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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Fall Höxter: Opfer spricht

Im Fall des Folter-Paars von Höxter, das zwei Frauen zu Tode gequält haben soll, haben Staatsanwaltschaft und Polizei jetzt ein weiteres Opfer des Paars befragt, das die Quälereien überlebt. Die 51jährige Frau hat berichtet, von Ende 2011 bis März 2012 mehr als drei Monate lang in dem Haus in Höxter gefangen gehalten worden zu seien.  Mehr Infos hat Thorben  Langwald.   Aus Angst hatte die Frau aus dem Großraum Berlin nach ihrer Freilassung nicht die Polizei benachrichtigt. Kennengelernt hatte sie das verdächtige Höxteraner Paar, wie die getöteten Frauen auch,  per Kontaktanzeige im Sommer 2011. Bei einem ersten dreiwöchigen Besuch ist es nach Aussage der Frau zu keinen Übergriffen gekommen.  Erst als sie Ende 2011 in das Haus eingezogen war,  sei sie von beiden Beschuldigten körperlich misshandelt worden, sagte die Frau der Polizei. Im März 2012 war es dann zu einer erheblichen körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Danach wurde sie von dem Höxteraner Paar zu einem Bahnhof gebracht und in einen Zug nach Hause gesetzt. Nachdem sie in den Medien das Folterhaus in Höxter erkannt hatte, hat sich die 51jährige Frau am vergangenen Sonntag bei der Polizei gemeldet.