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Digitalcourage zu "Pokemon Go"

Die Handy-App „Pokemón Go“ birgt keine Gefahren für den Datenschutz, die es nicht auch schon vorher bei anderen Programmen auf dem Smartphone gegeben hätte. So sieht es der Bielefelder Verein für Datenschutz „Digitalcourage“. Ziel des Spiels ist es unter anderem, beim Spazieren mit dem Smart-Phone digitale Monster zu fangen. Das Spielprinzip ist gut, findet man bei Digitalcourage, denn es animiert die Nutzer sich zu bewegen. Digitale Monster-Jäger müssen sich aber im Klaren sein, dass ihr Bewegungsprofil durch die App permanent aufgezeichnet wird. "Das machen aber auch schon andere Apps auf dem Handy und ist nichts Neues", sagen die Datenschützer weiter. Auch nicht, dass diese Daten z.B. an Werbeplattformen verkauft werden. Eine Gefahr die es so noch nicht gab sind die digitalen Treffpunkte, die zu Fuß in der echten Welt erreicht werden müssen. Hier sei es für Handy-Diebe ein Leichtes, gerade Kindern die Smartphones abzunehmen. Gerade in dunklen Ecken sollten Nutzer deswegen wachsam sein. Die Gefahr, dass sich Kinder und andere Nutzer wegen des Sucht-Potenzials durch In-App-Käufe verschulden könnten, schätzt Digitalcourage eher gering ein.