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Familienstreit scheint beigelegt

Der Streit um die Führung beim Oetker-Konzern scheint beigelegt zu sein. So zumindest werten Experten den Schritt, dass Alfred Oetker gestern zum stellvertretenden Vorsitzenden im Beirat der Oetker KG gewählt worden ist. Damit vertritt er den Vorsitzenden August Oetker im Aufsichtsgremium des Konzerns. Das Handelsblatt schreibt, dass somit im Jahr 2017, das erste Mal in der Geschichte des Unternehmens ein Manager zum Chef der Oetker-Gruppe werden könnte, der nicht zur Familie gehört. Alfred hatte selbst den Anspruch auf die Nachfolge von Richard Oetker erhoben. Da er nun die herausgehobene Rolle im Beirat bekommen hat, könnten sich die älteren Oetker-Geschwister durchsetzen und an den bereits im Unternehmen verwurzelten Manager übergeben, spekuliert das Handelsblatt.