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Holger Höner
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Archiv der Nachrichten von Bielefeld

"Hammer"-Prozess: Zeugen belasten Angeklagten schwer

Im Prozess wegen versuchten Mordes vor dem Bielefelder Landgericht, bei dem ein Mann seine Frau mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen haben soll, hat es heute den ersten Verhandlungstag gegeben. Der 51-jährige Angeklagte erklärte über seinen Anwalt, es habe zwar eine Rangelei mit seiner 47-jährigen Frau gegeben. Mit dem Hammer habe er aber nur das Handy von ihr zerstören wollen. Bei der Rangelei sei es dann versehentlich zu den Hammerschlägen gegen den Kopf gekommen. An diese Version glaubt die Staatsanwaltschaft nicht. Ein Zeuge hatte heute ausgesagt, der Angeklagte habe seiner schwer verletzten und von ihm getrennt lebenden Frau nach der Tat noch zugerufen, er werde sie töten, sobald er aus dem Gefängnis käme. Das 46-jährige Opfer überlebte den Angriff schwer verletzt. In ihrer Aussage sprach sie von Alkoholproblemen ihres Mannes und Gewalt zuhause. So soll er in der Vergangenheit seine Kinder mit Petroleum übergossen und gedroht haben sie anzuzünden.