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Bielefeld investierte wenig in Infrastruktur

Die Stadt Bielefeld kann immer weniger Geld in die Modernisierung und Instandsetzung ihrer Infrastruktur wie Straßen oder Schulen investieren. Sie hat dafür 2013 nur 67 Euro pro Einwohner verwendet und liegt dabei ganz unter in NRW noch hinter Duisburg und Oberhausen. Die Landeshauptstadt Düsseldorf investierte dagegen 444 Euro je Einwohner. Im Schnitt haben die Kommunen in NRW pro Kopf 154 Euro für die Modernisierung und Instandsetzung ihrer Infrastruktur eingesetzt: mehr als doppelt so viel  wie die Stadt Bielefeld. Diese Zahlen gab heute das Institut für Wirtschaftsforschung bekannt.  Der Grund für die Investitionsschwäche ist nach Angaben der Forscher die Höhe der Sozialausgaben. In Bayern haben die Städte und Gemeinden 2013 pro Einwohner  sogar 469 Euro für Investitionen in die Infrastruktur ausgegeben: sieben Mal mehr als die Stadt Bielefeld.