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Gerry Weber streicht 200 Stellen in Halle

Beim Modeunternehmen Gerry Weber werden rund 200 Stellen in der Haller Unternehmenszentrale gestrichen. Weitere 50 sollen in den Auslandsgeschäften abgebaut werden. Zudem sind 460 Mitarbeiter in den Gerry Weber Filialen im In- und Ausland vom Konsolidierungskurs betroffen. Weltweit werden 103 Stores des Konzerns geschlossen. Mit diesen und weiteren Einschnitten will das Unternehmen zukünftig Sach- und Personalkosten in Höhe von 25 Millionen Euro jährlich einsparen. Notwendig wurden die Maßnahmen, weil trotz steigender Umsatzzahlen das operative Ergebnis von Gerry Weber im abgelaufenen Geschäftsjahr um mehr als ein Viertel eingebrochen ist. Die Aktie sank innerhalb eines Jahres von 36 auf 12 Euro. Der Vorstandsvorsitzende Ralf Weber kommentiert die Situation. Er sagt, Gerry Weber stehe vor der herausforderndsten Situation der Unternehmensgeschichte. Man sei sich im Klaren, dass von Mitarbeitern und Aktionären viel verlangt und erwartet würde. Am Mittag wurde die Belegschaft in Halle über die Pläne informiert.