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Tim Donsbach
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Diskussionen um teure Polizeinsätze

Die Diskussion um teure Polizeieinsätze rund um Fußballspiele reißt nicht ab. So hatte der Präsident der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, eine finanzielle Beteiligung des Deutschen Fußball Bundes und der Deutschen Fußball Liga an den Einsätzen gefordert. Sowohl Arminia Bielefeld als auch der SC Paderborn lehnen diesen Vorschlag laut Westfalen Blatt aber ab. Martin Hornberger, Vizepräsident beim SC Paderborn und DSC-Geschäftsführer Marcus Uhlig halten den Vorschlag für populistisch und politisch kaum durchzusetzen. Schon jetzt würden die Vereine Millionen für die Sicherheit in den Stadien ausgeben. Außerdem setzen sich die Vereine für das geplante Sicherheitspaket der 36 Bundesliga-Klubs ein. Mit ihm sollen Fußballstadien noch sicherer werden. Die Arbeit zwischen der Arminia und der Polizei funktioniere gut, so Marcus Uhlig. Das habe auch das Brisanzspiel vom Wochenende gezeigt. Vor und nach dem Spiel gegen Hansa Rostock hatte es Krawalle gegeben. In der Schüco Arena blieb es dagegen friedlich.