten dürfen täglich einen Besucher empfangen (ab dem 3. Behandlungstag), Kinder ab dem 1. Tag neben der Begleitperson zwei weitere. Ausnahmen gelten bei schwerkranken Patient*innen und auch für frischgebackene Väter. Kinder unter 10 Jahren dürfen nicht als Besucher ins Krankenhaus.

+++ 08. Juli +++ 17 neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet

Nachdem zuletzt drei Tage lang gemeldet wurde, dass es keine neuen Coronafälle in Bielefeld gibt, werden heute gleich 17 Neuinfektionen angegeben. Zwölf davon haben einen Bezug zu Tönnies, heißt es in der Meldung. Sie seien jetzt bei Nachtestungen aufgefallen. Das bedeutet nach Auskunft der Stadt, dass sie schon einmal getestet wurden, das Ergebnis aber zunächst negativ gewesen sei. Wegen ihres Bezugs zum Tönnies-Sandal hätten diese Personen unter Quarantäne gestanden. Ein zweiter Test habe nun bei ihnen doch eine Infizierung nachgewiesen. Von jetzt aktuell 48 Coronafällen in Bielefeld haben 34 einen Bezug zum Tönnies-Skandal. Insgesamt wurden bislang 492 Bielefelder positiv auf Corona getestet, 439 davon gelten als bereits genesen. (Drei mehr als am Vortag). Fünf Menschen aus unserer Stadt sind mit Corona verstorben. In den Bielefelder Krankenhäusern werden mit Stand von heute zwei Coronapatienten behandelt, davon einer auf der Intensivstation unter Beatmung.

+++ 08. Juli +++ Coronafall in Brackweder Kita

In der städtischen Kindertagesstätte Brock in Brackwede ist ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zwei Geschwister des Kindes besuchen in zwei weiteren Gruppen ebenfalls die Kita. Die Einrichtung in Nähe des Kupferhammers wurde daraufhin geschlossen. 77 Kinder und 15 Mitarbeiterinnen stehen unter Quarantäne. Sie alle werden nun auf eine mögliche Infektion getestet. Wann die Kindertagesstätte wieder öffnet, steht noch nicht fest.

+++ 08. Juli +++ Handwerkskammer OWL gibt Infos zu Überbrückungshilfen

Nach den Corona-Soforthilfen bekommen angeschlagene Firmen jetzt weitere Unterstützung. Die Handwerkskammer OWL informiert auf ihrer Internetseite über die, ab heute verfügbaren, Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen in Bielefeld. Das Geld vom Bund können Betriebe in Anspruch nehmen, deren Umsatz im April und im Mai im Vergleich zum Vorjahr um mindestens 60 Prozent zurückgegangen ist. Laut der Handwerkskammer in Bielefeld enden die Antragsfristen spätestens am 31. August.

+++ 08. Juli +++ Noch kein endgültiges "Corona-Aus" für den Weinmarkt

Immer noch ist nicht endgültig klar, ob der Bielefelder Weinmarkt Anfang September in abgespeckter Form stattfinden kann oder doch abgesagt werden muss. Auch wenn die aktuelle Coronaschutzverordnung, die das Land NRW gestern veröffentlicht hat, neben Volks- und Stadtfesten ausdrücklich auch Weinfeste nennt, die jetzt bis mindestens Ende Oktober verboten bleiben. Das hat uns die Bielefeld Marketing als Veranstalter eben auf Nachfrage bestätigt. Man sei von der neuen Verordnung "nicht überrascht", heißt es. Das der Weinmarkt – wenn überhaupt - in abgewandelter Form stattfinden müsse, sei absehbar gewesen. Er dürfe eben keinen offenen Festcharakter haben, bei dem sich - z.B. am Alten Markt - größere Besuchermengen bilden. Deshalb sei man mit der Stadt Bielefeld weiterhin in intensiven Gesprächen. Geprüft wird, wie eine „marktähnliche Veranstaltung“ eventuell doch umsetzbar wäre. Mit Hygiene- und Schutzmaßnahmen, wie sie auch aus der Gastronomie schon bekannt sind. 

+++ 08. Juli +++ Probleme wegen Corona: Kfz-Zulassungsstelle will Service verbessern

Die Bielefelder KfZ-Zulassungsstelle will ihren Service verbessern. Zuletzt hatte es von Autohändlern und Privatkunden eine massive Beschwerdewelle geben, darauf reagiert die Behörde jetzt. Um die Lage aktuell in den Griff zu bekommen, wird kurzfristig an drei Stellschrauben in der Zulassungsstelle gedreht.

Zum einen soll in Zukunft mit der EC-Karte bezahlt werden können, was bisher nicht möglich war. Zudem sollen Termine vier Wochen im Voraus gemacht werden können, bisher waren hier zwei Wochen das Maximum. Außerdem soll die Kommunikation verbessern werden. Bielefelder sollen die Kfz-Zulassungsstelle telefonisch besser erreichen können und auch per Mail schneller und zuverlässiger Antwort bekommen.

Bis Ende August sollen weitere Schritte geplant werden, um die Anmeldeverfahren auch für die Händler zu beschleunigen.

 


+++ 07. Juli +++ Keine Corona-Neuinfektion in Bielefeld

In Bielefeld wird auch heute keine Neuinfektion mit dem Corona-Virus gemeldet – am dritten Tag in Folge. Damit sind weiterhin insgesamt 475 Bielefelderinnen und Bielefelder positiv auf das Coronavirus getestet worden. Von ihnen sind 436 bereits genesen sind. 22 Infektionen haben einen Tönnies-Bezug. Als akut infiziert gelten heute nur noch 36 Menschen – zwei weniger als gestern. In Quarantäne befinden sich in Bielefeld zur Zeit 530 Menschen – auch neun weniger als gestern. Mit dem Coronavirus gestorben sind bislang fünf Menschen aus unserer Stadt. Aktuelle Daten aus den Krankenhäusern gibt es erst morgen wieder.

+++ 07. Juli +++ Nach Niedersachsen nur mit Test

Trotz des gerichtlich verfügten Endes des Lockdowns im Kreis Gütersloh: Kreisbewohner brauchen weiter einen negativen Corona-Test, wenn sie in Niedersachsen Urlaub machen wollen. Und zwar bis einschließlich des kommenden Wochenendes. Die bestehenden Reisebeschränkungen für Menschen aus dem Kreisgebiet will das Land Niedersachsen erst am Montag aufheben – wenn sich die Infektionslage in Gütersloh bis dahin unverändert positiv entwickle, sagte eine Sprecherin der niedersächsischen Landesregierung der «Rheinischen Post». Nach Mecklenburg-Vorpommern an die Ostsee können Urlauber aus dem Kreis Gütersloh dagegen schon wieder ohne Auflagen reisen.

+++ 07. Juli +++ Uni Bielefeld entwickelt neues Corona-Testverfahren

An der Bielefelder Uni hat ein Forscherteam aus der Zellbiologie jetzt ein Testverfahren entwickelt, das Corona-Tests 10 Mal schneller auswerten kann als bisherige Methoden. Nach 16 Minuten liegt schon das Ergebnis vor – günstiger und weniger aufwendig sei das neue Verfahren auch. Die Zellbiologen der Uni haben bei ihrer Arbeit mit mehreren auch internationalen Partnern kooperiert.

+++ 07. Juli +++ Trotz Corona: Pläne für Wein- und Weihnachtsmarkt in Bielefeld laufen

Es dauert zwar noch etwas: Aber was ist mit dem Weihnachtsmarkt in Bielefeld und dem Weinmarkt? Finden die statt? Wenn es nach der Bielefeld Marketing und dem aktuellen Stand geht, ja. Der Veranstalter plant bereits für die beiden Märkte, so die NW. Im Moment gilt in NRW noch, dass Großveranstaltungen zunächst bis Ende August ausfallen. Die Bielefeld Marketing erarbeitet aktuell Konzepte, um die Veranstaltungen unter Corona-Auflagen zu ermöglichen, es wird mit den Behörden gesprochen. Der Weinmarkt ist vom 1. bis zum 6.September geplant, weiträumiger und vorstellbar mit Voranmeldung.

+++ 07. Juli +++ Corona-Neuinfektionen im Kreis Gütersloh sinken deutlich unter Grenzwert

Für unsere Nachbarn im Kreis Gütersloh gibt es weitere gute Nachrichten: Die wichtige Kennzahl bei Corona-Neuinfektionen ist deutlich unter den Grenzwert gesunken. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt die so genannte Sieben-Tage-Inzidenz nur noch bei 35. Der Grenzwert liegt bei 50 Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner.

Nach der gerichtlichen Aufhebung des Corona-Lockdowns im Kreis Gütersloh plant die nordrhein-westfälische Landesregierung keine neuen Maßnahmen. Gesundheitsminister Laumann sagte, es sei nicht zu einem Übertritt der Infektionen vom Fleischbetrieb Tönnies auf die übrige Bevölkerung gekommen. Nach dem heftigen Corona-Ausbruch in dem Unternehmen in Rheda-Wiedenbrück hatte das Land einen regionalen Lockdown verhängt. Das Oberverwaltungsgericht von Nordrhein-Westfalen erklärte das gestern für unverhältnismäßig.

Landrat Sven-Georg Adenauer zeigte sich nach dem Urteil überrascht aber erfreut. Er freue sich für die Bürger, der Lockdown sei eine Belastung gewesen, die Stigmatisierung jetzt endlich vorbei, sagte Adenauer. Eigentlich wäre der vom Land verfügte Lockdown wegen des Corona-Massenausbruchs bei Tönnies in der kommenden Nacht ausgelaufen. Jetzt dürfen Kitas, Fitnessstudios und Kinos wieder öffnen.Es ist ein Paukenschlag gewesen: Das Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht in Münster hat gestern (07.07.) per Eilbeschluss den Corona-Lockdown im Kreis Gütersloh außer Vollzug gesetzt. Wegen des Corona-Ausbruchs im Tönnies-Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück war dieser angeordnet worden. Ein Lockdown für den ganzen Kreis sei nun aber nicht mehr verhältnismäßig, teilte das Gericht mit. Die Fortschreibung der Einschränkungen des öffentlichen Lebens im gesamten Kreisgebiet Gütersloh sei nach der Prüfung voraussichtlich rechtswidrig gewesen, befand das Gericht. Es sei „möglich und erforderlich“ gewesen, eine „differenziertere Regelung“ zu erlassen. Der Lockdown wurde angeordnet, nachdem es beim Tönnies-Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück zu einem folgenschweren Corona-Ausbruch gekommen war.


+++ 06. Juli +++ Lockdown in Gütersloh außer Vollzug gesetzt

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht hat die Corona-Beschränkungen für das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh vorläufig außer Vollzug gesetzt. Die Begründung:  Ein Lockdown für den ganzen Kreis sei nicht mehr verhältnismäßig. Das Land Nordrhein-Westfalen hätte nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies inzwischen eine differenziertere Regelung erlassen müssen, so heißt es aus Münster. Das Land muss jetzt reagieren und den Lockdown als offiziell beendet erklären.

+++ 06. Juli +++ Keine Neuinfektionen aber acht Gesunde mehr

In Bielefeld sind heute keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Acht Bielefelder mehr, die an den Folgen einer Corona-Infektion gelitten haben, sind im Tagesvergleich wieder gesund. Damit sind aktuell nur noch 36 Menschen an Covid 19 erkrankt. 22 Erkrankte haben einen Bezug zu Tönnies. Seit Anfang März sind insgesamt 475 Personen in Bielefeld positiv auf das Coronavirus getestet worden, 434 sind bereits wieder gesund. Fünf Menschen sind mit Corona gestorben. 539 Menschen sind bei uns derzeit in Quarantäne. Das sind acht weniger als gestern.

+++ 06. Juli +++ Kreis Gütersloh überschreitet Lockdown-Grenzwert nur noch leicht

Bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh hoffen die Menschen weiter auf Lockerungen. Bis morgen noch gelten die wegen des massiven Corona-Ausbruchs beim Fleisch-Verarbeiter Tönnies verhängten schärferen Regeln im Kreis. Der Grenzwert für den Lockdown liegt bei 50 und die aktuellen Zahlen des Robert Koch Instituts gehen in eine positive Richtung: Um Mitternacht lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz demnach bei 50,5. Morgen läuft die verlängerte Frist für den Lockdown aus, bis dahin muss entschieden werden, wie es im Kreis Gütersloh weitergeht.


+++ 05. Juli +++ Sonntagsruhe in der Coronastatistik

Am Sonntag wurde von der Stadt kein neuer Coronafall in Bielefeld gemeldet. Ein Bielefelder mehr gilt im Tagesvergleich als genesen. Damit haben sich weiter 475 Bielefelder offiziell seit Beginn der Pandemie mit Corona infiziert. 22 davon haben einen Bezug zum Fleischverwerter Tönnies. 426 der gemeldeten Bielefelder gelten als wieder genesen. Demnach sind aktuell 44 Menschen in der Stadt offiziell infiziert. Fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben. 

In den Bielefelder Krankenhäusern werden mit Stand von Freitag fünf Coronapatienten behandelt, einer davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Unter Quarantäne stehen in der Stadt 547 Personen, eine weniger als am Vortag.


+++ 04. Juli +++ Jetzt 45 Infektionen aktuell

Am Samstag wurden von der Stadt zwei neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Keiner davon steht im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. Zeitglich gelten im Tagesvergleich vier Bielefelder mehr als Genesen. Damit wurden jetzt seit Beginn der Pandemie 475 Bielefelder gemeldet, die sich mit Corona infiziert haben, 22 haben einen Bezug zum Fleischverwerter Tönnies. 425 der gemeldeten Bielefelder gelten als wieder genesen. Aktuell sind demnach 45 infiziert. Fünf Menschen aus unserer Stadt sind mit Corona verstorben. 

In den Bielefelder Krankenhäusern werden mit Stand von Freitag fünf Coronapatienten behandelt, einer davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Unter Quarantäne stehen in der Stadt 548 Personen, vier weniger als am Vortag.

+++ 04. Juli +++ Aktivisten steigen Tönnies aufs Dach

In Rheda-Wiedenbrück am Tönnies-Schlachthof haben Samstagmorgen rund 25 Mitglieder des Bündnisses „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ auf ihre Ziele aufmerksam gemacht. Dafür sind einige von ihnen aufs Dach des Konzerns geklettert und haben ein Transparent entrollt. Andere haben sich auf der Hauptzufahrtstraße aneinandergekettet. Laut Polizei lief alles friedlich ab. Der Schlachthof ist aktuell wegen des Corona-Ausbruchs geschlossen – das Bündnis fordert die dauerhafte Schließung und die Abschaffung der gesamten Tierindustrie. Es sieht sich als Teil linker Kämpfe und kämpft unter anderem gegen den Kapitalismus.

+++ 04. Juli +++ Hoffnung auf Lockdown-Ende in Gütersloh

Im Kreis Gütersloh hofft man auf ein Ende des Lockdowns in der kommenden Woche. Und auch die aktuellen Corona-Zahlen geben Hoffnung. Die Zahl der Neuinfektionen ist zwar um 23 gestiegen – auf jetzt insgesamt 2.411 laborbestätigte Coronainfektionen. Allerdings stieg auch die Zahl der Personen, die als wieder genesen gelten, um 1.111. Damit sind 462 Menschen im Kreis Gütersloh aktuell an dem Virus erkrankt – am Donnerstag waren es noch 1.550. Die wichtige Marke der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage lag Freitag bei 76,6 – der Grenzwert beträgt 50.


+++ 03. Juli +++ Update mit Dr. Udo Witthaus

Der stellvertretende Leiter des Bielefelder Corona-Krisenstabs Dr. Udo Witthaus hat im Interview mit Radio Bielefeld Redakteur Dirk Sluyter Rede und Antwort gestanden. Neben den aktuellen Fallzahlen aus Bielefeld und Gütersloh ging es auch noch einmal um die Arminia-Aufstiegsfeier.

Hier könnt ihr das Interview nachhören:

+++ 03. Juli +++ Weniger Ausbildungsverträge wegen Corona-Krise

In Ostwestfalen ist im Bereich der Industrie- und Handelskammer im ersten Halbjahr die Zahl der Ausbildungsverträge wegen der Corona-Krise um mehr als fünfzehn Prozent zurückgegangen. Man hoffe noch auf einen gewissen Aufholeffekt in den Branchen, wo es konjunkturell wieder anziehe, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Niehoff. So seien in der IHK-Lehrstellenbörse für dieses Jahr noch über 330 freie Ausbildungsstellen für die Region aufgeführt. Positiv sei, dass in fast 80 Prozent der befragten Unternehmen die Ausbildung trotz der schwierigen Corona-Zeit normal weiterlaufe.

+++ 03. Juli +++ Acht neue Coronafälle gemeldet

Am Freitag wurden von der Stadt acht neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Drei davon im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. Zeitglich gelten im Tagesvergleich fünf Bielefelder mehr als Genesen. Damit wurden jetzt seit Beginn der Pandemie 473 Bielefelder gemeldet, die sich mit Corona infiziert haben, 22 haben einen Bezug zum Fleischverwerter Tönnies. 421 der gemeldeten Bielefelder gelten als wieder genesen. Aktuell sind demnach 47 infiziert. Fünf Menschen aus unserer Stadt sind mit Corona verstorben. 

In den Bielefelder Krankenhäusern werden aktuell fünf Coronapatienten behandelt, einer davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Unter Quarantäne stehen in der Stadt 552 Personen, fünf weniger als am Vortag.

+++ 03. Juli +++ Corona: Sieben Tage-Inzidenz in Gütersloh sinkt

Im vom Lockdown betroffenen Kreis Gütersloh sinkt die sogenannte Sieben Tage-Inzidenz weiter – sie liegt aktuell bei 76,4, am Vortag lag sie bei 78. Am Dienstag vor einer Woche lag sie bei 270. Damit wird die Zahl der Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage beschrieben – die wichtige Marke liegt bei 50, der Kreis Gütersloh liegt also immer noch über dieser Grenze. 1.550 Menschen gelten als nachweislich aktuell am Virus erkrankt, 13 mehr als am Vortag.


+++ 02. Juli +++ Zahl der aktuellen Infektionen geht um 5 zurück

Am Donnerstag wurden von der Stadt 44 aktuelle Coronainfektionen in Bielefeld gemeldet. Das sind fünf weniger als am Mittwoch. Dennoch gab es im Tagesvergleich zwei Neuinfektionen. Eine davon im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. Zeitglich gelten aber auch sieben Bielefelder mehr als Genesen. Damit wurden jetzt seit Beginn der Pandemie 465 Bielefelder gemeldet, die sich mit Corona infiziert haben, 19 haben einen Bezug zum Fleischverwerter Tönnies. 416 der gemeldeten Bielefelder gelten als wieder genesen. Fünf Menschen aus unserer Stadt sind mit Corona verstorben. 

In den Bielefelder Krankenhäusern werden aktuell fünf Coronapatienten behandelt, einer davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Unter Quarantäne stehen in der Stadt 557 Personen, 67 mehr als am Vortag.

+++ 02. Juli +++ Corona-Quarantäne bei Tönnies verlängert

Das NRW-Gesundheitsministerium hat die Quarantäne für Tönnies-Mitarbeiter bis zum 17. Juli verlängert. Ausgenommen sind Menschen, die schon erkrankt waren und als genesen gelten. Die Quarantäne gilt für jeden, der zwischen Anfang und Mitte Juni für auch nur einen Tag auf dem Betriebsgelände gearbeitet hat, das betrifft allein im Kreis Gütersloh mehrere tausend Menschen.


+++ 01. Juli +++ Uni-Prüfungen teilweise in Stadthalle und Lokschuppen

An der Bielefelder Universität haben die großen Prüfungen des Sommersemesters begonnen. Wegen der Corona-Pandemie musste die Uni dafür die Sporthalle und die neue Mensa nutzen und die Stadthalle und den Lokschuppen anmieten. Die größte Prüfung ist mit 500 Studenten angemeldet und wird gleichzeitig in der Uni-Sporthalle, der Mensa und der Stadthalle stattfinden.  

+++ 01. Juli +++ Wegen Corona: Stellenabbau bei Industrie in Bielefeld

Über zwei Drittel der Industriebetriebe in Bielefeld müssen wegen der Corona-Pandemie Stellen abbauen. Ein knappes Drittel der Betriebe will den Personalbestand zumindest halten. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen IHK-Konjunkturumfrage. Zwei Drittel der Bielefelder Industriebetriebe wollen ihre Investionen runterfahren.  

+++ 01. Juli +++ Jetzt 49 aktuelle Coronafälle in Bielefeld

Am Mittwoch wurden in Bielefeld drei neue Coronafälle gemeldet. Zeitgleich gelten im Tagesvergleich zwei Bielefelder mehr als bereits genesen. Die Zahl der aktuell Infizierten steigt damit in der Stadt auf 49 an. Keiner der neugemeldeten Fällen steht im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. Insgesamt sind nun bislang seit Beginn der Pandemie 463 Bielefelder positiv auf das Coronavirus getestet worden. 18 davon haben einen Bezug zu Tönnies. 409 gelten als bereits genesen. Fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben. Aktuelle Zahlen zur Lage in den Bielefelder Krankenhäusern gibt es auch heute nicht. Zuletzt wurden sechs Coronapatienten gemeldet. Ein Patient davon musste auf der Intensivstation unter Beatmung behandelt werden. Unter Quarantäne stehen aktuell 490 Personen in Bielefeld. Das ist keine Veränderung zum Vortag.

+++ 01. Juli +++ Start des Freizeitparks in Bielefeld verschoben

Der Start des geplanten Freizeitparks auf der Radrennbahn wird um mindestens eine Woche verschoben - auf den 23. Juli. Grund ist der Lockdown im Kreis Gütersloh, heißt es auf unsere Nachfrage vom Schausteller-Verein. Wir werden erst starten können, wenn sich die Lage in Gütersloh beruhigt hat und mögliche Folgen für Bielefeld besser einzuschätzen sind, heißt es vom Vorsitzenden des Schaustellervereins - André Schneider. Finanziell wäre es katastrophal, wenn der Park erst öffnet und nach ein paar Tagen wieder geschlossen werden müsste. Die Kosten für das Sicherheits- und Brandschutzkonzept, sowie für Bauzäune, Personal und Dekoration belaufen sich auf rund 100.000 Euro. Die Gespräche zwischen Ordnungs- und Gesundheitsamt laufen. Grundsätzlich geplant und genehmigt ist ein vierwöchiger Freizeitpark, der donnerstags bis sonntags öffnet.  

+++ 01. Juli +++ Anzeige gegen Arminia

Beim Bielefelder Ordnungsamt ist eine Anzeige gegen Arminia Bielefeld eingegangen. Grund soll das Verstoßen gegen die Corona-Bestimmungen bei den kritisierten Aufstiegsfeierlichkeiten am Sonntag sein. Dafür hatte sich der DSC Dienstag in einer Stellungnahme entschuldigt.


+++ 30. Juni +++ Zehn neue Coronafälle in Bielefeld

Am Dienstag wurden in Bielefeld zehn neue Coronafälle gemeldet. Die Zahl der aktuell Infizierten steigt damit in der Stadt auf 48 an. Einer der zehn neugemeldeten Fällen steht im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. Insgesamt sind bislang seit Beginn der Pandemie 460 Bielefelder positiv auf das Coronavirus getestet worden. 18 davon haben einen Bezug zu Tönnies. 407 gelten als bereits genesen. Fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben. Aktuelle Zahlen zur Lage in den Bielefelder Krankenhäusern gibt es heute nicht. Zuletzt wurden sechs Coronapatienten gemeldet. Ein Patient muss auf der Intensivstation unter Beatmung behandelt werden. Unter Quarantäne stehen aktuell 490 Personen in Bielefeld, 45 mehr als am Vortag.

+++ 30. Juni +++ Arminia entschuldigt sich für Aufstiegsparty

Arminia Bielefeld hat jetzt sein Bedauern über die Aufstiegsfeierlichkeiten ausgedrückt. In Anbetracht der großen Emotionen und der sich entladenen Anspannung  sei das Geschehen nicht mehr zu kontrollieren gewesen, heißt es vom DSC. Für dieses Fehlverhalten wolle sich der Verein in aller Form bei den Bürgern, Behörden und Sicherheitspartnern in Bielefeld entschuldigen. Trotz aller Freude über den sportlichen Erfolg hätte das in keinem Fall passieren dürfen, heißt es in der Stellungnahme auf der Vereinshomepage. Entgegen der Absprachen und dem eigenen Appell sich Corona-konform  zu verhalten, hatte die Mannschaft die Fans vor dem Stadion angeheizt und sich dann auch in der Innenstadt feiern lassen. Dabei wurden massenhaft die Corona-Regeln gebrochen. Sowohl die Stadt als auch die Polizei hatten das scharf kritisiert. Auch viele Bielefelder haben ihren Ärger darüber in den sozialen Medien geäußert.   

+++ 30. Juni +++ Hotels und Gastrobetriebe leiden massiv unter der Krise

Das Tourismusgewerbe in OWL leidet massiv unter den Folgen der Corona-Krise. Es ist seit April fast zum Erliegen gekommen, heißt es von der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld. Daten einer Sonderkonjunkturumfrage zeigen, dass der Konjunkturklimaindex so stark abgerutscht ist wie noch nie. Der Vorsitzende des IHK-Tourismusausschusses, Tuchel, bezeichnet die Entwicklung als einen „Fall ins Bodenlose“. So glaubten mehr als Dreiviertel der gastronomischen Betriebe, dass sich die Lage weiter verschlechtert - im Beherbergungsgewerbe würden sogar 86 Prozent schwarz-sehen.

+++ 30. Juni +++ Corona-Neuinfektionen in Gütersloh sinken im Durchschnitt

Erstmals nach dem massenhaften Corona-Ausbruch bei Tönnies ist die sogenannte Sieben Tage-Inzidenz im Kreis Gütersloh auf einen zweistelligen Wert gefallen. Laut Robert Koch-Institut liegt sie nun bei 86 – vor einer Woche lag sie noch bei 270. Diese Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage liegt damit aber auch weiter über der wichtigen Marke von 50. Der regionale Lockdown im Kreis Gütersloh, der ursprünglich bis heute befristet war, war gestern aus Vorsicht um eine Woche verlängert worden. Im Kreis Warendorf, in dem ebenfalls viele Tönnies-Mitarbeiter wohnen, beträgt die Sieben Tage-Inzidenz nur noch 14,0, hier endet der Lockdown heute.

+++ 30. Juni +++ Kein Abendmarkt mehr auf dem Klosterplatz

In diesem Jahr wird es auf dem Bielefelder Klosterplatz keinen Abendmarkt mehr geben. Das hat die Bielefeld Marketing jetzt mitgeteilt. Unter den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen müsste der Markt beispielsweise eingezäunt werden, das sei für einen Termin einmal die Woche nicht praktikabel. Seit dem Frühjahr findet der Abendmarkt schon stark abgespeckt statt – nur mit Markthändlern, aber ohne Gastronomie und Live-Musik. Dieses Angebot habe sich aber nicht bewährt, sodass ab jetzt donnerstags auch keine Marktstände mehr auf dem Klosterplatz stehen werden. Im Frühjahr 2021 soll der Abendmarkt zurückkehren.


+++ 29. Juni +++ Arminen nach Aufstiegsfeier stark in der Kritik

Sowohl die Bielefelder Polizei als auch der Corona-Krisenstab der Stadt haben das Feier-Verhalten der Arminen stark kritisiert. Es sei sich an klare Absprachen nicht gehalten worden, sagte uns Krisenstabsleiter Udo Witthaus. Dass sich die Meistermannschaft unter die feiernden Fans gemischt habe, sei "enttäuschend und wenig Vorbildhaft." Witthaus sagte im Radio Bielefeld Interview, die Mannschaft habe sich "bis zur letzten Sekunde der Saison sportlich absolut professionell Verhalten. Danach leider überhaupt nicht mehr." Man werde sich das Ganze nochmal genauer angucken und geht davon aus, dass auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) sich das nochmals anschaut. Das wird auch die Bielefelder Polizei nochmal machen. In der Neuen Westfälischen kündigt eine Sprecherin der Behörde an, das alles werde "sicher noch einmal Thema werden zwischen Stadt und Polizei, aber vor allem zwischen Verein und Polizei."

+++ 29. Juni +++ Clausen äußert sich zu Aufstiegsfeierlichkeiten

Nachdem bei den Aufstiegsfeiern in Bielefeld von mehreren hundert Menschen die Corona-Abstandsregeln gebrochen worden sind, hat sich auch Oberbürgermeister Clausen geäußert. Er habe sich einen anderen Verlauf der Feierlichkeiten gewünscht, die Durchsetzung der Corona-Regeln sei gestern allerdings angesichts der vielen Menschen nicht möglich gewesen, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme des OB.

Er persönlich habe sich an die Vorgaben gehalten und habe nicht mitgefeiert. Clausen reagierte damit auf ein Foto, auf dem er mit DSC-Präsident Laufer und einer Frau ohne Maske zu sehen ist. Er habe auf dem Weg zum Taxistand den DSC-Präsidenten getroffen. Dann sei man von Fans um Selfies gebeten worden, und dem Wunsch sei man nachgekommen und habe für diese kurzen Fotomomente keine Masken getragen. Er könne verstehen, dass durch die Fotos ein anderer Eindruck entstanden sei, schreibt Clausen.

 

+++ 29. Juni +++ In Bielefeld keine neuen Coronafälle zum Wochenstart

Auch zum Wochenstart wurde keine neue Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der aktuellen Infektionen in Bielefeld liegt jetzt bei 38. 17 davon haben einen direkten Bezug zum Tönnies-Skandal. Bei 450 Menschen aus unserer Stadt wurde eine Infektion seit Beginn der Pandemie nachgewiesen. 407 gelten als wieder genesen, fünf sind mit Corona verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand von gestern sechs Corona-Patienten behandelt. Einer davon auf der Intensivstation und unter Beatmung. In Quarantäne befinden sich 445 Personen aus Bielefeld, das sind vier weniger als am Sonntag.

+++ 29. Juni +++ Corona-Neuinfektionen in Gütersloh steigen

Bis mindestens Dienstag befindet sich der Kreis Gütersloh im Lockdown. Unterdessen steigen die Zahlen der Corona-Infektionen bei den Menschen im Kreis, die keinen Bezug zum Fleischverarbeiter Tönnies in Rheda-Wiedenbrück haben. 107 Fälle sind Stand Sonntag aktuell – 32 mehr als Samstag. Unmittelbar vor der Entscheidung über eine Verlängerung des regionalen Lockdowns liegt im Kreis Gütersloh die Kennziffer der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage noch deutlich über der Marke von 50. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor. Demnach setzte sich nach sehr hohen Werten durch den Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies der Abwärtstrend bei der sogenannten Sieben Tage-Inzidenz fort. Laut den jüngsten Daten gab es im Kreis Gütersloh nun 112 solcher Fälle innerhalb der vergangenen sieben Tage nach zuvor 133 gestern und 164 am Samstag. Am Dienstag hatte dieser Wert noch 270 betragen. Bis morgen muss eine Entscheidung fallen, ob der regionale Lockdown in den NRW-Kreisen Gütersloh und Warendorf - der bundesweit erste - ausläuft oder verlängert wird. Im Kreis Warendorf war die Kennziffer schon am Freitag auf 48 Neuinfektionen gefallen. Heute Nachmittag wollen NRW-Ministerpräsident Laschet und die beiden Landräte Adenauer und Gericke über das weitere Vorgehen informieren.


+++ 28. Juni +++ Keine Neuinfektion gemeldet

Am Sonntag wurde keine neue Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Damit bleibt die Zahl der aktuellen Infektionen in Bielefeld bei 39. 17 davon haben einen direkten Bezug zum Tönniesskandal. Bei 450 Menschen aus unserer Stadt wurde eine Infektion seit Beginn der Pandemie nachgewiesen. 406 gelten als wieder genesen, fünf sind mit Corona verstorben.  

In den Krankenhäusern der Stadt werden sechs Corona-Patienten behandelt. Einer davon auf der Intensivstation und unter Beatmung. In Quarantäne befinden sich 449 Personen aus Bielefeld. 


+++ 27. Juni +++ Sechs neue Coronafälle - alle ohne Bezug zu Tönnies

Am Samstag wurden von der Stadt sechs neue Coronainfektionenm in Bielefeld gemeldet. Alle sechs hätten keinen Bezug zum Skandal beim Fleischverarbeiter Tönnies, heißt es ion einer MItteilung. Damit steigt die Zahl der aktuellen Infektionen in Bielefeld auf 39 an. 17 davon haben einen direkten Bezug zum Tönniesskandal. Bei 450 Menschen aus unserer Stadt wurde eine Infektion seit Beginn der Pandemie nachgewiesen. 406 gelten als wieder genesen, fünf sind mit Corona verstorben.  

In den Krankenhäusern der Stadtwerke erden sechs Corona-Patienten behandelt. einer davon auf der Intensivstation und unter Beatmung. In Quarantäne befinden sich 460 Personen aus Bielefeld. 

+++ 27. Juni +++ Arminia beendet Zusammenarbeit mit Tönnies

Arminias Werbevertrag mit dem Fleischkonzern Tönnies wird jetzt zum Ende dieser Spielzeit auslaufen. Aufgrund der aktuellen Ereignisse werde der DSC die werbliche Partnerschaft mit dem Unternehmen nicht fortsetzen, heißt es von Arminias Geschäftsführung. Welchen Umfang das Sponsering hatte, ist unklar. In der Vergangenheit hatten die Arminen in den Wintermonaten bei Frost häufiger auf dem Kunstrasen der Tönnies-Arena in Rheda-Wiedenbrück trainiert.


+++ 26. Juni +++ Gütersloher Coronatests nicht für Pendler

Der Kreis Gütersloh weist darauf hin, dass die mittlerweile sechs Corona-Testzentren ausschließlich den Bürgern des Kreises zur Verfügung stehen. In den vergangenen Tagen hatten sich auch Berufspendler, die beispielsweise in Bielefeld wohnen, aber in Gütersloh arbeiten, auf den Weg zu den Zentren gemacht. Der Krisenstab stellt nun klar, dass sie in Zukunft zurückgeschickt werden. Auswärtige würden die Wartezeit verlängern, den Ablauf verlangsamen und die Kapazitäten belasten. Da für einen Coronatest der Ausweis benötigt werde, lasse sich einfach feststellen, wer sich kostenlos testen lassen kann und wer nicht.

+++ 26. Juni +++ Vier neue Coronafälle - alle mit Bezug zu Tönnies

Die Zahl der gemeldeten Coronainfektionen in Bielefeld steigt heute um vier weitere Fälle an. Das meldet der Krisenstab der Stadt. Alle vier haben einen Bezug zum Fleischverarbeiter Tönnies. Insgesamt sind jetzt seit Beginn der Pandemie 444 Bielefelder positiv auf das Virus getestet worden. Bei 33 ist die Infektion noch aktuell. 17 davon stehen im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. 406 Menschen aus unserer Stadt sind bereits wieder genesen, fünf Bielefelder mit Corona gestorben. Aus den Krankenhäusern der Stadt werden sechs Corona-Patienten gemeldet. Einer davon muss auf der INtensivstation beatmet werden. Unter Quarantäne stehen 473 Personen aus Bielefeld. Im Vergleich zum Donnerstag 42 mehr. 

+++ 26. Juni +++ Coronaausbruch im Kreis Gütersloh: Laschet lässt Haftung von Tönnies prüfen

Wer zahlt für die Folgen nach dem massenhaften Corona-Ausbruch im Fleischwerk Tönnies bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh? Dieser Frage soll jetzt nachgegangen werden. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet will die Haftbarkeit des Unternehmens prüfen. Laschet sagte in einem Interview, es werde derzeit sehr genau untersucht, ob und gegen welche Regeln das Unternehmen verstoßen habe und wo es in Haftung genommen werden könne. Laschet betonte, er sehe Tönnies in der Verantwortung. Im Gegenzug verteidigte der Ministerpräsident seine Regierung gegen die Kritik, zu spät gegen die Arbeitsweise der Fleischfirma vorgegangen zu sein.

+++ 26. Juni +++ Neue Allgemeinverfügung für Tönnies-Beschäftigte in Bielefeld

Den massenhafte Corona-Ausbruch bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh beobachtet die Stadt Bielefeld ganz genau. Oberbürgermeister Pit Clausen schließt einen Lockdown für Bielefeld, wie er teilweise im Kreis Gütersloh besteht, im Moment aus. Das sagte Pit Clausen gestern live im Gespräch bei Radio Bielefeld. Aktuell erkrankt sind an dem Coronavirus bei uns in der Stadt 29 Menschen. Es gebe keinen Grund für weitere Beschränkungen für die Bevölkerung, wie Schulschließungen, zumal die drei Neuinfektionen in der Stadt Bezug zu Tönnies haben und genau recherchiert würden. Die Stadt Bielefeld hat gestern eine Allgemeinverfügung mit Quarantäne-Auflagen für Tönnies Beschäftigte rausgegeben. Dernach dürfen sie in Einzelfällen trotz Quarantäne weiterhin zur Arbeit nach Rheda-Wiedenbrück. Die Bedingungen: Sie müssen negativ auf das Virus getestet sein und dürfen keine Symptome zeigen.    


+++ 25. Juni +++ Update mit Pit Clausen

Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen war heute zu Gast im Radio Bielefeld Interview. Im Gespräch mit Dirk Sluyter hat Clausen auch Fragen zum Thema Lockdown in Gütersloh und seine Forderungen zum Umgang mit dem Infektionsgeschehen beantwortet.

Hier könnt ihr das komplette Interview nachhören

+++ 25. Juni +++ Drei neue Fälle bei Tönniesarbeitern aber keine weiteren an Bielefelder Schulen

Am Westfalen Kolleg und auch an der Marienschule haben Coronatests ergeben, dass sich bei den coronainfizierten Schülern niemand angesteckt hat. Das meldet heute der Krisenstab der Stadt Bielefeld. Am Westfalen Kolleg war bei einer Schülerin Ende vergangener Woche das Virus nachgewiesen worden. Da sie an einer Abschlussveranstaltung teilgenommen hatte, wurden viele ihre Mitschüler getestet. An der Marienschule der Ursulinen in Schildesche war ein Schüler, der nicht in Bielefeld wohnt, im Vorfeld einer Operation positiv auf Corona getstet worden. Alle gut 50 Mitglieder seiner Lerngruppen wurden daraufhin untersucht. Die Getesteten bleiben vorsichtshalber noch einige Tage in Quarantäne.

Unterdessen steigt die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie gemeldeten infizierten Bielefelder um drei Fälle auf 440. Drei weitere Tönnismitarbeiter, die in Bielefeld wohnen haben sich angesteckt. 13 von 29 noch aktuellen Infektionen haben somit einen direkten Bezug zum Tönnies-Skandal. 406 Menschen aus Bielefeld sind nach einer Infektion genesen. In den Bielefelder Krankenhäusern werden weiter vier Corona Patienten behandelt. Alle vier liegen jetzt allerdings auf der Intensivstation. Fünf Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Untter Quarantäne stehen in unserer Stadt 431 Personen. 47 mehr als am Mittwoch.

+++ 25. Juni +++Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh: Von 2.000 Tests in der Bevölkerung einer positiv

Unter anderem auf diese Testergebnisse hat die Stadt Bielefeld gewartet: Von 2.000 aktuell freiwilligen Corona-Tests im Nachbarkreis Gütersloh ist nur einer positiv ausgefallen. Das bestätigte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute Morgen in einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses. Bei den 2000 Getesteten handelt es sich um Menschen aus der Allgemeinbevölkerung. Die Neuinfektionsrate ist laut Robert-Koch-Institut im Kreis Gütersloh deutlich gesunken auf 192,8. Am Dienstag betrug der Wert noch 270,2.

NRW-Gesundheitsminister Laumann im Landtag gab aber zu, dass womöglich nicht alle Tönnies-Mitarbeiter einen Test auf das Coronavirus gemacht haben. 20 bis 30 Menschen könnten den Testern durch die Lappen gegangen sein, sagte er. Bei dem Fleischverarbeiter war das Virus massiv ausgebrochen, 1.500 Menschen sind infiziert, 7.000 befinden sich in Quarantäne, auch Mitarbeiter, die in Bielefeld wohnen. Neue Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem Ausbruch bei Tönnies kamen auch raus: So habe es die erste Welle von Infizierten im Kreis Gütersloh nach einer „kirchlichen Veranstaltung“ gegeben. Das bestätigte Staatssekretär Edmund Heller heute Morgen in der Sondersitzung des Gesundheitsausschusses im Landtag.

Nach Medien-Recherchen handelte es sich um einen Gottesdienst, der am 17. Mai stattfand. Bei diesem Gottesdienst seien auch Arbeiter eines Tönnies-Konkurrenten dabei gewesen.

+++ 25. Juni +++ Theater stellt neue Spielzeit wegen Corona um

Das Theater Bielefeld passt seine neue Spielzeit den aktuellen Gegebenheiten an. Wegen der Coronabeschränkungen geht es ab Ende August lediglich wieder im Stadttheater, dem TAM und der Oetkerhalle los. Es wird weniger Plätz geben, dafür wird häufiger gespielt, die Pausen entfallen.

+++ 25. Juni +++ Kirchenveranstaltung soll Welle ausgelöst haben

Es gibt neue Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück. Die erste Welle von Infizierten im Kreis Gütersloh hat es nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums Ende Mai nach einer „kirchlichen Veranstaltung“ gegeben. Das bestätigte Staatssekretär Edmund Heller heute Morgen in einer Sondersitzung des Gesundheitsausschusses im Landtag. Nach Medien-Recherchen handelte es sich um einen Gottesdienst, der am 17. Mai stattfand. Bei diesem Gottesdienst seien auch Arbeiter eines Tönnies-Konkurrenten dabei gewesen.

Zudem sagte NRW-Gesundheitsminister Laumann im Landtag, dass womöglich nicht alle Tönnies-Mitarbeiter einen Test auf das Coronavirus gemacht haben. 20 bis 30 Menschen könnten den Testern durch die Lappen gegangen sein, sagte er.

+++ 25.Juni +++ OB Clausen: Keine neuen Beschränkungen wegen Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh

Osnabrück schränkt die Besuche von Menschen aus dem Kreis Gütersloh wegen des massenhaften Corona-Ausbruchs bei Tönnies ein, auch Münster stellt neue Regeln auf. Bielefeld sieht dafür aktuell noch keine Notwendigkeit. Auch braucht Bielefeld keinen Lockdown, so bewertet Oberbürgermeister Pit Clausen die aktuelle Situation. Es soll aber eine neue Allgemeinverfügung geben.

Die Entwicklung der Infektionszahlen sei in Bielefeld unauffällig, so der OB Clausen. Es gebe keinen Grund, hier generelle Beschränkungen wie im Kreis Gütersloh vorzunehmen. Und es gebe auch keinen Grund, die Nachbarn aus dem Kreis Gütersloh nicht willkommen zu heißen. Erst wenn sich die Lage ändere, müsse das Ganze neu bewertet werden.

Bielefeld wartet jetzt die Corona-Reihentests aus dem Kreis Gütersloh ab. 600 Abstriche wurden bisher genommen, von denen 230 Befunde vorliegen und, bis auf einen, alle negativ waren. Weiterhin wartet die Stadt auf die Testergebnisse der Tönnies-Beschäftigten, die hier wohnen. Das Testlabor in Sennestadt hat wegen der Lage Unterstützung angefordert.


+++ 24. Juni +++ Drei neue Fälle - Viele Tönnies-Tests noch nicht ausgewertet

Auch am Mittwoch gibt es erneut einen leichten Anstieg der bestätigten Corona-Infektionen in Bielefeld. Drei neue Fälle wurden von der Stasdt gemeldet. Damit sind jetzt 437 Menschen aus unserer Stadt seit Beginn der Coronakrise positiv getestet worden. 406 sind davon bereits wieder genesen, so dass es aktuell 26 bestätigte Infektionen gibt. Zehn davon sind bei Tönniesmitarbeitern nachgewiesen worden. Insgesamt 162 Tönniesmitarbeiter wohnen in Bielefeld. Die Ergebnisse ihrer Coronatestungen liegen allerdings zum größten Teil noch nicht vor. Zuletzt hieß es, die zuständigen LAbore seien überlastet. Für alle Tönniesmitarbeiter und ihre Haushaltsangehörigen wurde vorsorglich Quarantäne angeordnet. 384 Personen in Bielefeld stehen insgesamt unter Quarantäne. 
In den vergangenen sieben Tagen wurden 17 neue Coronainfektionen gezählt. Die zwischen Bund und Land beschlossene Infektionsobergrenze liegt bei 170. In den Bielefelder Krankenhäusern werden weiter vier Patienten mit Corona behandelt. Zwei davon auf der Intensivstation. Fünf Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben.

+++ 24. Juni +++ Übernachtungsverbot für Gütersloher

Nach Bayern und Mecklenburg-Vorpommern haben jetzt auch Schleswig-Holstein und Niedersachen ein Beherbungsverbot für Touristen aus Gütersloh ausgesprochen. Nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies sollen Lehrer aus Gütersloh und Warendorf vorerst nicht in Niedersachsen unterrichten. Eine Regierungssprecherin sagte, Menschen sollten nicht ausgegrenzt werden, es sei aber wichtig, zu reagieren und den Wirtschaftsbetrieb in Niedersachsen zu schützen. Österreich hat inzwischen eine Reisewarnung für ganz Nordrhein-Westfalen ausgesprochen.

+++ 24. Juni +++ Lockdown: Beschränkungen auch für Bielefeld?

Seit Mitternacht gelten bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh wieder strenge Beschränkungen des öffentlichen Leben. Nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück hatte die Landesregierung die stärkeren Auflagen angeordnet. So dürfen sich im öffentlichen Raum nur noch zwei Menschen oder Menschen aus einem Haushalt treffen. Museen, Kinos, Bars und andere Einrichtungen bleiben geschlossen.Wie sich die Situation hier bei uns in Bielefeld entwickelt, hänge jetzt von den Testergebnissen der Tönnies-Beschäftigten bei uns in der Stadt ab, so Oberbürgermeister Pit Clausen. Auch, ob es hier bei uns Beschränkungen gebe, so Clausen in der NW. Noch stehen die Corona-Testergebnisse der Tönnies-Beschäftigten, die in Bielefeld wohnen, aus. Die Stadt begründet dass damit, dass die Test-Labore aktuell überlastet sind. Auch wann Ergebnisse vorliegen werden ist demnach weiter unklar. Gestern kamen in der Stadt drei Neuinfektionen dazu, ohne Tönniesbezug. Von 162 Mitarbeitern in Bielefeld stehen jetzt 158 unter Quarantäne. An vier Adressen traf das Ordnungsamt weiterhin niemanden an, will hier aber weiter prüfen. Bielefelds Oberbürgermeister Clausen hatte das Vorgehen des Landes nach dem teilweisen Lockdown des Kreises Gütersloh kritisiert und darauf verwiesen, wie verwoben die Gebiete sind. Täglich pendeln mehr als 40.000 Menschen zwischen den beiden Regionen.

 

+++ 24. Juni +++ Keine Test- und Freundschaftsspiele im Amateurfußball

Die strengeren Auflagen im Kreis Gütersloh haben Folgen für den Bielefelder Sport. Der Kreisfußballausschuss hat entschieden, dass es bis zum 5.Juli keine Test- und Freundschaftsspiele im Fußball- und Leichathletik-Verband Westfalen im Kreis Bielefeld gibt. 15 Vereine aus dem Kreis Gütersloh gehören zum Bielefelder Gebiet.


+++ 23. Juni +++ Bielefelds Oberbürgermeister Clausen zum Lockdown im Kreis Gütersloh

Nach dem Lockdown im Zuge des Tönnies-Skandals im Kreis Gütersloh hat Oberbürgermeiter Pit Clausen eine Stellungnahme abgegeben. "Ich finde es ausdrücklich richtig, bei einem lokalen Ausbruch des Virus regional oder lokal zu reagieren," so Clausen. Allerdings sei jeder lokale Raum immer in eine Region eingebunden. Er bedaure es deshalb, als Nachbarkommune nicht bei der Umsetzung des Lockdowns eingebunden worden zu sein. Clausen führt an, das an Werktagen über 23.000 Menschen aus dem Kreis Gütersloh nach Bielefeld einpendeln, fast 18.000 aus Bielefeld nach Gütersloh. Mehr als 1.200 Schüler aus dem Kreisgebiet würden außerdem Schulen in Bielefeld besuchen.

+++ 23 Juni +++ Nur vier von 162 Tönnies-Mitarbeitern aus Bielefeld noch nicht angetroffen

Am Dienstagnachmittag hat die Stadt bekannt gegeben, dass nach Abgleich aller Listen letztlich 162 Tönnies-Mitarbeiter in Bielefeld wohnen. 158 davon konnten bis zum Zeitpunkt der Meldung vom Bielefelder Ordnungsamt erreicht und zu Haushaltsangehörigen befragt werden. Das entspricht 97 Prozent der Fälle. Vier Personen wurden bsilang noch nicht angetroffen. Hier werden in den kommenden Tagen erneute Versuche gestartet. Bei den Besuchen werden die Regeln der Quarantäne erklärt und auch gegen alle Haushaltsangehörigen wird die Quarantäne mündlich angeordnet.

+++ 23. Juni +++ Drei neue Infektionen in Bielefeld aber auch drei Genesene mehr

Während die Kreise Gütersloh und Warendorf die Infektionsobergrenze überschritten und erneut einen Lockdown umsetzen müssen, steigen die Coronafallzahlen in Bielefeld am Dienstag nur leicht. Drei neue bestätigte Infektionen wurden gemeldet - gleichzeitig gelten auch drei bislang erkrankte Bielefelder als wieder genesen. Damit sind nach offiziellen Angaben aktuell 23 Menschen in unserer Stadt infiziert. In den vergangenen sieben Tagen wurden 20 neue Infektionen gezählt. Die zwischen Bund und Land beschlossene Infektionsobergrenze liegt bei 170. Von den 23 aktuell Infizierten stehen weiter neun in direktem Zusammenhang zum Tönnies-Skandal. In den Bielefelder Krankenhäusern werden jetzt vier Patienten mit Corona behandelt. Zwei davon auf der Intensivstation. Fünf Bielefleder sind bislang mit Corona verstorben. Im Zuge des Tönnies-Skandals steigt auch die Zahl der Bielefelder in Quarantäne am Dienstag deutlich auf 383.

Wie aussagekräftig die neusten gemeldeten Zahlen tatsächlich sind, wird erst in den kommenden Tagen ersichtlich. Viele der bei Bielefelder Tönniesarbeitern genommenen Tests sind wahrscheinlich noch nicht berücksichtigt. Die Stadt gibt an, dass die Labore derzeit überlastet seien.

+++ 23. Juni +++ Nach Gütersloh: Lockdown auch im gesamten Kreis Warendorf

NRW Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Nachmittag das Vorgehen zum Lockdown im Kreis Gütersloh erläutert und dabei auch bekannt gegeben, dass der Lockdown auch im gesamten Kreis Warendorf gilt. Auch dort ist im Zuge des Tönnies-Skandals die Infektionsobergrenze überschritten worden. In beiden Kreisen gelten jetzt für die kommenden sieben Tage wieder die Kontaktbeschränkungen. So dürfen sich außerhalb der Kernfamilie und Mitgliedern des eigenen Haushalts, nur noch zwei Personen in der Öffentlichkeit treffen. Schwimmbäder, Fitnessstudios und andere Freizeiteinrichtungen müssen schließen, genauso Bars und Thekenbetriebe. Auch die Schulen und Kitas im Kreis Warendorf werden ab Donnerstag geschlossen.

Laumann kündigte außerdem viele Tests auf Coronainfektionen in der Bevölkerung an, auch wenn bislang keine Symptome aufgetreten sind. So werden neben den freiwilligen kostenlosen Testangeboten insbesondere Bewohner und Beschäftigte in Senioren- und Pflegeheimen getestet. Aber auch Beschäftigte in Supermärkten und in den Krankenhäusern. Dabei geht es auch um die Beschäftigten in den Krankenhäusern der Region. Viele Angestellte in den Städtischen Kliniken Bielefeld etwa, würden im Kreis Gütersloh wohnen, so Laumann.

+++ 23. Juni +++ Land NRW verfügt lokalen Lockdown im Kreis Gütersloh

Der Schlachtbetrieb von Tönnies ist geschlossen, rund 7.000 Menschen wurden bislang im Zuge des Skandals unter Quarantäne gestellt. Mehr als 1.553 Menschen sind infiziert. Die Landesregierung hat Aufgrund dieser Entwicklung am Dienstagmorgen beschlossen erstmals in Deutschland einen lokalen Lockdown anzuordnen. Das sagte NRW Ministerpräsident in einer Pressekonferenz. Der Lokale Lockdown gilt zunächst sieben Tage bis zum 30. Juni. Konkret gelten damit folgende Regeln im Kreisgebiet Gütersloh: Die Kontaktbeschränkungen auf zwei Personen aus einem Haushalt sind wieder in Kraft. Auch Veranstaltungen sind erneut untersagt. Sport in geschlossenen Räumen ist verboten. Schwimmbäder, Saunen und Wellnesseinrichtungen sind geschlossen. Bars und Thekenbetriebe sind ebenfalls zu, auch Reisebusfahrten sind untersagt.

Zusammen mit Vertretern des Kreises Gütersloh, Fachleuten des Robert Koch Instituts und weiteren Wissenschaftlern habe man laut Laschet zuvor Empfehlungen zum weiteren Vorgehen beraten. Mobile Teams, die in den Wohnungen und Unterkünften unterwegs sind, haben weitere positive Fälle unter den Haushaltsangehörigen der Tönniesarbeiter ausgemacht. Eine genaue Zahl dazu wurde bislang nicht genannt. Die Kernfrage sie nun, wie viele Menschen außerhalb der Firma Tönnies bereits angesteckt haben, so Laschet. Bislang sei das Infektionsgeschehen vor allem auf den Zerlegebetrieb konzentriert. Durch intensive Testungen soll nun Klarheit darüber geschaffen werden. Im Kreis Gütersloh haben jetzt alle Einwohner die Möglichkeit einen kostenlosen Coronatest auch ohne Symptome zu machen. Dafür wurde am Carl-Miele-Berufskolleg ein Diagnosezentrum eingerichtet. So sollen Hausärzte entlastet werden.

In Bielefeld sind bis zum Dienstagmorgen neun Coronafälle mit direktem Bezug zum Tönnies-Skandal gemeldet worden. Bis Montagnachmittag wurden vom Ordnungsamt 161 Adressen im Stadtgebiet besucht an denen Mitarbeiter von Tönnies und Tönnies-Subunternehmen gemeldet sind. Dabei wurden zusammen mit den Haushaltsangehörigen rund 350 Personen unter Quarantäne gestellt. An 14 Adressen wurde niemand angetroffen. Weitere 40 Adressen sollten erst am Montagabend an den Krisenstab der Stadt übermittelt werden. Auch hier soll das Ordnungsamt so schnell wie möglich vorstellig werden.

Hier könnt ihr nochmal in unsere Berichte zum Lockdown im Kreis Gütersloh und den Auswirkungen auf Bielefeld reinhören.

+++ 23. Juni +++ Wegen Corona: Wirtschaft in OWL mit historischem Tiefstand

Die gewerbliche Wirtschaft in Ostwestfalen ist durch die Corona-Pandemie seit April regelrecht eingebrochen und hat einen historischen Tiefstand erreicht. Das ist das Ergebnis der Sonderkonjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer in Bielefeld unter fast 1600 Betrieben mit über 120.000 Mitarbeitern. Demnach ist der IHK-Konjunkturklima-Index, der die momentane Lage der Unternehmen und ihre Erwartungen für die Zukunft gleichermaßen berücksichtigt, von 109 auf 63 Punkte abgestürzt. Das sei der tiefste Stand seit der Ausweisung des Konjunkturklima-Indexes, sagte IHK-Präsident Meier-Scheuven. In der Industrie bewertet fast die Hälfte der Betriebe ihre Geschäftslage als schlecht, und zwei Drittel der Unternehmen rechnen bis zum Ende des Jahres mit einer weiteren Verschlechterung ihrer Geschäftslage. Über die Hälfte der Betriebe gab in der IHK-Umfrage an, Stellen abbauen zu müssen.

 


+++ 22. Juni +++ Krisenstab informiert über Fall an der Marienschule und Auswirkungen des Tönniesskandals

An der Marienschule der Ursulinen ist ein nicht in Bielefeld wohnender Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er hatte zuvor Bezug zu drei Lerngruppen. Alle 32 Mitglieder dieser Gruppen und die Lehrer wurden unter Quarantäne gesetzt und werden nun ab Morgen getestet. Das erklärte der aktuelle Leiter des Krisenstabs der Stadt Dr. Udo Witthaus in einer Pressekonferenz.

Witthaus informierte auch noch einmal über die Auswirkungen des Tönnies-Skandals auf Bielefeld. Witthaus bestätigte erneut, dass von den 23 aktuell in Bielefeld infizierten Personen neun einen direkten Bezug zu Tönnies haben. Die Adresslisten von bislang 161 Tönnies Mitarbeiter mit Wohnsitz in Bielefeld seien nur nach und nach an die Stadt übermittelt worden. Auch jetzt wird noch eine Liste mit weiteren 40 Mitarbeitern erwartet. Man habe sofort begonnen die Quarantänemaßnahmen für die Personen und ihre Haushaltsangehörigen an den übermittelten Adressen zu organisieren. Christiane Krumbholz, die stellvertretende Leiterin des Ordnungsamts erklärte, dass 36 Kräfte am Wochenende im Einsatz waren um die Adressen zu besuchen und die Quarantäne auch für die Haushaltsangehörigen formal anzuordnen. Alle Wohnorte wurden angefahren. Mit Haushaltsangehörigen wurde so bei über 350 Personen die Quarantäne angeordnet. In 14 Fällen ist bis zum Montagnachmittag niemand an den Adressen angetroffen worden. 

Witthaus appellierte noch einmal an die Verantwortung aller und mahnte dazu Abstandsregeln, Hygienmaßnahmen und die Maskenpflicht einzuhalten.

+++ 22. Juni +++ Fallzahlen in Bielefeld bleiben unverändert

Am Montag wurde erneut keine Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind, genau wie am Vortag, insgesamt 431 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 405 davon gelten als wieder genesen. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 23 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Neun davon stehen im Zusammenhang mit dem Tönnies-Skandal. Vier Coronapatienten werden einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne sinkt im Tagesvergleich um eine auf 88 Personen. Allerdings sind in den Quarantänezahlen die Tönniesbeschäftigten nicht berücksichtigt. Hier soll es noch im Laufe des Tages eine genau Angabe geben. Mit Stand von Sonntag haben 168 Tönniesmitarbeiter ihren Wohnsitz in Bielefeld. Sie alle und ihre Haushaltsangehörigen stehen unter Quarantäne. 

+++ 22. Juni +++ "Night of light" auch in Bielefeld

Der bundesweite Protest „Night of light“ der Veranstaltungsbranche findet heute Nacht auch in Bielefeld statt. Die Unternehmen wollen auf ihre kritische Lage jetzt in der Corona-Krise hinweisen. Heute Nacht um fünf vor zwölf werden unter anderem Fassaden und Bauwerke in der Stadt rot angestrahlt.

+++ 22. Juni +++ Laschet: Kontaktbeschränkungen wegen Corona-Ausbruch bei Tönnies möglich

Unserer Region und unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh bleiben nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück vorerst weitere Einschränkungen des Alltags erspart. Vorerst, denn im Fernsehen kündigte Laschet am Abend an, dass man weitere Schritte in diesen Tagen prüfen werden. Er könne sich vorstellen, wieder Kontaktbeschränkungen zu erlassen, ähnlich wie im Lockdown.Heute gehen die Corona-Tests der mobilen Teams von Tönnies-Beschäftigten im Kreis Gütersloh derweil weiter. Bis gestern waren es mehr als 1.300 Infizierte.

Auch für die Tönnies-Beschäftigten, die in Bielefeld wohnen, gilt die Quarantäne. 168 Adressen waren der Stadt bis Samstagabend übermittelt worden, um sie zu überprüfen. Bis gestern Abend traf das Ordnungsamt 94 Menschen an 121 Adressen an. Sie verhielten sich meistens kooperativ, nur in einem Fall kam die Polizei dazu. An 27 Adressen trafen Mitarbeiter des Bielefelder Ordnungsamts niemanden an, werden diese Anschriften aber erneut überprüfen.

Wie viele Menschen genau unter Quarantäne gestellt werden, wird noch ermittelt. Heute kommt der Krisenstab der Stadt zusammen, danach soll es weitere Informationen und eine Allgemeinverfügung geben.

 

+++ 22. Juni +++ Anzeigen wieder in allen Polizeiwachen möglich

Ab heute geht die Polizei in Bielefeld wieder in den Normalbetrieb über. Bisher konnte coronabedingt nur im Präsidium an der Kurt-Schumacher-Straße persönlich Anzeige aufgegeben werden. Jetzt ist das wieder in allen Wachen möglich, die Hygieneregeln bleiben aber bestehen.


+++ 21. Juni +++ Viele Bielefelder Tönniesmitarbeiter halten sich nicht an Quarantäne

Bei der Quarantäneüberprüfung der Tönniesmitarbeiter mit Wohnsitz in Bielefeld wurde am Wochenende an 27 von 121 aufgesuchten Adressen niemand angetroffen. Das meldet die Stadt am Sonntagabend mit und gab an, dass das Ordnungsamt in diesen Fällen erneut tätig wird. 94 Personen hielten sich an die Quarantäne. Diese hätten sich beim Besuch des Ordnungsamts kooperativ verhalten und teilweise bereits auf den Besuch gewartet, heißt es. In einem Fall musste allerdings auch die Polizei zur Unterstützung bei der Personenfetstellung gerufen werden. Die Anzahl der in Bielefeld wohnenden Tönnies Werksmitarbeiter wurde nochmal nach oben korrigiert, von 157 auf 168. Die genauen Quarantänezahlen einschließlich der Haushaltsangehörigen werden nach Angaben der Stadt noch ermittelt. Der Krisenstab erinnerte nochmal eindringlich an Einhaltung der Abstandsregeln und Maskenpflicht. 

+++ 21. Juni +++ Vorerst kein erneuter Lockdown in OWL

Ein regionaler Lockdown in OWL und auch ein lokaler im Kreis Gütersloh wird nach dem Tönnies-Skandal zunächst nicht angeordnet. NRW Ministerpräsident Armin Laschet sagte am frühen Sonntagnachmittag, es gebe zwar ein enormes Pandemie-Risiko, das Infektionsgeschehen sei aber klar bei der Firma Tönnies lokalisierbar. Ein flächendeckender Lockdown könne im Moment nicht ausgeschlossen werden, aber solang alles getan werde um einen Übersprung in die normale Bevölkerung auszuschließen, könne man bessere zielgerichtetere Maßnahmen ergreifen, so Laschet weiter. Die Corona-Massentests bei Tönnies in Rheda wurden zuvor abgeschlossen. Der Kreis Gütersloh meldete am Sonntagmittag 6.139 durchgeführte Tests. Davon liegen 5.899 Befunde vor. 1.331 sind positiv, 4.568 sind negativ.

+++ 21.Juni +++ Keine neuen Fälle gemeldet

Am Sonntag wurde keine Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind, genau wie am Vortag, insgesamt 431 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 405 davon gelten als wieder genesen. Das sind drei mehr als am Samstag. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 21 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Vier Coronapatienten werden mit Stand von Freitag in einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne steigt im Tagesvergleich um 11 auf 89 Personen an.


+++ 20 Juni +++ Quarantäne von 157 Tönniesmitarbeitern aus Bielefeld wird überprüft

Der Bielefelder Krisenstab hat am Samstagnachmittag mitgeteilt, dass 157 Personen in Bielefeld wohnen und bei Tönnies bzw. für Subunternehmen von Tönnies arbeiten. Die Adressen sind dem Gesundheitsamt übermittelt worden. Entsprechend der Allgemeinverfügung des Kreises Gütersloh sind diese Personen und deren Haushaltsangehörige in Quarantäne. Die Einhaltung der Quarantäne wird mit 36 Kräften des Ordnungsamtes und weiterer Unterstützung des Gesundheitsamtes überwacht. Dafür sollen noch am Sonntag  alle Betroffenen aufgesucht werden. Dabei wird den Angaben zufolge auf die angeordnete Quarantäne hingewiesen, aber auch gefragt, ob es gesundheitliche Beschwerden gibt, die Versorgung mit Lebensmitteln gesichert ist und wie viele Personen sich im Haushalt befinden und ob Kita- oder Schulkinder darunter sind. Größere Sammelunterkünfte gibt es in Bielefeld nicht.

+++ 20. Juni +++ Tönnies Skandal immer größer: Jetzt schon 1.029 Mitarbeiter positiv getestet

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischproduzenten Tönnies sind mittlerweile 1.029 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Das teilte der Landrat des Kreises Gütersloh, Sven-Georg Adenauer, am Samstag in Gütersloh mit. Insgesamt 3127 Befunde lägen mittlerweile vor. Ein erneuter Lockdown sei zunächst nicht nötig, so Adenauer weiter. Die Corona-Reihenuntersuchungen auf dem Gelände der Fleischfabrik werden unterdessen fortgesetzt. Seit Freitag unterstützen Bundeswehrsoldaten die Maßnahmen. Die Firma Tönnies selbst zeigt sich nach Auskunft von Thomas Kuhlbusch, dem Fachbreichsleiter Gesundheit des Kreises Gütersloh, wenig kooperativ. Wörtlich sagte er: "Das Vertrauen in Tönnies ist gleich Null." Tönnies habe beispielsweise die Adressen der Mitarbeiter nicht herausgegeben. Auf die Nachfrage ob es daran liege, dass es möglicherweise illegale Arbeiter im Tönnies Betrieb gäbe, sagte Kuhlbusch, dies müsse noch geprüft werden.

+++ 20. Juni +++ Sieben neue Infektionen gemeldet.

Am Samstag wurden sieben Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind jetzt insgesamt 431 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. Neun haben einen Bezug auf den Skandal beim Fleischgiganten Tönnies. Bereits am Freitag wurden vier positiv getestete Tönniesmitarbeiter mit Wohnsitz in Bielefeld gemeldet, heute nochmal fünf. Von den insgesamt infizierten Bielefeldern gelten 402 als wieder genesen. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 24 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Vier Coronapatienten werden in einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne sinkt um vier auf 78 Personen.

+++ 20. Juni +++ Regionaler Lockdown nicht mehr ausgeschlossen - Alle Tönnies-Mitarbeiter unter Quarantäne

Sämtliche Mitarbeiter beim Fleischproduzenten Tönnies in Rheda-Wiedenbrück müssen in Quarantäne. Das hat der Kreis Gütersloh am Abend verfügt. Dazu zählen auch die Verwaltung, das Management und die Konzernspitze. Über 800 Mitarbeiter bei Tönnies sind mittlerweile positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Laut Landrat Adenauer wird die Quarantäne nicht von allen eingehalten. NRW-Ministerpräsident Laschet schließt auch einen regionalen Lockdown wegen des Corona-Ausbruchs bei Tönnies nicht mehr aus.

Der Kreis Gütersloh hat unterdessen weitere Unterstützung angefordert. 20 Scouts der Bundeswehr sollen die Behörde unterstützen. Auch an das Land NRW ging ein Hilfeersuchen, denn es wird geplant mit verstärkten Kräften die Unterkünfte der Tönnies-Mitarbeiter aufzusuchen, Abstriche zu machen oder auch medizinisch zu beraten. Auch die Polizei Bielefeld hilft mit. Sie leistet Amts- und Vollzugshilfe für die Behörden in den Kreisen Gütersloh und Warendorf.

+++ 20. Juni +++ Anzeigenaufnahme bei Polizei wieder im Normalbetrieb

Ab Montag erfolgt die Anzeigenaufnahme bei der Bielefelder Polizei wieder im Normalbetrieb. Das lasse die Entwicklung der Corona-Pandemie nun zu. Die vorübergehend eingerichtete zentrale Rufnummer zur Anzeigenaufnahme ist ab Montag nicht mehr besetzt. Hygieneregeln gelten jedoch nach wie vor. Beispielsweise müssen Besucher, wenn sie vernommen werden oder Anzeige erstatten, einen Mund-Nasenschutz tragen.


+++ 19. Juni +++ Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld hat sich Bielefelds Sozialdezernent und Leiter des Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberger zu den Corona-Infektionen bei Tönnies geäußert. Wie sehr die Vorfälle auch uns in Bielefeld betreffen und wie sich die Stadt auf mögliche Neuinfektionen vorbereitet, hört ihr hier. Hier das komplette Interview mit Radio Bielefeld Moderator Dirk Sluyter:

+++ 19. Juni +++ Wegen Corona: Arminias Aufstiegsfeier ohne Rathausbalkon aber mit Radio und ganz viel schwarz-weiß-blau

Ohne Rathausbalkon aber mit ganz viel „schwarz-weiß-blau“ wird Arminia Bielefelds Erstligaaufstieg gefeiert. Am Sonntag dem 28. Juni nach dem Heimspiel gegen Heidenheim wird in der SchücoArena die Meisterschale an die Arminen übergeben. Aufgrund der Coronasituation muss eine zentrale Feier aber ins Private verlegt werden. Das haben jetzt die Stadt, der Verein und wir von Radio Bielefeld bekanntgegeben. Wir werden nach dem letzten Saisonspiel die schwarz-weiß-blaue Aufstiegsfeier in eure Radios bringen. Mit Stimmung und Stimmen aus dem Team, der besten Partymusik und ganz viel Arminia. Oberbürgermeister Pit Clausen lädt ganz Bielefeld ein, mitzumachen und auch ohne Großevent dabei zu sein. Die ganze Stadt soll schwarz weiß blau geschmückt werden. Jeder ist aufgerufen sein Haus, sein Auto, seine Straße zu schmücken. Schaufenster können in den Vereinsfarben dekoriert werden und auch die zentralen Punkte der Stadt werden mit Arminiaflaggen geschmückt. Die Sparrenburg wird ebenfalls in schwarz-weiß-blau erstrahlen.

+++ 19. Juni +++ Vier neue Infektionen gemeldet

Am Freitag wurden vier Neuinfektion mit dem Coronavirus von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind jetzt insgesamt 424 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 402 davon gelten als wieder genesen. Das ist einer mehr als am Vortag. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell siebzehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Vier Coronapatienten werden in einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt, einer davon auf der Intensivstation. Die Zahl der Bielefelder in Quarantäne steigt um 25 auf 82 Personen an.

+++ 19. Juni +++ Jetzt auch Besucherstopp im Evangelischen Klinikum Bethel

Auch das Evangelische Klinikum Bethel hat jetzt in allen seinen Häusern einen Besucherstopp verhängt. Patientenbesuche sind damit im Krankenhaus in Bethel und im Johannisstift derzeit mit wenigen Ausnahmen nicht mehr möglich. Die Ausnahmen betreffen Kinder und Jugendliche sowie schwerkranke Patienten. Der Stopp gilt auch im Krankenhaus Mara. Hintergrund ist der Corona Ausbruch bei Tönnies. Schon gestern hatte das Klinikum Bielefeld seine drei Häuser (Mitte, Rosenhöhe und Halle) für Besucher geschlossen. Alle Bielefelder Krankenhäuser bereiten sich auf einen möglichen Anstieg der Zahlen bei uns in der Stadt vor. Bereits wieder anderweitig genutzte Stationen im Evangelischen Krankenhaus Bethel werden so vorbereitet, dass sie im Falle eines Falles schnell wieder zu Covid 19 Stationen umgebaut werden können, sagte uns Sprecherin Sandra Gruß. Vom Klinikum Bielefeld Mitte heißt es, man sei gerüstet, die Infrastruktur stehe.

+++ 19. Juni +++ Pop-Up-Freizeitpark kommt an die Radrennbahn

In den Sommerferien soll in Bielefeld ein neuer, mobiler Freizeitpark aufmachen. Eingezäunt und mit Eintritt an der Radrennbahn. Die Ratsfraktionen haben dem am Donnerstagabend zugestimmt. Damit sollen die Schausteller unterstützt werden, die wegen der coronabedingte abgesagten Stadtfeste ohne Einnahmen sind. Der Freizeitpark soll vier Tage die Woche öffnen.

+++ 19. Juni +++ Britta Haßelmann stellt Strafanzeige gegen Tönnies

Die Bielefelder Bundestagsabgeordnete der Grünen Britta Haßelmann hat nach eigenen Angaben Strafanzeige gegen den Tönnies Konzern gestellt. Haßelmann zeigte sich entsetzt über das Ausmaß der Coronainfektionen bei Tönnies und meinte, mit der Ausbeutung in der Branche müsse Schluss sein. Am Donnerstagabend gab die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen Bundestagsfraktion in den Sozialen Medien bekannt, dass sie "wegen des Tatbestands der Körperverletzung und aller weiteren in Betracht kommenden Delikte" Strafanzeige eingereicht habe. Haßelmann sieht die Nichteinhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen als Verursacher für die dramatische Entwicklung im Tönnies-Werk in Rheda Wiedenbrück.


+++ 18. Juni +++ Tönnies Skandal mit weiteren Auswirkungen in Bielefeld

Der Corona Ausbruch bei Tönnies hat jetzt auch Auswirkungen auf Menschen aus Bielefeld. Fünf Bewohner einer kleineren Sammelunterkunft in unserer Stadt sind positiv auf das Virus getestet. Dabei handelten es sich nach Auskunft von Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger um vier Tönnies Mitarbeiter, sowie die Ehefrau eines Mitarbeiters. Sie alle befinden sich nun in Quarantäne. Auch die Tochter eines Tönnies Arbeiters, die zwar nicht in Bielefeld wohnt, aber hier zum Westfalen Kolleg geht, ist ebenfalls positiv getestet worden. Ihre Schulkamerade können sich jetzt freiwillig testen lassen. Die Schülerin und ihre Klassenkameraden befinden sich ebenfalls in Quarantäne. Die Quanrantäne-Zahlen der Bielefelder Statistik dürften morgen stark steigen, da es auch bereits eine Abschlussveranstaltung am Westfalen Kolleg gab. Außerdem gibt es acht Kinder, die auf sechs verschiedene Bielefelder Grundschulen gehen und deren Eltern bei Tönnies arbeiten. Die Kinder befinden sich mit ihren Familien ebenfalls in Quarantäne, sind aber nicht positiv getestet. Ein Kind geht in eine Bielefelder Kita, auch das bleibt zu Hause.

Krisenstabschef Ingo Nürnberger bezeichnet die Lage in Bielefeld insgesamt weiter als ruhig, er geht nicht davon aus, dass die Zahl der positiven Coronafälle in unserer Stadt extrem ansteigen wird. Sollte das aber der Fall sein, stünden zahlreiche Mitarbeiter des Gesundheitsamts bereit. Corona sei nicht vorbei, das zeigten die Vorfälle bei Tönnies deutlich, so Nürnberger weiter. Das Einhalten der Coronamaßnahmen sei deshalb von großer Bedeutung.

+++ 18. Juni +++ Ein neuer Coronafall in Bielefeld gemeldet

Bis zum Donnerstagmorgen hat der Corona-Skandal bei Tönnies keine größeren Auswirkungen auf die in Bielefeld gemeldeten Infektions- oder Quarantänezahlen. Mit Stand von 10 Uhr wurde eine Neuinfektion von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit sind jetzt insgesamt 420 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 401 davon gelten als wieder genesen. Das ist einer mehr als am Vortag. Fünf Bielefelder sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind weiter aktuell vierzehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Insgesamt drei Coronapatienten werden in einem der Bielefelder Krankenhäusern behandelt. Eine intensivmedizinische Behandlung und Beatmung ist nicht nötig. Auch dieZahl der Bielefelder in Quarantäne steigt lediglich um sechs auf 57 an. 

+++ 18. Juni +++ Wegen Corona-Skandal bei Tönnies: Klinikum Bielefeld schließt für Besucher

Das Klinikum Bielefeld schließt nach dem Corona Ausbruch bei Tönnies ab sofort wieder seine drei Häuser für Besucher. Die schon bestehenden Ausnahmen gelten weiter, wie zum Beispiel für Besucher auf der Palliativstation. Im EvKB sind Besuche aktuell erlaubt, ebenso im Franzsikus Hospital. Die Bielefelder Krankenhäuser bereiten sich außerdem auf einen möglichen Anstieg der Zahlen bei uns in der Stadt vor. Bereits wieder anderweitig genutzte Stationen im Evangelischen Krankenhaus Bethel werden so vorbereitet, dass sie im Falle eines Falles schnell wieder zu Covid 19 Stationen umgebaut werden können, so Sprecherin Sandra Gruß. Wir sind gerüstet, die Infrastruktur steht bei uns, heißt es vom Klinikum Bielefeld Mitte. Dort wird seit gestern eine Patientin wegen Covid 19 behandelt, die aus der Familie eines Tönnies Mitarbeiters stammt. Da das Klinikum Bielefeld auch einen Standort in Halle hat, sei die Frau hier ins Krankenhaus gekommen. Sie kommt aber aus dem Kreis Gütersloh, ihre Familie lebt nicht in Bielefeld.

+++ 18. Juni +++ Entsetzen über Tönnies, Werkverträge in Kritik

Die schockierenden Infektionszahlen beim Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück werden heute weiter aufgearbeitet. Fast 660 Personen haben sich infiziert, weitere Testergebnisse stehen noch aus. Die Kitas und Schulen im Kreis Gütersloh bleiben geschlossen. Auch der Mit-Eigentümer des Fleischkonzerns in Rheda-Wiedenbrück, Robert Tönnies, zeigt sich schockiert über die dortigen Infektionszahlen. Das Problem sei sicher dem System der Werkverträge geschuldet, ließ er mitteilen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert, das geplante Verbot von Werkverträgen schnell umzusetzen. Ihr Vorsitzender Adjan sagte der Funke-Mediengruppe: Die Politik müsse diesem kranken System endlich ein Ende machen. Die Bielefelder Grünen-Fraktionsgeschäftsführerin im Bundestag, Haßelmann, zeigte sich entsetzt über die Zahlen bei Tönnies und meinte: Mit der Ausbeutung in der Branche müsse Schluss sein. Der Linke-Abgeordnete Straetmanns aus Bielefeld spricht von einem offensichtlichen Versagen der Firma. Darunter leide mit den Folgen das Gemeinwohl in OWL.


+++ 17. Juni +++ Corona-Alarm bei Tönnies in Rheda - Kreis Gütersloh schließt Schulen und Kitas

Der Corona Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies in Rheda-Wiedenbrück nimmt immer größere Ausmaße an. 657 Fälle sind vom Krisenstab des Kreises Gütersloh bei Tönnies bestätigt.

Güterslohs Landrat Sven Georg Adenauer verfügte deshalb am Nachmittag die sofortige Schließung des Schlachtbetriebs. Die gesamte Produktion auf dem Tönnies Gelände am Standort Rheda Wiedenbrück muss unverzüglich zurückgefahren werden. Alle Infizierten und deren engsten Kontaktpersonen, sowie die noch nicht getesteten und auf dem Betriebsgelände tätigen Mitarbeiter werden unter Quarantäne gestellt. Gleichzeitig kündigte Adenauer an, dass die Schulen und Kitas im Kreis Gütersloh wieder geschlossen werden und auch vor den Sommerfeiren nicht mehr öffnen. Nur eine Notbetreuung findet statt.

Ein kompletter erneuter Lockdown soll vorerst verhindert werden. Ein Tönnies Sprecher entschuldigte sich auf einer gemeinsammen Pressekonferenz. Er sagte, dass die Arbeitsbedingungen in den Kühlbereichen des Betriebs die Virusverbreitung begünstigt haben könne. Auch die Lockerungen bei der Reisefreiheit könne dazu beigetragen haben. Die Mitarbeiter des Betriebs kommen vielfach aus osteuropäischen Ländern. Es habe zuletzt zahlreiche private Fahrten in die Heimat gegeben. Dabei könnte es zu Infektionen gekommen sein.  Die Arbeitsbedingungen und die Unterkünfte für die Mitarbeiter der Fleischindustrie stehen nicht erst seit der Coronakrise stark in der Kritik.

+++ 17. Juni +++ Fünf neue Infektionen gemeldet

Nach zuletzt sechs Tagen ohne Meldung einer Neuinfektion in Bielefeld meldet die Stadt am Mittwoch gleich fünf neue Coronafälle. Damit sind jetzt insgesamt 419 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 400 davon gelten als wieder genesen (+1), fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell 14 Bielefelder an dem Virus erkrankt. Insgesamt drei Coronapatient müssen im Krankenhaus behandelt werden. 51 Bielefelder befinden sich in Quarantäne, sechs mehr als am Vortag.

+++ 17. Juni +++ Mehr Tests und Verbesserungen bei Tönnies

Der Kreis Gütersloh führt ab sofort wieder eigene Tests auf dem Firmengelände des Fleischkonzerns Tönnies in Rheda-Wiedenbrück durch. Neuinfektionen würden sich meist auf Menschen beschränken, die in der Zerlegung tätig sind. Tönnies hat zugesagt, in dem Bereich weniger Mitarbeiter und technische Hilfen einzusetzen, um Infektionen zu verhindern.


+++ 16. Juni +++ Sechster Tag ohne Neuinfektion aber mehr im Krankenhaus

Auch am sechsten Tag in Folge ist von der Stadt keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind unverändert insgesamt 414 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind weiter aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Insgesamt drei Coronapatient müssen jetzt im Krankenhaus behandelt werden. Zwei mehr als gestern. 45 Bielefelder befinden sich in Quarantäne (-10).

+++ 16. Juni +++ Keine Nachtansichten - Run & Roll Day digital?

Die Bielefelder Nachtansichten sind für dieses Jahr jetzt definitiv abgesagt worden. Die Bielefeld Marketing hat auch den Nachholtermin im August gestrichen. „Wir gehen leider davon aus, dass wir die Nachtansichten unter den jetzt erwartbaren Rahmenbedingungen nicht so durchführen könnten, wie man sich das gewünscht hätte“ – heißt es. Auch der run&roll Day im September findet bekanntlich nicht wie gewohnt statt. Bielefeld Marketing und Stadtwerke denken über eine digitale Lösung nach – bei der zum Beispiel jeder für sich läuft und das Ergebnis online einträgt.

+++ 16. Juni +++ Corona-Warn-App verfügbar

Seit dem frühen Dienstagmorgen ist die offizielle Corona-Warn-App verfügbar. Mit dieser App sollen zukünftig Infektionsketten besser aufgestellt und Infizierungen früher festgestellt werden. Die Nutzung ist freiwillig. Hier haben wir die Links zur App und weitere Infos für euch zusammengefasst.


+++ 15. Juni +++ 5. Tag ohne Neuinfektion

Auch nach dem Wochenende wurde von der Stadt am fünften Tag in Folge keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind unverändert insgesamt 414 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind weiter aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Auch diese Zahl bleibt seit Mittwoch letzter Woche konstant. Ein Coronapatient muss derzeit in einem Bielefelder Krankenhaus behandelt werden. 55 Bielefelder befinden sich in Quarantäne, einer weniger als am Sonntag.

+++ 15. Juni +++ Ab heute neue Lockerungen

Für alle Grundschüler geht es mit dem Unterricht weiter, Veranstaltungen dürfen unter Auflagen mit bis zu 100 Teilnehmern stattfinden, bei Geburtstagsfeiern sind 50 Gäste erlaubt... Es gibt einige Änderungen und Lockerungen bei den Coronamaßnahmen, die ab heute greifen. Hier haben wir eine Übersicht für euch zusammengestellt.


+++ 14. Juni +++ Vierter Tag in Folge ohne Neuinfektion

Am Sonntag wurde von der Stadt am vierten Tag in Folge keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind unverändert insgesamt 414 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Auch diese Zahl bleibt seit Mittwoch konstant. Mit Stand von Donnerstag wird ein Coronapatient in einem Bielefelder Krankenhaus behandelt. 56 Bielefelder befinden sich in Quarantäne, fünf weniger als am Samstag.


+++ 13. Juni +++ Erneut keine Neuinfektion gemeldet

Auch am Samstag wurde von der Stadt keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind unverändert 414 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind weiterhin aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Mit Stand von Donnerstag wird ein Coronapatient in einem Bielefelder Krankenhaus behandelt. 61 Bielefelder befinden sich in Quarantäne, 19 weniger als am Freitag.


+++ 12. Juni +++ Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld hat uns Sozialdezernent und Leiter des Bielefelder Corona-Krisenstabs Ingo Nürnberger wieder Frage und Antwort gestanden. Im Interview mit Moderatorin Bettina Wittemeier hat Nürnberger berichtet, wie sich die Stadt auf weitere Lockerungen vorbereitet und wie er den Demonstrationen am Wochenende entgegenblickt.

Hier könnt ihr das Interview mit Ingo Nürnberger nachhören.

+++ 12. Juni +++ Keine Neuinfektion gemeldet

Auch am Freitag wurde von der Stadt keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind im Tagesvergleich unverändert 414 Bielefelder seit Beginn der Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind weiterhin aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Mit Stand von gestern wird derzeit ein Coronapatient in einem Bielefelder Krankenhaus behandelt. 80 Bielefelder befinden sich in Quarantäne.

+++ 12. Juni +++ Wegen Corona-Krise: Haushalts-Ausgaben sollen überprüft werden

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion Bielefeld will, dass der städtische Haushalt auf den Prüfstand gestellt wird. Es gehe darum zu beleuchten, wie wichtig und dringend bestimmte Ausgaben seien, angesichts der durch die Corona-Pandemie ausgelösten wirtschaftlichen Krise. Die Rahmenbedingungen seien stark negativ beeinflusst worden. Unter anderem die dem aktuellen Haushalt zugrunde liegenden Zahlen bezüglich der Gewerbesteuereinahmen passten nicht mehr. Auch wenn der Bund die Hälfte des Gewerbesteuerausfalls von fast 57 Millionen Euro kompensieren wolle, fehlten nur hier immer noch Einnahmen in Höhe von rund 28 Millionen Euro.


+++ 11. Juni +++ Keine Neuinfektion am Feiertag

An Fronleichnahm wurde von der Stadt keine weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Damit sind weiter 414 Bielefelder seit Beginn der  Pandemie positiv auf das Virus getestet worden. 399 davon gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind aktuell zehn Bielefelder an dem Virus erkrankt. Eine Person wird  derzeit im Krankenhaus behandelt. 85 Bielefelder befinden sich in Quarantäne.

Bei unseren Nachbarn im Kreis Gütersloh ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen hingegen sprunghaft angestiegen. Insgesamt meldete die Kreisverwaltung gestern 29 neue Fälle, 27 davon gehen zurück auf Werkvertragsarbeiter bei Deutschlands größtem Schlachtbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück.

+++ 11. Juni +++ Viele Besucher in Olderdissen

An Fronleichnahm haben viele einen Ausflug in den Tierpark Olderdissen unternommen. Aufgrund der derzeit gültigen Coronaregeln dürfen sich jedoch maximal 1.000 Personen im derzeit eingezäunten Gelände aufhalten. Zum Nachmittag war der Andrang so groß, dass Tierparksleiter Herbert Linnemann ab 16 Uhr davon abriet, noch anzureisen. Normalerweise ist der Tierpark aktuell von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 17 Uhr. 

+++ 11. Juni +++ Open-Air Programm trotz Corona

In den Sommerferien wird es in Bielefeld trotz Corona-Pandemie Open-Air Programm geben. Der Kultursommer wird auf zwei Bühnen verteilt: Im Ravensberger Park und an der Sparrenburg. Das Kulturamt und die Bielefeld Marketing haben für den Burgsommer schon mehr als 30 Termine für das Programm zusammen, darunter Konzerte, Puppentheater, Poetry Slams, Lesungen, Yoga oder verschiedene Wein- und Gin-Tastings. Wegen der Coronaregeln ist nur eine bestimmte Besucheranzahl erlaubt, weshalb es die Karten für die Veranstaltungen ab jetzt nur im Online-Vorverkauf gibt und unter Angabe der Kontaktdaten. Vor Ort wird es keine Abendkasse geben. Auch für die kostenlosen Angebote ist eine Online-Anmeldung notwendig. Den Link für die Tickets gibt es hier.

+++ 10. Juni +++ Coronakrise reißt Loch in Bielefelder Stadtkasse

Die Corona-Krise reißt ein großes Loch in den Haushalt der Stadt Bielefeld. Stadtkämmerer Rainer Kaschel geht bis zum Jahresende von einem Verlust in Höhe von 86 Millionen Euro aus. Das größte Minus entsteht demnach bei den Gewerbesteuereinnahmen, bisher nahm die Stadt hier schon fast 63 Millionen Euro weniger ein, hieß es gestern im Finanzausschuss. Insgesamt haben bisher 326 Betriebe beantragt, die Steuer herabsetzen zu lassen oder zu stunden, weil die Corona-Krise sie in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht hat. Solche Anträge stellen jetzt aber immer weniger Firmen.

Stark bemerkbar macht sich auch, dass die Stadt Eltern die Beiträge für die Kita erlässt. Bis Juli kommt hier nochmal ein Minus von 4,2 Millionen Euro dazu. Einnahmeausfälle des Theaters, des Ordnungsamts oder der VHS tragen ebenso dazu bei, wie die Ausgaben für Schutzausrüstung für die Bielefelder Feuerwehr. Außerdem stimmte der Finanzausschuss zu, eine Fahrradstaffel beim Ordnungsamt einzusetzen. Sie soll im Sinne der Verkehrswende Radwege überwachen und diejenigen in den Blick nehmen, die unter anderem Fahrradwege blockieren. Geplant ist, dass die Staffel im September startet.

+++ 10. Juni +++ Saison für Amateur- und Jugendvereine abgebrochen

Jetzt ist offiziell entschieden worden, dass die Saison des Amateur- und Jugendfußballs bei uns in Bielefeld abgebrochen wird. Als überkreisliche Aufsteiger stehen damit der TuS Dornberg, VfL Oldentrup und SV Heepen fest. Ende Juli sollen die neuen Staffeln eingeteilt sein. Wann die kommende Saison startet ist noch unklar. Vor dem 31.August wird das nicht geschehen, bis dahin darf trainiert werden, Freundschaftsspiele oder Turniere bleiben vorerst aber weiterhin ausgeschlossen.

+++ 10. Juni +++ eine neue Infektion gemeldet

In Bielefeld wurde am Mittwoch eine nachweisliche Neuinfektion mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 414 Bielefelder positiv auf das Virus getestet worden, 399 von ihnen gelten als wieder genesen, fünf sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Damit sind momentan nachweislich zehn Bielefelder akut an dem Virus erkrankt, eine Person mehr als Dienstag. Eine Person wird derzeit im Krankenhaus behandelt, 84 befinden sich in Quarantäne.


+++ 09.06. +++ Zwei neue Infektionen gemeldet

Am Dienstag wurden von der Stadt zwei neue Coronafälle in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der insgesamt positiv auf das Virus getesteten Bielefelder steigt damit auf 413. Derzeit leiden aber offiziell nur neun Menschen aus unserer Stadt an dem Virus. 399 gelten als genesen, einer mehr als am Vortag. In den Krankenhäusern der Stadt wird weiter ein Patient mit Corona behandelt. Fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben, Unter häuslicher Quarantäne stehen 79 Bielefelder. Das sind 26 mehr als am Vortag.

+++ 09. Juni +++ Export bricht in Bielefeld enorm ein

Die Industrie und Handelskammer bestätigt für Bielefeld den bundesweiten Trend: Auch bei den Unternehmen hier sei der Export im vergangenen Monat coronabedingt enorm eingebrochen. Laut IHK in Bielefeld geht es bei uns in die gleiche Richtung wie bundesweit. Genaue Zahlen liegen der Kammer in Bielefeld dazu aber noch nicht vor. Deutschlandweit war der Export im April im Vergleich zum Vormonat wegen der Coronakrise um mehr als 30 Prozent eingebrochen. Jörg Deibert, Sprecher der IHK in Bielefeld, sagte, mit den Lockerungen springe der Handel bei uns zwar wieder an, es werde aber noch eine lange Durststrecke für die Unternehmen bei uns geben. Man sehe Licht am Ende des Tunnels, könne aber nicht voraussagen, wie lang der Tunnel sei.

Die Exportquote in Bielefeld lag im vergangenen Jahr bei 38 Prozent. Insgesamt kam Ostwestfalen mit den Auslandsumsätzen im Jahr 2019 auf einen Rekordwert von 16,9 Milliarden Euro.

+++ 09. Juni +++ Coronaschnelltest für Bielefelder Wahlhelfer?

Die Bürgergemeinschaft für Bielefeld fordert für die Wahlhelfer bei der Kommunalwahl im September Corona-Schnelltests. Demnach sollen die etwa 2.000 Menschen 24 Stunden vor dem 13.September auf das Virus getestet werden und anschließend bis zu ihrem Einsatz in Quarantäne, so die NW. Diesen Vorschlag machte der gestern zum Oberbürgermeisterkandidaten gewählte Rainer Ludwig. Die Bürgergemeinschaft für Bielefeld hatte Verfassungsbeschwerde gegen den Wahltermin beim NRW-Verfassungsgerichtshof in Münster eingereicht, weil die aktuellen Bedingungen gegen die Chancengleichheit im politischen Wettbewerb verstoßen würden.


+++ 08. Juni +++ Noch acht aktuelle Infektionen in Bielefeld

Zum Start in die neue Woche wurde von der Stadt Bielefeld kein weiterer Coronafall gemeldet. Die Zahl der insgesamt positiv auf das Virus getesteten Bielefelder bleibt damit konstant bei 411. Derzeit leiden aber offiziell nur noch acht Menschen aus unserer Stadt an dem Virus. 398 gelten als genesen, einer mehr als am Vortag. In den Krankenhäusern der Stadt wird eine Person mit Corona behandelt. Fünf Bielefelder sind mit Corona verstorben, Unter häuslicher Quarantäne stehen 53 Bielefelder. 

+++ 08. Juni +++ Weitere Freibäder öffnen

Nach dem Wiesenbad starten heute auch das Waldbad Senne, das Naturfreibad Brackwede und das Freibad Dornberg in die Saison. Wegen Corona gibt es aber Besucher-Obergrenzen, die Duschen und Umkleiden in den Bädern bleiben geschlossen. Wer schwimmen gehen will, muss sich vorher online ein Ticket kaufen. Auch die Öffnungszeiten sind anders als üblich: die Bäder in Senne und Brackwede öffnen bei gutem Wetter zwischen 12 und 19 Uhr, bei schlechtem Wetter erst ab 16 Uhr. In Dornberg jeweils eine Stunde später (13-19 Uhr / ab 17 Uhr). Die anderen Bielefelder Freibäder öffnen dann nächsten Montag. Infos und Tickets gibt unter bbf-online.de

+++ 08. Juni +++ Ab heute dürfen wieder alle Kinder in die Kita

Heute startet für alle Kinder in Bielefeld wieder die Betreuung in Kitas und der Tagespflege. Für die 13.400 Bielefelder Kinder und deren Erzieherinnen und Erzieher, sowie für die Eltern gelten aber besondere Regeln wegen der Corona-Pandemie. So kommen die Kinder im Schnitt zehn Wochenstunden weniger als sonst in die Kita. Etwa 70 bis 90 Prozent der Erzieher sind vor Ort und vor allem für die größeren Kinder gelten viele Hygiene-Regeln. Eltern beispielweise müssen beim Hinbringen und Abholen der Kinder Mundschutze tragen.


+++ 07. Juni +++ Kein neuer Coronafall gemeldet

Am Sonntag wurde von der Stadt Bielefeld kein weiterer Coronafall gemeldet. Die Zahl der insgesamt positiv auf das Virus getesteten Bielefelder bleibt damit konstant bei 411. Akut leiden aber offiziell nur noch neun Menschen in unserer Stadt an dem Virus. 397 Menschen gelten als genesen. Ob derzeit Bielefelder im Krankenhaus behandelt werden müssen, blieb auch heute offen. Am Montag soll es dazu wieder Infos geben. Unter häuslicher Quarantäne stehen 53 Bielefelder, eine Person weniger mehr als am Vortag. 

+++ 07. Juni +++ Kritik an fehlendem Abstand bei Demos

Am Samstag waren in Bielefeld über 1.000 Demonstranten auf der Straße unterwegs. Der größte Protest fand unter dem Motto „Black Lives Matter“ gegen Rassismus statt. Auslöser der Bewegung ist der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz in den USA.

Die Teilnehmer starteten um 15 Uhr am Hauptbahnhof und zogen friedlich über den Willy-Brandt zum Jahnplatz. Laut Polizei Bielefeld waren nur 50 Teilnehmer von privater Seite angemeldet worden. Aufgrund der tatsächlichen Demogröße und von Teilnehmern nicht eingehaltener Corona-Abstandsregeln gab es vor allem in Sozialen Medien Kritik an der Umsetzung des Protests. Die Polizei hatte im Vorfeld angekündigt die Einhaltung der Abstandsregeln im Blick zu haben. Um 16 Uhr startete außerdem eine Grundrechte-Demo auf dem Kesselbrink. Hier kamen nur wenige Teilnehmer zusammen. Es gab allerdings einen Zwischenfall. Einem Redner wurde das Mikrofon aus der Hand gerissen. Für den frühen Abend war noch eine kleinere Veranstaltung dieser Art im Ravensberger Park angemeldet worden. Diese fand jedoch nicht statt.


+++ 06. Juni +++ Fünfter Corona-Todesfall in Bielefeld

Am Samstag wurde von der Stadt Bielefeld der fünfte Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Nähere Angaben zur verstorbenen Person, auch zu Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen gibt es bislang nicht. Die Zahl der insgesamt positiv auf das Virus getesteten Bielefelder wurde unterdessen um zwei auf 411 korrigiert. Bei zwei Getesteten hatte sich das zunächst positive Ergebnis doch nicht bestätigt. Damit sinkt auch die Zahl der akuten Infektionen auf jetzt neun. 397 Menschen gelten weiter als genesen. Ob derzeit Bielefelder im Krankenhaus behandelt werden müssen, blieb heute offen.  Unter häuslicher Quarantäne stehen 54 Bielefelder, zwölf mehr als am Vortag. 


+++ 05. Juni +++ NRW: Grundschulen öffnen für alle Kinder

Alle Kinder im Grundschulalter sollen in Nordrhein-Westfalen ab Montag, dem 15. Juni wieder täglich zur Schule gehen. Fast zehn Wochen lang ist der Unterricht wegen der Corona-Pandemie eingestellt oder deutlich eingeschränkt gewesen. Die derzeitige Entwicklung des Infektionsgeschehens ermögliche den Weg zu einem verantwortungsvollen Regelbetrieb an den Grundschulen, so NRW Schulministerin Gebauer. Es könne wieder im normalen Klassenverband unterrichtet werden. Die Anfangs- und Pausenzeiten sollen an den Schulen für alle Klassen gestaffelt werden. Für die Anwesenheit der Schüler gibt es laut Gebauer eine Dokumentationspflicht. Auch der Offene Ganztag werde unter diesen Voraussetzungen wieder aufgenommen. Die Notbetreuung an den Grundschulen ende damit.

+++ 05. Juni +++ Kita: Kinder dürfen hin, aber mit Einschränkungen

Am Montag dürfen endlich wieder alle Kleinkinder in Bielefeld zurück in die Kitas und zur Tagespflege. Für die 13.400 Kinder wird es allerdings noch Einschränkungen geben, genau wie für die Erzieherinnen und Erzieher und die Eltern. Die Stadt und die weiteren Träger haben jetzt einen Ausblick darauf gegeben. So kommen die Kinder im Schnitt zehn Wochenstunden weniger als sonst. Etwa 70 bis 90 Prozent der Erzieher sind vor Ort und vor allem für die Großen gelten viele Hygiene-Regeln.

+++ 05. Juni +++ Keine neue Infektion gemeldet

Am Freitag wurde genau wie am Vortag kein neuer Coronafall von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit bleibt es weiterhin bei insgesamt 413 infizierten Menschen in unserer Stadt. Davon sind 397 wieder genesen. 12 Bielefelder sind akut erkrankt. Nur einer muss im Krankenhaus behandelt werden. Unter häuslicher Quarantäne stehen 42 Bielefelder, zwei mehr als am Vortag. Vier sind bislang mit dem Coronavirus verstorben. 


+++ 04. Juni +++ Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update hat uns Ingo Nürnberger, Leiter des Bielefelder Corona-Krisenstabs, wieder Rede und Antwort gestanden. Im Interview mit Radio Bielefeld Moderator Dirk Sluyter erklärt Nürnberger, wie die weitere Öffnung der Kitas abläuft und wie sich die Zahl der Corona-Tests entwickelt.

Hier könnt ihr das Interview nachhören:

+++ 04. Juni +++ Kein neuer Coronafall gemeldet

Am Donnerstag wurde kein neuer Coronafall von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit bleibt es weiterhin bei insgesamt 413 infizierten Menschen in unserer Stadt. Davon sind 397 wieder genesen, einer mehr als am Vortag. 12 Bielefelder sind akut erkrankt. Nur einer muss im Krankenhaus behandelt werden. Unter häuslicher Quarantäne stehen 40 Bielefelder. Vier sind bislang mit dem Coronavirus verstorben. 


+++ 03. Juni +++ Corona-Krise: Mehr Arbeitslose im Mai

Die Corona-Krise hinterlässt ihre Spuren – und das auch auf dem Arbeitsmarkt. Im vergangenen Monat ist die Zahl der Arbeitslosen in Bielefeld auf fast 15.800 Menschen gestiegen. Das sind 700 mehr als im April - und sogar 2.700 mehr als zur gleichen Zeit vor einem Jahr. Wesentliche Gründe sieht der Leiter der Arbeitsagentur in Bielefeld, Thomas Richter, darin, dass Unternehmen aufgrund von Corona mit Neueinstellungen noch warten, Bewerbungsverfahren aussetzen und Eintrittstermine nach hinten verschieben. Es gebe trotz weiter steigender Arbeitslosenzahlen aber Grund, auf eine gute Entwicklung zu hoffen, meint Richter, Unternehmen würden zB. wieder mehr freie Stellen als im April melden. Auch bundesweit ist die Zahl der Arbeitslosen gestiegen, auf jetzt etwas mehr als 2,8 Millionen. 

+++ 03. Juni +++ Drei neue Coronainfektionen gemeldet

Nach zehn Tagen ohne Neuinfektion wurden am Mittwoch drei neue Coronafälle von der Stadt Bielefeld gemeldet. Damit steigt die Zahl der insgesamt infizierten Menschen in unserer Stadt auf 413. Davon sind 396 wieder genesen, 13 Bielefelder sind akut erkrankt. Nur einer muss im Krankenhaus behandelt werden, allerdings auf der Intensivstation und unter Beatmung. Unter häuslicher Quarantäne stehenden 36 Bielefelder. Vier sind bislang mit dem Coronavirus verstorben. 


+++ 02. Juni +++ Stadtteilbibliotheken öffnen wieder

Am Dienstag (2. Juni) machen auch die Bibliotheken in den Bielefelder Stadtteilen wieder auf. Ab zehn Uhr sind Ausleihen und Beratungen in Brackwede, Sennestadt, Stieghorst, Schildesche, Jöllenbeck, Baumheide und Dornberg möglich, ab morgen dann auch in Heepen. Es gelten überall die Hygiene- und Abstandsregeln und begrenzte Besucherzahlen.

+++ 02. Juni +++ Wieder keine Neuinfektion gemeldet

Auch am zehnten Tag in Folge wurde von der Stadt Bielefeld am Dienstag erneut keine Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Seit sechs Tagen stagniert auch die Zahl der genesenen Bielefelder. Diese liegt aktuell bei 395. Elf Bielefelder sind derzeit offiziell noch erkrankt. Drei davon liegen im Krankenhaus, zwei auf einer Intensivstation und unter Beatmung. Zurück geht die Zahl der unter häuslicher Quarantäne stehenden Menschen in unserer Stadt. Im Tagesvergleich nahm sie um weitere vierzehn Bielefelder ab und liegt jetzt bei nur noch 34.  Vier Bielefelder sind bislang mit dem Coronavirus verstorben. 


+++ 01. Juni +++ Neunter Tag ohne gemeldete Neuinfektion in Folge

Auch am neunten Tag in Folge wurde von der Stadt Bielefeld am Pfingstmontag erneut keine Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Seit fünf Tagen stagniert allerdings auch die Zahl der genesenen Bielefelder. Diese liegt aktuell bei 395. Elf Bielefelder sind derzeit offiziell noch erkrankt. Das lange Pfingstwochenende könnte ein Grund für die fehlende Entwicklung sein. An Wochenenden war auch in Bielefeld während der gesamten Coronakrise bislang ein geringeres Meldeaufkommen zu beobachten. Einzig die Zahl der unter häuslicher Quarantäne stehenden Menschen in unserer Stadt verändert sich. Im Tagesvergleich nahm sie um weitere zehn Bielefelder ab und liegt jetzt bei nur noch 48. Vier Bielefelder sind bislang mit dem Coronavirus verstorben. 

+++ 01. Juni +++ Wieder viel los in Olderdissen

Im Tierpark Olderdissen ist über Pfingsten bei den Besuchern wieder viel Geduld gefragt. Schon am Pfingstsonntag hatten sich lange Warteschlangen vor dem Eingang und dem Parkplatz gebildet, sagte Tierparkleiter Linnemann zu Radio Bielefeld. Und auch am  sonnigen Pfingstmontag wurde mit einem ähnlichen Ansturm gerechnet. In Olderdissen dürfen sich wegen der geltenden Abstandsregeln und Coronamaßnahmen nur 1.000 Besucher gleichzeitig auf dem umzäunten Gelände aufhalten. Auch die Zahl der Parkplätze ist reduziert.


+++ 31. Mai +++ Acht Tage ohne Neuinfektion

Auch am achten Tag in Folge wird in Bielefeld keine Corona-Neuinfektion registriert. Die Zahl der positiv auf das Virus Getesteten liegt damit weiter bei 410. Vier Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben. Elf leiden akut an einer Infektion. 395 sind demnach bereits wieder genesen. Mit Stand von Freitag müssen drei von ihnen im Krankenhaus behandelt werden, zwei unter Beatmung auf der Intensivstation. 58 Bielefelder stehen aktuell unter häuslicher Quarantäne. 

+++ 31.Mai +++ Erneute Coronademo auf dem Kesselbrink

Am Samstagnachmittag hatten sich auf dem Kesselbrink rund 100 Teilnehmer einer Demonstrantion gegen die Corona-Schutzmaßnahmen zusammengefunden. Leicht mehr als in den Vorwochen. Diesmal kamen auch einige Gegendemonstranten hinzu und es gab Wortgefechte. Die Demonstranten sehen durch einige Coronamaßnahmen ihre Grundrechte verletzt. Obwohl es Lockerungen wie das schrittweise Öffnen der Gastronomie gibt, sind sie unzufrieden mit den Maßnahmen der Regierung. Einige Gegendemonstranten störten die Kundgebung am Samstag durch Zwischenrufe. Sie kritisieren die Maßnahmengegener als Verschwörungstheoretiker die zum Teil dem rechten Spektrum angehören.


+++ 30. Mai +++ 7. Tag ohne neue Infektion

Auch am siebten Tag in Folge wird in Bielefeld keine Corona-Neuinfektion registriert. Die Zahl der positiv auf das Virus Getesteten liegt damit weiter bei 410. Weiter leiden 11 Bielefelder akut an einer Infektion. Mit Stand von Freitag müssen drei von ihnen im Krankenhaus behandelt werden, zwei unter Beatmung auf der Intensivstation. 395 Bielefelder sind bereits wieder gesund und 60 in Quarantäne. 

+++ 29. Mai +++ Update mit Ingo Nürnberger

In seinem wöchentlichen Update bei Radio Bielefeld fasst der Leiter des Bielefelder Corona - Krisenstabs Ingo Nürnberger die Woche zusammen? Wie haben sich die Zahlen entwickelt? Wie laufen die Lockerungsmaßnahmen? Was sind die Pläne für die kommende Woche? Hier könnt ihr das Interview mit Radio Bielefeld Moderatorin Bettina Wittemeier nachhören.

+++ 29. Mai +++ Sechter Tag ohne Neuinfektion

Auch am sechsten Tag in Folge wird in Bielefeld keine Corona-Neuinfektion registriert. Die Zahl der positiv auf das Virus Getesteten liegt damit weiter bei 410. Weiter leiden 11 Bielefelder akut an einer Infektion, drei von ihnen müssen im Krankenhaus behandelt werden, zwei unter Beatmung auf der Intensivstation. 395 Bielefelder sind bereits wieder gesund und 71 in Quarantäne. 

Innerhalb der letzten sieben Tage hat es nur noch eine Neuinfektion in Bielefeld gegeben. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen.


+++ 28. Mai +++ Verbraucherzentrale in Corona-Zeiten besonders gefragt

Gerade in der Corona-Zeit haben Bielefelder Rat gesucht bei der Verbraucherzentrale in Bielefeld. Trotz der Kontaktbeschränkungen war sie für die Verbraucher telefonisch oder per Mail erreichbar und hat den Hilfesuchenden Tipps gegeben. Im vergangenen Jahr haben sich etwa 5.640 Menschen an die Verbraucherzentrale gewandt, um Hilfe bei Problemen zu bekommen. Zu den Klassikern zählen hier nicht nachvollziehbare Kosten auf der Telefonrechnung oder mangelhafte Informationen bei Vertragsabschlüssen in Telefon-Shops. Etwa 2.900 Mal leistete die Bielefelder Verbraucherzentrale im vergangenen Jahr Rechtsbeistand.

+++ 28. Mai +++ Corona-Krise wird für Tierpark Olderdissen teuer

Die Corona-Krise wird für den Tierpark Olderdissen teuer. Tierpark-Leiter Herbert Linnemann hat gestern im Betriebsausschuss des städtischen Umweltbetriebs prognostiziert, dass über das laufende Jahr zusätzlich 300.000 Euro dazu kommen, so das WB. Davon entfielen monatlich etwa 20.000 Euro nur für das Sicherheitspersonal. Der Park ist abgezäunt, die Besucherzahl auf 1.000 beschränkt. Dazu kommen fehlende Einnahmen. In den vergangenen beiden Monaten wurden rund 30.000 Euro weniger Parkgebühren eingenommen und auch beim Futterverkauf und Tiershop fehlen Geldeinnahmen. Beschlossen wurde im Ausschuss ein neuer überdachter Fahrradabstellplatz und auch die Busverbindungen sollen verbessert werden.

+++ 28. Mai +++ Coronazahlen sinken weiter

In Bielefeld hat es seit fünf Tagen keine registrierte Corona-Neuinfektion gegeben. Die Zahl der positiv auf das Virus Getesteten liegt damit weiter bei 410. Insgesamt leiden derzeit nur noch 11 Bielefelder an den Folgen der Infektion, zwei von ihnen liegen weiter auf der Intensivstation. 395 Bielefelder sind mittlerweile schon wieder gesund und 72 in Quarantäne. 


+++ 27. Mai +++ Hochzeitspaare müssen sich nicht länger alleine trauen

Ab Donnerstag (28.05.) ist es Hochzeitspaaren in Bielefeld wieder erlaubt, Gäste zur standesamtlichen Hochzeit mitzubringen. Aufgrund der Besonderheiten ist die Zahl der Gäste jedoch weiter aufgrund der Coronamaßnahmen beschränkt. Je nach gewähltem Trauzimmer können unterschiedlich viele Gäste dabei sein. Im Neuen Rathaus sind es zwei Gäste, im Heimathaus Jöllenbeck dürfen neben dem Brautpaar acht weitere Personen teilnehmen. Hier findet ihr eine Liste aller Trauzimmer. In Kürze will die Stadt noch einen weiteren, größeren Raum für Trauungen im Neuen Rathaus zur Verfügung stellen, damit dort mehr Gäste teilnehmen können.

+++ 27. Mai +++ Sieben Bielefelder Freibäder öffnen

Im Juni machen nach dem Wiesenbad in Bielefeld auch die anderen sieben Freibäder nach und nach auf. Am 8. Juni geht die Badesaison im Naturbad Brackwede, Senner Waldbad und Freibad Dornberg los, eine Woche später in Schröttinghausen, Gadderbaum und Hillegossen und am 22. Juni in Jöllenbeck. Es gelten die Hygiene- und Abstandsregeln. Eintrittskarten können ausschließlich online gekauft werden, unter bbf-online.de. Kinder bis zehn Jahre haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Auch für sie muss aber ein 0 Euro-Ticket mitbestellt werden. Ein Frühschwimmen findet in dieser Badesaison nur im Wiesenbad statt.

+++ 27. Mai +++ Nur noch 15 akute Infektionen

In Bielefeld hat es seit Samstag keine registrierte Corona-Neuinfektion gegeben. Die Zahl der positiv auf das Virus Getesteten liegt damit auch am Mittwoch weiter bei 410. Insgesamt leiden derzeit nur noch 15 Bielefelder an einer akuten Infektion. Drei von ihnen werden im Krankenhaus behandelt, zwei intensivmedizinisch und unter Beatmung. 391 Menschen aus unserer Stadt sind bereits wieder gesund. Innerhalb der letzten sieben Tage hat es nur noch eine Neuinfektion in Bielefeld gegeben. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 84 Bielefelder.

+++ 27. Mai +++ Schulbus-Unternehmen bekommen höhere Zuschüsse

Der Schulausschuss hat Zuschüsse für Schulbusunternehmen beschlossen, die in der Corona-Zeit Ausfälle hatten. Während die Verwaltung die Busunternehmer mit 25 Prozent bezuschussen wollte, schlug die FDP 50 Prozent vor. Diesem Antrag stimmten alle Fraktionen, bis auf SPD und Grüne zu, sie enthielten sich. 


+++ 26. Mai +++ Keine Kita Gebühren für Juni

Bielefelder Eltern werden die Kosten für die Betreuung ihrer Kinder auch im Juni erlassen. Die Kita oder Tagespflege bleibt somit einen weiteren Monat beitragsfrei. Im April und Mai hatten das Land NRW und die Stadt sich die Kosten in Höhe von rund 1.6 Millionen Euro pro Monat geteilt. Heute hat das Land entschieden für Juni und Juli nur noch ein Viertel zu übernehmen. Oberbürgermeister Clausen sagte dazu auf Anfrage von Radio Bielefeld, dass er diese Entscheidung nicht nachvollziehen könne, auch im Juni gebe es keinen Normalbetrieb: "Wir können den Eltern und ihren Kindern noch nicht wieder die gewohnte Qualität bieten. Daher ist es nur fair, dass auch im Juni die Beiträge erlassen werden", so Clausen. Der Rat der Stadt hatte der weiteren Aussetzung der Beiträge in Erwartung einer Kostenbeteiligung des Landes schon vergangene Woche zugestimmt. Jetzt verbleiben für den Monat Juni 1,2 Millionen Euro bei der Stadt.

+++ 26. Mai +++ Noch 16 akute Infektionen

Erneut wird heute keine weitere Coronainfektion in Bielefeld von den Behörden gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder beträgt damit weiterhin 410. Die Zahl der Genesenen steigt um einen auf 390 Akut infiziert sind demnach nur noch 16 Bielefelder. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden noch drei Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Innerhalb der letzten sieben Tage hat es nur noch eine Neuinfektion in Bielefeld gegeben. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 104 Bielefelder.

+++ 26. Mai +++ Wintersemester wohl weiter digital

So wie es aussieht, wird auch das kommende Wintersemester an der Uni Bielefeld wohl überwiegend digital stattfinden. In einem Schreiben des Rektorats heißt es, dass auch das nächste Semester kein Präsenzsemester sein wird. Man prüfe Ausnahmen und Regelungen zur Durchführung von Präsenzveranstaltungen im Wintersemester, insbesondere für Studierende im ersten Semester. Obwohl es noch keine Entscheidung vom Land gibt, habe sich die Uni Bielefeld für diesen Schritt entschieden, damit das neue Semester geplant werden könne.

+++ 26. Mai +++ Präsenzunterricht für weitere Jahrgänge startet

Ab jetzt startet für weitere Schüler in Bielefeld nach der langen Corona-Pause die Schule wieder. Nach Abschluss der Abiturprüfungen geht der Präsenzunterricht auch der restlichen Jahrgangsstufen 5 bis 9 an Gymnasien und Gesamtschulen weiter. Es wird eher ein sporadischer Besuch bleiben, denn wegen der Abstandsregeln können nicht alle Schüler an jedem Tag kommen. Bestehende Klassen müssen an vielen Schulen geteilt werden, weil die Klassenräume zu klein sind, um alle Kinder mit Abstand unterrichten zu können.

+++ 26. Mai +++ Einzelhandel läuft schleppend an

Die Lager sind voll, die Geschäfte in Bielefeld oftmals nicht. Trotz offener Geschäfte und Rabatte läuft der Einzelhandel nur schleppend wieder an, so der Handelsverband OWL. Geschäftsführer Thomas Kunz sagt, die Umsätze in den Geschäften liegen meist nur bei 60% vom Vorjahresniveau, je nach Branche auch bei 80%. Gekauft wird meist gezielt was dringend gebraucht wird. Das Shoppingvergnügen mit Spontankäufen bleibe aber aus. Gute Geschäfte machen derzeit vor allem Fahrradhändler, Gartencenter, Baumärkte und Lebensmittelgeschäfte. Die Bielefelder FDP setzt sich dafür ein, Sonntage für den Handel freizugeben, um so corona-bedingte Umsatzverluste aufzuholen.

+++ 26. Mai +++ Eventdienstleister aus OWL wollen Hilfe vom Land

17 Eventdienstleister aus OWL - darunter auch Stratmann Event aus Bielefeld - bitten die Landesregierung um weitere Zuschüsse. Die Corona-Krise habe zu einem plötzlichen Einbruch der Einnahmen bei den Eventfirmen um bis zu 90 Prozent geführt. Sie fürchten um ihre Existenz, weil Großveranstaltungen noch mindestens bis Ende August verboten und auch danach in gewohnter Form eher nicht in Sicht seien. In einer einmaligen Aktion haben sich die Firmen zusammengetan und fordern in einem Schreiben klare und bundesweit einheitliche Regeln, welche Art von Veranstaltungen ab wann wieder erlaubt sind.


+++ 25. Mai +++ Noch 17 akute Infektionen in Bielefeld

Auch zum Wochenstart hat die Stadt keine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder beträgt damit unverändert 410. Die Zahl der Genesenen steigt um einen auf 389. Akut infiziert sind demnach nur noch 17 Bielefelder. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden noch vier Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen liegt in Bielefeld aktuell bei zwei. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 122 Bielefelder.

+++ 25. Mai +++ Freibadsaison startet mit Verspätung

 

Als erstes Freibad in Bielefeld hat das Wiesenbad heute wieder geöffnet. Coronabedingt startete die Saison damit später als sonst und unter strengen Hygiene- und Abstandauflagen. Die Besucherzahl ist auf 1.350 Tickets beschränkt: Die Badegäste können jeweils in zwei Zeitzonen entweder morgens (von 06.00 – 09.00 Uhr) oder nachmittags (13.00 – 19.00 Uhr) in das Bad kommen. Um die Personalien der Gäste zu erfassen, gibt es die Tickets nur online. Pro sechs Quadratmeter darf ein Gast ins Wasser. Das Personal ist verstärkt worden, um die Becken zu beaufsichtigen. 

+++ 25. Mai +++ Prügel nach Corona-Grundrechte-Demo

 

In Bielefeld sind am Samstag nach der Demonstration der Gruppe „Grundrechte OWL“ zwei Teilnehmer verprügelt worden. Jetzt ermittelt der Bielefelder Staatsschutz. Wegen der Nähe zu der Kundgebung könne ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen werden, so die Polizei. Gegen 18 Uhr waren die beiden 54-jährigen Männer nach der Demo auf dem Kesselbrink zu Fuß auf dem Heimweg, als sie angegriffen wurden. Auf Höhe der Paulusstraße Ecke August-Bebel-Straße attackierten vier oder fünf Männer die beiden Fußgänger. Laut Polizei sei einer der beiden am Boden liegend getreten worden. Er kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus, konnte es nach einer Behandlung aber wieder verlassen. Obwohl die Polizei sofort nach den Angreifern fahndete, konnte sie die Männer nicht mehr finden und bittet jetzt um Hinweise zu den Verdächtigen. Etwa 100 Menschen hatten sich am Samstagnachmittag auf dem Kesselbrink versammelt um für Grundrechte und gegen die Coronaschutzmaßnahmen zu protestieren.


+++ 24. Mai +++ Keine neue Coronainfektion gemeldet

Am Sonntag hat die Stadt keine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder beträgt damit weiter 410. Die Zahl der Genesenen steigt um einen auf 388. Akut infiziert sind demnach nur noch 18 Bielefelder. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand von gestern fünf Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen liegt in Bielefeld aktuell bei zwei. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 125 Bielefelder.


+++ 23. Mai +++ Keine Kita-Gebühren im Juni

Abhängig von der Entscheidung des Landes NRW, müssen Eltern in Bielefeld auch im Juni keine Gebühren für Kitas, Offenen Ganztag und Tagespflege zahlen. Das hat der Rat der Stadt beschlossen. Das gilt aber nur, wenn das Land wie bisher für die Hälfte der entgangenen Gebühren aufkommt. Der Rat, der gestern wegen der Corona-Krise in der Stadthalle tagte, hat außerdem beschlossen, dass er selbst künftig federführend in Sachen Jahnplatzumbau ist und weitere Beschlüsse treffen kann. Bisher war der Stadtentwicklungsausschuss zuständig, in dem hat die Paprika-Kooperation allerdings keine Mehrheit. Der Rat hat außerdem entschieden, dass die Bielefelder Gastronomen wegen der Corona-Krise rückwirkend zum 1.1. und für das restliche Jahr keine Gebühren für ihre Außengastronomie zahlen müssen. Die Wirte sollen außerdem noch mehr Außenflächen bewirtschaften dürfen, dort sollen dann auch Kleinkünstler auftreten dürfen. Die Politik verabschiedete darüber hinaus ein Budget von 50.000 Euro als Soforthilfe für gemeinnützige Vereine in der Corona-Krise.

+++ 23. Mai +++ Wieder Demos gegen Coronamaßnahmen

Auch in Bielefeld sind Samstagnachmittag wieder zwei Demonstrationen im Zusammenhang mit den Einschränkungen während der Corona-Krise angemeldet. Zur Meditation auf dem Siegfriedplatz haben die Veranstalter zwischen 50 und 100 Teilnehmer angekündigt. Die Grundrechte OWL-Kundgebung auf dem Kesselbrink soll laut Veranstalter mit 100 Personen stattfinden.

+++ 23. Mai +++ Nur noch 19 akut infizierte Bielefelder

Am Samstag hat die Stadt eeine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder beträgt damit 410. Allerdings steigt auch die Zahl der Genesenen um zwei auf 387. Akut infiziert sind demnach nur noch 19 Bielefelder. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden aktuell fünf Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld aktuell bei drei. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 136 Bielefelder.


+++ 22. Mai +++ Wiesenbad öffnet unter besonderen Corona Bedingungen

Am Montag, den 25.05. öffnet das Wiesenbad seine Tore. Karten für das Frühschwimmen von 6 bis 9 am Morgen und für den Nachmittag von 13 bis 19 Uhr müssen vorher online gekauft werden unter www.bbf-online.de. Jeweils 1350 Karten stehen für beide Zeiträume zur Verfügung. Innerhalb des Gebäudes und in der Warteschleife müssen Mund-Nase-Masken getragen werden. Jeder Badegast hat auf der Liegeweise eine Fläche von zehn Quadratmetern. Zusätzliches Badepersonal verstärkt die Aufsicht am Schwimmbecken. Wer sich nicht an die Regeln halte, dürfe nicht bleiben, sagte BBF-Geschäftsführer Bruns. Nach den ersten Erfahrungen im Wiesenbad sollen schnellmöglichst auch die anderen sieben Freibäder in Bielefeld geöffnet werden.  

+++ 22.Mai +++ Ingo Nürnberger im Interview zur aktuellen Corona Lage

Trotz neuer Lockerungen gehen die Zahl der akut mit dem Corona Virus infizierten bei uns in Bielefeld weiter zurück. Über mögliche weitere Lockerungen, Hochzeiten mit oder ohne Gäste und die Kita Situation hat der Chef des Krisenstabs, Sozialdezernent Ingo Nürnberger live mit Radio Bielefeld Moderator Sebastian Wiese gesprochen.

+++ 22. Mai +++ Dritter Tag in Folge ohne gemeldete Neuinfektion

Am Freitag hat die Stadt den dritten Tag in Folge keine neue Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder bleibt damit konstant bei 409. Akut mit dem Virus infiziert sind 20 Bielefelder. Einer weniger als am Vortag. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand vom Mittwoch fünf Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld aktuell bei drei. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 142 Bielefelder.

+++ 22. Mai +++ Weitere Infektionen in Dissener Fleischfabrik

Im Fleisch-Zerlegebetrieb in Dissen bei Borgholzhausen gibt es neue Coronafälle. Erst  am 18. Mai wurde bekannt, dass 92 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert sind. Nun wurde das Virus bei 54 weiteren Fleischarbeitern nachgewiesen. Das hat eine zweite Testreihe jetzt ergeben. Aktuell werden die Kontaktpersonen ermittelt. Betroffen könnten wieder Fleischarbeiter sein, die auch im Kreis Gütersloh gemeldet sind.


+++ 21. Mai +++ Nur noch 21 akute Infektionen

Auch am Donnerstag hat die Stadt keine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder bleibt damit bei 409. 21 davon sind derzeit mit dem Virus infiziert. Vier weniger als am Vortag. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden mit Stand vom Vortag fünf Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld aktuell bei sechs. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 153 Bielefelder.

+++ 21. Mai +++ Oberbürgermeister spricht von Paradigmenwechsel

Mut zur Lockerung und Vorsicht im Alltag. Das sollte aktuell das Motto sein, sagte Oberbürgermeister Pit Clausen in einer weiteren Videobotschaft. Die Zahl der Neuinfektionen bleibt in Bielefeld unauffällig. Deshalb müsse ein Umdenken von einem reinen Gesundheitsschutz zu mehr Lockerungen stattfinden. Aus dem Grund lobt Oberbürgermeister Clausen jetzt auch die Kita-Öffnungen zum 8. Juni. Auf eine Erhebung der Elterngebühren will die Stadt auch im Juni verzichten.


+++ 20. Mai +++ Hochzeitsgäste bleiben doch weiter draußen

Update 17.20:

In Bielefeld müssen Hochzeitspaare auf den Standesämtenr weiter alleine JA sagen. Gäste sind zwar vom Land, nicht aber von der Stadt erlaubt. Die Räumlichkeiten ließen eine Trauung mit Gästen nicht zu, die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände könnten nicht eingehalten werden. Außerdem könne man die Räume nicht ausreichend lüften. Man arbeite nun an einem Konzept, heißt es von der Stadt. Frühestens am 2. Juni könnten Gäste dann auch in Bielefeld wieder auf den Standesämtern dabei sein.

+++ 20. Mai +++ Picknick und Hochzeit mit Freunden

In Nordrhein Westfalen gelten  weitere Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen: Unter anderem dürfen Tattoo- und Piercing-Studios wieder öffnen. Standesamtliche Trauungen sind auch wieder mit Gästen zulässig, die nicht zur Familie oder zu Angehörigen von zwei Haushalten gehören. Vorausgesetzt, die Abstandsregeln werden gewahrt und direkter Kontakt wie Händeschütteln oder Umarmungen werden vermieden. Auch Picknicken im öffentlichen Raum ist wieder erlaubt, allerdings: Grillen bleibt im öffentlichen Raum vorerst weiterhin untersagt, so die Landesregierung.

+++ 20. Mai +++ Ab 8. Juni geht es wieder in die Kita

Die Kinder in NRW und damit auch in Bielefeld dürfen ab dem 8. Juni wieder in die Kita. Die Landesregierung hebt das corona-bedingte Betretungsverbot in Kitas und bei Tageseltern auf. Auch die Notbetreuung wird aufgelöst, die bislang nur eine kleinen Kreis von Kindern zur Verfügung stand. Damit startet der eingeschränkte Regelbetrieb früher als gedacht. Schutzmaßnahmen sind weiter nötig, der Betreuungsumfang ist reduziert. Grundsätzlich seien nur feste Gruppen erlaubt - keine offenen Konzepte. Die Gruppen müssen weiterhin räumlich voneinander getrennt sein. Hygienekonzepte gelten weiterhin und Kontakte müssen nachvollziehbar sein

+++ 20. Mai +++ Keine Neuinfektion gemeldet

Am Dienstag hat die Stadt eine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder beträgt 409. 29 davon sind derzeit mit dem Virus infiziert. 376 sind nach der Infektion bereits wieder genesen. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden aktuell sechs Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld bei 10. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 132 Bielefelder.


+++ 19. Mai +++ Tierpark verbessert Einlass - Situation

Nach dem Besucher-Chaos am Wochenende hat der Tierpark Olderdissen die Eingangssituation am Haupt-Parkplatz vor dem langen Wochenende verändert. Besucher, die in der Schlange stehen, können sich jetzt an Markierungen am Boden orientieren, so dass der Sicherheitsabstand von anderthalb Metern eingehalten werden kann. Außerdem wird die Warteschlange wie auf einem Flughafen gelenkt. Zudem wurden einige Tore erhöht werden, um das Herüberklettern zu erschweren. Am vergangenen Wochenende sollen mehreren Menschen versucht haben, über den Zaun in den Tierpark zu gelangen. Außerdem appelliert Tierpark-Chef Linnemann an die Besucher, nicht zu den Hauptzeiten am frühen Nachmittag zu kommen. Nur maximal 1000 Besucher können derzeit gleichzeitig in den Tierpark gelassen werden.

+++ 19. Mai +++Auch Klinikum Bielefeld lässt wieder Besucher rein

Ab dem 20. Mai können ab dem 3. Behandlungstag wieder Besucher ins Klinikum Mitte, die Rosenhöhe und ins Klinikum Halle. Für maximal eine Stunde zwischen 15 und 19 h ist das möglich. Ausnahmen bestehen wie seit Beginn der Pandemie bei schwer erkrankten Patienten und bei psychischen Notfallsituationen. Kinder unter 10 Jahren dürfen vorerst nicht als Besucher ins Krankenhaus. Eine Besuchserlaubnis erhalten nur diejenigen Personen, die von den Patienten bei der Aufnahme benannt worden sind. Ein Nase-Mundschutz ist Pflicht, auch die Einhaltung des Abstands von 1,50 Meter.

+++ 19. Mai +++ Zahl der akuten Infektionen sinkt auf 29

Am Dienstag hat die Stadt eine weitere Coronainfektion in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder ist damit auf 409 gestiegen. 29 davon sind derzeit mit dem Virus infiziert. 376 sind nach der Infektion bereits wieder genesen. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. In den Krankenhäusern der Stadt werden aktuell sechs Coronapatienten behandelt, zwei davon intensivmedizinisch und unter Beatmung. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld bei 10. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 132 Bielefelder.

+++ 19. Mai +++ China-Ärzte spenden für das Franziskus Hospital

Das Franziskus Hospital hat jetzt eine Spende mit Schutzmaterial von chinesischen Ärzten aus Paderborn erhalten. Geschäftsführer Rüter konnte 1.000 medizinische Schutzmasken und 60 Schutzanzüge entgegennehmen. Seit einigen Jahren pflegt das „Klösterchen“ eine Kooperation mit China. Ein geplanter Besuch muss dieses Jahr ausfallen.

+++ 19. Mai +++ Theater meldet Kurzarbeit an

Die Stadt Bielefeld meldet wegen der Corona-Krise zum ersten Mal für Mitarbeiter Kurzarbeit an. 260 der 370 Bühnen- und Orchestermitarbeiter werden die letzte Mai-Woche und den Juni überwiegend zu 30 bis 50 Prozent, in wenigen Bereichen aber auch zu 100 Prozent in Kurzarbeit gehen. Die Lohndifferenz gleicht die Stadt zum weitaus größten Teil aus. Durch die Maßnahme spart sie laut Oberbürgermeister Clausen rund 600.000 Euro.


+++ 18. Mai +++ Auch am Montag keine Neuinfektion gemeldet

In Bielefeld ist am Montag keine Neuinfektion mit dem Corona-Virus gemeldet worden. Es bleibt damit bei insgesamt 408 positiv getesteten Bielefeldern, 371 sind wieder genesen, vier in den vergangenen Wochen an den Folgen gestorben. Somit sind aktuell 33 Bielefelder akut an dem Virus erkrankt, sieben Menschen werden im Krankenhaus behandelt. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld bei 21. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 164 Bielefelder.

+++ 18. Mai +++ Coronainfektionen in Fleischbetrieb bei Borgholzhausen

In Dissen bei Borgholzhausen ist bei 92 Mitarbeitern eines Fleisch verarbeitenden Betriebs das Corona-Virus nachgewissen worden. Der Betrieb hat seine komplette Produktion stillgelegt. Die betroffenen Mitarbeiter und auch deren Kontaktpersonen sind in Quarantäne geschickt worden. Mehr als die Hälfte der Infizierten in dem Dissener Fleischunternehmen wohnt im Landkreis Osnabrück, teils in Sammelunterkünften. Nach Angaben des Landkreises werden viele von ihnen von Subunternehmen beschäftigt. Auch Nachbarkreise in denen Infizierte wohnen, darunter 26 im Kreis Gütersloh, wurden informiert.

+++ 18 Mai +++ Stadtbibliothek öffnet wieder

Nach der erzwungenen Corona-Pause öffnet heute erstmals wieder die Stadtbibliothek am Neumarkt in Bielefeld. Die Ausleihen und Beratungen sollen schrittweise beginnen, unter den wie überall erforderlichen Corona-Regeln. Außerdem machen auch die Bezirksämter, Ordnungsamt und weiteren Filialen in Bielefeld nach Terminvereinbarung wieder auf.


+++ 17. Mai +++ Chaotische Zustände im Tierpark Olderdissen

Im Tierpark Olderdissen ist es am Sonntagmittag zu einem erhöhten Besucherstrom gekommen. Seit Dienstag ist der Tierpark nach der achtwöchigen Coronazwangspause wieder geöffnet. Allerdings mit strengen Hygienevorschriften. So ist die Zahl der Besucher auf 1.000 beschränkt. Der Tierpark wurde dafür provisorisch umzäunt und ist nur über den Haupteingang zu betreten. Die Zahl der Parkplätze wurde auf 300 reduziert. Diese sind am Sonntagmittag schnell voll gewesen. Im Johannistal bildeten sich Staus. Die Bielefelder Polizei rät davon ab, den Sonntagsausflug nach Olderdissen zu machen und Radio Bielefeld Hörer berichten uns von teils chaotischen Zuständen. So würde beispielsweise im Bereich der Kleingartenanlage versucht über den provisorischen Zaun zu klettern um so auf das Gelände zu kommen.

+++ 17. Mai +++ Keine Neuinfektionen gemeldet

Am Sonntag hat die Stadt keine weitere Coronainfektionen in Bielefeld gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie positiv getesteten Bielefelder ist damit unverändert bei 408. 370 sind nach der Infektion bereits wieder genesen. Das sind drei Gesunde mehr als am Vortag. Vier Bielefelder sind mit dem Coronavirus verstorben. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tage liegt in Bielefeld bei 21. Die zwischen Bund und Land beschlossene Neuinfektionsgrenze liegt für unsere Stadt bei 170 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen. Unter Quarantäne stehen 164 Bielefelder.

+++ 17. Mai +++ Bilanz der Grundrechte-Demos

Die Demonstrationen in der Bielefelder Innenstadt sind gestern nach bisherigen Polizei-Erkenntnissen ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Zu den drei Kundgebungen trafen sich zahlreiche Menschen auf dem Jahnplatz, dem Siegfriedplatz und dem Kesselbrink. Die Teilnehmer demonstrierten gegen Einschränkungen durch die Coronamaßnahmen. Ein 30-jähriger Mann erhielt eine Anzeige, weil er eine Rednerin beleidigte und den Hitlergruß zeigte.