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Timo Teichler
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

Gericht zu Polizei-Kontrollen

Vor dem Bielefelder Amtsgericht geht es heute um den Vorwurf der rassistischen Polizeikontrollen. Hintergrund ist, dass Polizeibeamte im Juli eine dunkelhäutige Mitarbeiterin des Arbeitskreises Asyl angehalten und durchsucht hatten. Die Beamten hatten ein Drogengeschäft zwischen der Frau und ihren drei Begleitern vermutet. Bei der Kontrolle wehrte sich die Frau, hielt ihre Tasche fest und bezeichnete die Aktion als rassistisch, heißt es vom Arbeitskreis Asyl. Deshalb  muss sie sich jetzt vor dem Amtsgericht wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Der AK Asyl hatte in der Vergangenheit immer wieder Polizeikontrollen am Kesselbrink als rassistisch bezeichnet. Dass die Polizei nun ein Verfahren gegen eine zu Unrecht durchsuchte Person eröffnet, grenze an Absurdität. Die Polizei dagegen betont, dass für Sie Nationalität und Hautfarbe bei jeglichen Ermittlungen keine Rolle spiele. Nn für Rabi.