Responsive image

on air: 

Unsere Frühaufsteher
---
---
wiesenzaun
Der Streit um die Mufflons!

Bielefelder Mufflons

Streit um Bielefelds Mufflons

Seit Jahren gibt es einen Streit um die Mufflons im Teutoburger Wald. Vielleicht habt ihr sie schon mal selbst gesehen, Mufflons sehen so´n Bisschen aus wie Steinböcke. Und ihre Zeit bei uns im Teuto soll vorbei sein. Sie wurden zum Abschuss frei gegeben.

Zum Hintergrund:

Vielleicht nochmal von Anfang an: Vor gut 60 Jahren wurden die Tiere ausgewildert. Die Herde umfasst mittlerweile 12 Tiere. Und das Oberverwaltungsgericht Münster hat jetzt das grausame Urteil gefällt, dass sie abgeschossen werden dürfen – oder sollen.

Geklagt hatte die „Klasingsche Familienstiftung“, denn die haben jedes Jahr einen Schaden von 5.000 Euro, weil das Muffelwild ihre Bäume beschädigt. Die knabbern an der Rinde.

Die Petition:

Das kann ja wohl alles nicht wahr sein – denken sich auch die Bielefelder und haben eine online-Petition gestartet: Unter „Rettet die Bielefelder Mufflons“ haben sich innerhalb kürzester Zeit über 21.000 Menschen für die Mufflons stark gemacht. Ob´s was hilft muss man natürlich abwarten.

Aus unserer Sendung:

Weil sie zu viele Schäden im Wald anrichten sollen sie abgeschossen werden. Hat ein Gericht entschieden. Dagegen gibt es jetzt eine Petition. Und unser Oberbürgermeister stellt sich schützend vor die Herde.

Dazu haben Sebastian & Timo etwas aufgedeckt:

Waldbesitzer äußern sich zur Bielefelder Mufflonherde

Aus den Lokalnachrichten vom 12.11.2019

Nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster die Bielefelder Mufflon-Herde zum Abschuss freigegeben hat, bekommen die Tiere viele Unterstützer. Mittlerweile haben sich mittlerweile fast 22.000 Menschen in einer Online-Petition dafür ausgesprochen, die Wildschafe im Teutoburger Wald am Leben zu erhalten. Auch Oberbürgermeister Pit Clausen will die Tiere, die seit 60 Jahren in dem Wald leben, mit allen Mitteln schützen. Die Waldbesitzer zeigen sich offen. Laut NW stimmen sie zu, die Tiere wegbringen zu lassen, wenn sich jemand dafür findet. Laut WB sollen die Mufflons allerdings bis Ende Januar verschwinden.

Jäger weigern sich Mufflonherde zu schießen

Aus den Lokalnachrichten vom 13.11.2019

Die Diskussion um die zum Abschuss freigegebene Mufflonherde im Teutoburger Wald in Bielefeld reißt nicht ab. Jetzt weigern sich die Jäger des Hege-Rings die Wildschafe zu schießen, so das WB. Die Stadt Bielefeld kündigte an, alles zu tun, um die Tiere zu retten. Sie will zunächst die Urteilsbegründung des Gerichts aus Münster abwarten, das den Waldbesitzern den Abschuss zugestanden hatte. Wenn es hart auf hart kommt müsste die Stadt mit einer Beschwerde vor das Bundesverwaltungsgericht ziehen.

Bielefelder Politik soll sich offiziell mit dem Thema Mufflons befassen

Aus den Lokalnachrichten vom 14.11.2019

Die Wählergemeinschaft Lokaldemokratie in Bielefeld  stellt die Anfrage im zuständigen Ausschuss, welche Maßnahmen von der Stadtverwaltung eingeleitet wurden, um den Abschuss der Tiere im Teutoburger Wald zu verhindern. Mittlerweile unterzeichneten fast 60.000 Menschen eine Petition, die fordert, die Tiere zu schützen.

Ausschuss berät über Abschuss der Mufflons

Aus den Lokalnachrichten vom 19.11.2019

Im Ausschuss geht es heute Nachmittag um den Abschuss. Die Politiker im Bielefelder Umweltausschuss beraten über die Zukunft der Mufflons am Fernsehturm. In einer Erklärung hat Oberbürgermeister Clausen noch einmal deutlich gemacht, dass die Stadt einen Totalabschuss vermeiden will. Die Klasingsche Familienstiftung hat zuletzt erfolgreich wegen ihrer Baumschäden geklagt. In einer Online-Petition haben sich bereits über 76.000 Menschen gegen einen Abschuss der zwölf verbliebenen Wildschafe ausgesprochen.

Einstimmiges "Signal" für den Erhalt der Mufflons

Aus den Lokalnachrichten vom 20.11.2019

Der Umweltausschuss der Stadt hat jetzt ein einstimmiges „Signal“ für den Erhalt der Mufflonherde im Teuto gesendet. Die Politiker waren sich parteienübergreifend einig, dass ein Totalabschuss verhindert werden soll. Möglich, dass sich bald sogar noch das Bundesverwaltungsgericht mit den zwölf verbliebenen Wildschafen am Fernsehturm beschäftigen muss.