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Forderungen ans Schulministerium

Mehr Platz, mehr Pädagogen und weniger Kinder pro Klasse. Diese Forderungen stellen die Eltern der Martin-Niemöller Gesamtschule in Schildesche jetzt ans NRW-Schulministerium, wenn es um das Thema Inklusion geht. In einem dreiseitigen Beschwerdebrief machen sie ihrem Ärger Luft. Die Elternschaft der Gesamtschule bemängelt in dem Schreiben, dass in den Inklusionsklassen immer mehr Kinder ohne Förderbedarf landen, sondern solche, die in anderen Klassen den Unterricht gestört haben. Für die Lehrer sei es so immer schwieriger, ein stabiles Lernklima zu schaffen, heißt es sinngemäß weiter. Zudem brauche es mehr Lehrer und speziell geschulte Pädagogen. Des Weiteren bemängeln die Eltern die Platznot an der Schule – so sei es kaum möglich, dass Kinder mit Förderbedarf ungestört und individuell betreut werden können. Ein weiterer Kritikpunkt der Elternschaft ist die finanzielle Versorgung der Schulen im Allgemeinen in NRW. Im Bundesvergleich werde hierzulande 15 Prozent weniger pro Schüler und Jahr ausgegeben, als in anderen Bundesländern.