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Bettina Wittemeier
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Bohrarbeiten haben begonnen

Für das umstrittene Regenrückhaltebecken im Park der Menschenrechte haben heute die ersten sichtbaren Arbeiten begonnen. An verschieden Stellen des Parks werden Löcher gebohrt, um die Beschaffenheit des Bodens festzustellen. Diese Standardmaßnahme vor jedem Bau ist besonders für Archäologen interessant. Seit dem 13. Jahrhundert wird die Fläche neben dem Gymnasium am Waldhof von Menschen genutzt. Mal haben dort Mönche in kleinen Hütten gewohnt, mal verlief dort eine mittelalterliche Straße. Archäologen hoffen nun, dass bei den Bohrungen Tonscherben oder andere Gegenstände gefunden werden. Bei den ersten Bohrungen bis in 10 Meter Tiefe hat man bisher aber vor allem eines gefunden: Schutt aus dem 2. Weltkrieg. Noch bis Freitag werden die Bohrarbeiten fortgesetzt. In gut einem Jahr soll dann mit dem Bau des Rückhaltebeckens begonnen werden.

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