Die Detmolder Kurdin Arzu Özmen ist durch Schüsse in den Kopf umgekommen. Das hat jetzt die Staatsanwaltschaft bekannt gegeben. Arzu war am 1. November aus Detmold verschwunden. Die Leiche der 18jährigen war Mitte Januar in der Nähe von Lübeck gefunden worden. Weitere Details zu der Art ihres Todes will die Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht bekannt geben. Unter anderem steht der Todeszeitpunkt noch nicht fest. Dringend tatverdächtig sind mehrere Geschwister der 18jährigen. Vier von ihnen sitzen weiter in Untersuchungshaft. Ermittelt wird auch gegen den Vater. Arzu gehörte der jesidischen Glaubensgemeinschaft an und musste wahrscheinlich sterben, weil sie eine Beziehung zu einem Deutschen hatte.
















