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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Aussagen zur Festnahme

Im Prozess um die tödlichen Misshandlungen im sogenannten Horrorhaus von Höxter schilderte heute unter anderem ein Polizeibeamter, wie sich der Angeklagte Wilfried W. während seiner Festnahme und bei den ersten Verhören verhalten hat. "Er schien vorbereitet und war ruhig und kooperativ", sagte der 55-jährige Beamte aus. Nach seiner Festnahme habe er bereits im Auto - ohne gefragt zu werden - seine Sicht der Dinge geschildert und sich als unschuldig dargestellt. Dann aber sei Wilfried W. immer unruhiger geworden. "Bei Nachfragen konnte er keine Antworten liefern und verwickelte sich in Widersprüche", sagte der Beamte. Unterdessen will der 46jährige Angeklagte vor dem Paderborner Landgericht sein Schweigen brechen. Seine Anwälte  haben jetzt seine Aussage für den 28. Februar angekündigt. An den bisherigen elf Verhandlungstagen hatte der Mann geschwiegen, seine mitangeklagte 48jährige Ex-Frau hatte sich und ihn schwer belastet. Das Paar soll in seinem Haus zwei Frauen so stark misshandelt haben, dass sie an ihren schweren Verletzungen gestorben waren.