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Tim Donsbach
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Alternativen prüfen

Das Schicksal von 10 Mufflons sorgt in Bielefeld weiter für Diskussionen. Nachdem das Mindener Verwaltungsgericht im Januar den Abschuss erlaubt hatte, regt sich weiter Protest. Gestern fand eine Waldbegehung statt bei der Interessierte sich die Mufflonschäden an Bäumen der Klasingschen Stiftung anschauen konnten. Der Wunsch von Regina Rudolph Gründerin der Petition „Rettet die Bielefelder Mufflons“ und auch dem zuständigen Förster Erhard Oehle war es dabei die Diskussion wieder auf eine sachliche Ebene zurückzuführen. Beide wollen den Schwerpunkt noch einmal auf ein bislang zu selten angesprochenes Thema lenken, nämlich die Alternativen zu einem Totalabschuss. Laut Oehle könnten beispielsweise die Mufflons in Großwildgatter in Nordrheinwestfalen umgesiedelt werden oder von der Stadt einen Waldbereich zugewiesen bekommen. Zudem widersprach er Meldungen von einem Totalabschuss der Rehe.