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Gildemeister spürt die Krise

Die Bielefelder Gildemeister AG bekommt seit Jahresbeginn stetig mehr Aufträge herein und will die Kurzarbeit in drei bis vier Monaten beenden. Dabei startete der Werkzeugmaschinenbauer erstmal unsanft ins Jahr 2010.
Deutliche Verluste und ein Umsatzeinbruch werden in der Bilanz für das erste Quartal ausgewiesen. Gildemeister rutschte in die roten Zahlen. Das Ergebnis nach Steuern lag am 31. März bei minus 14,7 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren es noch plus 6,5 Millionen. Diese Entwicklung kommt aber nicht unerwartet. Gildemeister hatte die Folgen der Wirtschaftskrise bereits angekündigt. Auch für die kommenden Monate erwartet der Gildemeistervorstand weiter eine Bewährungsprobe. Auch wenn der Auftragseingang gesteigert wurde. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf über 200 Millionen Euro.