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Roxane Brockschnieder
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Bestätigt: Freiwilliges Spielhallenverbot unzulässig

Wer unter Spielsucht leidet hat weiterhin kein Recht darauf, sich selbst ein Hausverbot für Spielhallen auszusprechen, das die Betreiber dann kontrollieren müssten. Das Oberlandesgericht Hamm hat damit ein Urteil des Bielefelder Landgerichts bekräftigt. Der Fachverband zur Bekämpfung von Spielsucht hat erfolglos Berufung eingelegt. Das Gericht räumte zwar ein, dass ein solches Selbstverbot gesellschaftlich schon gewünscht sei – die Rechtslage lasse das aber nicht zu. Ein Spielsüchtiger kann also nicht von Spielhallenbetreibern verlangen, dass sie darauf achten, das er sich von Glückspiel fern hält.