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Bertelsmann-Studie zu sozialer Ungerechtigkeit

„Europa droht die soziale Spaltung“ –  das ist das Fazit einer neuen Studie der Gütersloher Bertelsmann-Stiftung. Was soziale Gerechtigkeit angeht, wird die Kluft zwischen Nord- und Südeuropa und zwischen Alt und Jung größer. In Deutschland dagegen ist laut der Studie die soziale Gerechtigkeit in den vergangenen Jahren leicht gestiegen. Mit einem Gerechtigkeitsindex haben die Gütersloher Experten das soziale Gleichgewicht in den 28 EU-Staaten bewertet. Dabei spielt unter anderem eine Rolle, wie arm, gebildet, gesund und diskriminiert die Menschen sind. Mehr Gerechtigkeit gibt es demnach in nordeuropäischen Ländern wie Schweden und Dänemark. Deutschland liegt auf Platz Sieben und gehört damit laut der Stiftung zu den sozial gerechteren EU-Ländern. In Griechenland, Bulgarien und anderen südeuropäischen Ländern dagegen ist die soziale Ungerechtigkeit stärker ausgeprägt. Auch die soziale Kluft zwischen Alt und Jung wird immer größer, heißt es in der Studie. Junge Europäer sind stärker von sozialer Ungerechtigkeit betroffen als Ältere. 28% der Kinder und  Jugendlichen in der EU sind inzwischen von Armut bedroht.