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Bielefeld erblitzt sich 10 Millionen Euro

Seit genau einem Jahr steht der neue Blitzer auf der A2 am Bielefelder Berg. Deshalb haben Stadt und Polizei heute Bilanz gezogen. Ergebnis: In dieser Zeit hat die Anlage 260 Tausend Fotos gemacht. Der Blitzer am Bielefelder Berg hat bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. 10 Millionen Euro wird er in diesem Jahr in die Stadtkasse spülen. Davon bleiben nach Abzug aller Kosten knapp 8 Millionen Euro übrig - der städtische Anteil an Projekten, die über das Konjunkturpakt des Bundes finanziert werden. Und der könnte noch höher ausfallen. Ungefähr die Hälfte der Temposünder konnte nicht zur Kasse gebeten werden, weil die Fotos zu schlecht waren oder die Fahrer aus Ländern stammen, mit denen es kein entsprechendes Abkommen gibt, wie z.B. Polen. Aktuell blitzt die Anlage wöchentlich gut 4000 Mal aus. Der Geschwindigkeitsrekord liegt bei 202 Stundenkilometern - erlaubt sind 100.