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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Freiwilliger Anschlussdienst für Zivis?

Weil die Bundesregierung den Zivildienst zum 1. Januar 2011 auf ein halbes Jahr verkürzen will, soll dieser um einen freiwilligen Anschlussdienst ergänzt werden. Das fordern der Bundesbeauftragte für den Zivildienst Jens Kreuter, der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen Alfred Buß und Bethel-Chef Ulrich Pohl. Sie diskutierten heute in Bethel mit Zivildienstleistenden. Nach einer Verkürzung des Zivildienstes bleibt nach der Einarbeitung kaum Zeit für eine kontinuierliche Arbeit. Das beklagten heute sowohl Zivildienstleistende als auch die sozialen Organisationen mit Zivildienststellen. Außerdem entstünden bei vielen jungen Menschen biografische Lücken durch den kürzeren Zivildienst, sagte Präses Alfred Buß. Der Bundesbeauftragte für den Zivildienst Jens Kreuter schätzt, dass etwa ein Drittel der Zivildienstleistenden einen Anschlussdienst annehmen würde. Wie dieser finanziert werden kann, das muss noch geklärt werden.